Antarktis ist wieder kälter
Die Tiefsee der Antarktis ist nach jahrelanger Erwärmung wieder kälter geworden. Dies teilte das deutsche AlfredWegener-Institut für Polarforschung mit. Gleichzeitig zeigten Satellitenaufnahmen die höchste Ausdehnung von Meereis im antarktischen Sommer seit Aufzeichnungsbeginn. Ob es eine Trendwende oder ein Ausreisser ist, soll jetzt untersucht werden. (AP)
Die in der südafrikanischen Kalahari- Wüste lebenden Elsterdrosslinge stellen bei der Futtersuche eigens einen Wachmann aus ihrer Mitte ab. So lange dieser Vogel keine Gefahr entdeckt, beruhigt er seine Kollegen mit Gesang. Sie müssen dann nicht ständig selbst aufpassen, können sich auf die Nahrungssuche konzentrieren und finden mehr zu fressen. Dies berichten britische Forscher von der Universität Bristol im Journal «Current Biology». Auch der Wachmann, dessen Rolle wechselnd besetzt wird, profitiere indirekt: Weil seine Gruppe auf diese Weise mehr Futter finde, sei sie grösser und gesünder, was allen einen besseren Schutz bei Gefahr biete. (DPA)
Die weltweit ersten geklonten Drogenspürhunde haben ihre SchnüffelAusbildung in Südkorea begonnen. Die Hunde sollen bereits im Juni einsatzbereit sein, wie ein Sprecher des südkoreanischen Zolls erklärte. Die sieben geklonten Welpen mit dem gemeinsamen Namen "Toppy" ("Tomorrow's Puppies"; "Welpen der Zukunft"), waren Ende vergangenen Jahres von drei HundeLeihmüttern ausgetragen worden. Die Klonhunde sollen leichter trainierbar sein als "gewöhnliche" Hunde. Für die Erzeugung der Klonhunde nutzten die Forscher Genmaterial eines erfolgreichen Drogenspürhundes. news.search.ch
Warum brauchen Polizeihunde an der Fussball-Euro 50 fränkige Gore-Tex-Schuhe? Für Abenteurer, die durch reissende Bäche waten, mag das Sinn machen. Und bei Wandersleuten, die zu Käsefüssen und starkem Fussschweiss neigen, schaden solche Luxustreter zumindest nicht. Hunde dagegen schwitzen nicht, sie regulieren ihre Körperwärme durch Hecheln. Also brauchen sie keine sündhaft teure, atmungsaktive HightechMembran an den Pfoten. Ein Schutz aus stinknormalem Plastik würde es auch tun. Falsch! Die Zürcher Stadtpolizei hat da seriös recherchiert. Hunde schwitzen tatsächlich nicht. An den Fussballen aber haben sie ein paar Schweissdrüsen. Die Schweisströpfchen können nun in gasförmigem Zustand durch die Gore-Tex-Membran nach aussen diffundieren, während der Polizeihund beispielsweise einen Hooligan verfolgt. Die Stadt ist an der Euro 08 durch Emissionen genug belastet. Da brauchen wir nicht noch Hunde mit Schweisspfoten. (rba)
TagesAnzeiger/Zürich 21.4.08
Noch nie wurden in so kurzer Zeit auf so engem Raum so viele Greifvögel vergiftet wie im kleinen Disternich bei Düren. Nun suchen Staatsanwaltschaft und Vogelschützer nach den Tätern Weiter...
Für den Ausreißer Moon war es ein langer Weg nach Hause: Der Sibirische Husky lief im US-Staat Nevada fast 130 Kilometer durch die Wüste und über zwei Bergketten. Die Hundedame war ihrem Besitzer Doug Dashiell an einer Raststätte in der Nähe von Railroad Valley davongelaufen, rund 125 Kilometer von ihrem Zuhause in Ely entfernt.
„Sie ist mir schon früher weggelaufen. Sie ist immer zurückgekommen“, sagte Dashiell der Zeitung „Ely Times“. Aber nach einer Woche hatte er nicht mehr geglaubt, die fast zwei Jahre alte Hündin noch einmal wiederzusehen. Dann rief die örtliche Tierklinik an. Moon war wiederaufgetaucht und bei einem Bewohner in Ely untergekommen. Sie trug eine Marke der Klinik, die rasch ihren Besitzer ausfindig machte. Welchen Weg genau Moon nahm, lässt sich nicht ermitteln. Ihrem Geruch zufolge traf sie unterwegs auf ein Stinktier. Focus online
Der eine Bündner Bär ist tot. Doch die Region kann mit einer weiteren Zuwanderung rechnen. Keine 60 Kilometer Luftlinie entfernt im Südtiroler Uldental sind zwei Jungbären unterwegs - davon zeugen Spuren. «Ein Tier wurde bereits gesichtet», sagt Giorgio Carmignola vom Amt für Jagd und Fischerei in Bozen. Weiter...
Letzte Chance für Dresden: Kurz vor der Entscheidung um den Weltkulturerbe-Status fordert der internationale Denkmalrat, die Bauarbeiten an der Waldschlösschenbrücke im Dresdner Elbtal sofort einzustellen. Weiter...
Auch die ersten Notizen zu einem der wichtigsten Bücher der Welt stehen nun zum kostenlosen Download im Internet bereit: die Manuskripte zu Charles Darwins Werk über die Entstehung der Arten. Bislang hatten nur die Leser in der britischen Universitätsbibliothek Cambridge die Möglichkeit, mit diesen Quellen zu arbeiten. Der britische Naturforscher (1809–1882) hinterliess rund 20 000 Dokumente, welche nach und nach digitalisiert wurden und nun zum grossen Teil im Datennetz abrufbar sind. Dank des Projekts Darwin-online.org sind 90 000 Bilder ins Netz gestellt. Es lassen sich seine Reisenotizen wie auch das Rezeptbuch seiner Frau Emma betrachten. Darwins Familie hatte die Originale der Bibliothek in Cambridge überlassen. Diese wiederum machte es möglich, dass die gescannten Dokumente nun kostenlos im Internet abrufbar sind. Die Datenbank ist umfänglich katalogisiert und dokumentiert.( DPA/FWT) https://darwin-online.org.uk
Die Gruppe von etwa 25 Tieren hat sich von den übrigen rund 200 Affen auf dem Felsen auf der spanischen Halbinsel getrennt und an einem beliebten Strand niedergelassen. Dort belästigen sie die Anwohner, dringen durch offene Fenster in Wohnungen ein und greifen auch Touristen an.
Der Tourismusminister von Gibraltar, Ernest Britto, habe entschieden, dass die Affen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellten, erklärte ein Regierungssprecher am Donnerstag. Britto werde deshalb eine Lizenz zur Keulung der Affen ausgeben. «Das war keine leichte Entscheidung. Es war die letzte Möglichkeit», wurde Britto in der Zeitung «Gibraltar Chronicle» zitiert. Zwei Affen seien schon mit einer Giftspritze getötet worden. Eine Legende besagt, dass die britische Herrschaft in Gibraltar beendet sein wird, sobald der letzte Affe den Felsen verlassen hat. (ap)
NZZ Online 19.4.08
Es bleibt dabei: der Bolzplatz der (privaten) evangelischen Schule (ESN) in der Mainzer Straße soll erweitert werden. 632 qm des Sasarsteigs übernimmt die ESN und ein geplanter Trimmparcour (Plattenformen, Seile, Stege) verschwindet hinter einem 2030 mm hohem Gittermattenzaun.
Hierzu die Planung!
London. – In Gefangenschaft leben heute fünf- bis siebenmal mehr Tiger als in der Natur. Sie können nach Meinung eines internationalen Forscherteams zur Erhaltung der wilden Tiger beitragen, da viele gefangen Tiere reinrassig seien. Die Zahl der freilebenden Tiger ist im vergangenen Jahrhundert dramatisch zurückgegangen. Während um 1900 noch mehr als 100000 Tiere in der freien Wildbahn lebten, schätzt man ihre Zahl heute auf gerade mal 3000. Es gebe weltweit 15000 bis 20000 Tiger in Zoos, Zirkussen oder im Privatbesitz, berichtet das Team im Journal «Current Biology». Sie seien häufig reinrassig und hätten eine hohe genetische Vielfalt. (SDA)
TagesAnzeiger/Zürich 18.4.08
Gefahr von Abbrüchen an der Steilküste wegen Dauerregens
Wegen anhaltender Regenfälle wächst an der berühmten Steilküste von Rügen die Gefahr weiterer Abbrüche. Bei Lohme ist auf Grund der aktuellen Lage vorerst das gesamte Hafenareal mit der darin befindlichen Gaststätte gesperrt worden. Bei einem Abbruch vor drei Jahren war der neu erbaute Hafen weitgehend zugeschüttet worden. Weiter...
Ein halbes Jahrhundert nach dem letzten US-amerikanischen Atombombentest im Bikini-Atoll scheint sich das Riff erholt zu haben. Zu diesem Schluss kommt ein international besetztes Forscherteam des Centre of Excellence for Coral Reef Studies https://www.coralcoe.org.au an der James Cook University. Auf Tauchgängen durch das Bikini-Atoll haben die Wissenschaftler aus Australien, Deutschland und Italien Vielfalt und Vorkommen von Meereslebewesen untersucht. Weiter...
Edward Lorenz, der Vater der Chaos-Theorie und des Schmetterlingseffekts, ist tot. Der Meteorologe starb am Mittwoch im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts. Weiter...
Prototypen sollen im Zoo getestet werden
Der WWF Schweiz und die Firma Brüco Swiss AG haben am Donnerstag die ersten beiden Prototypen von bärensicheren Abfallbehältern vorgestellt. Sie sollen schon bald in den Bärenregionen zum Einsatz kommen, wie der WWF am Donnerstag mitteilte. Zuvor werden sie während mehreren Wochen in einem Zoo-Bärengehege getestet. Weiter...
Erstaunlich stabile Gletscher im Karakorum
Trotz der Erderwärmung schmelzen nicht alle Gletscher, das zeigen Untersuchungen in Zentralasien. Nicht nur fällt in den Höhen der Niederschlag als Schnee, auch Schutt schützt das Eis. Weiter...
Steigende Nahrungsmittelpreise als Chance für die Bauern
Das Welternährungsprogramm sieht die Hilfe für die Hungernden durch die gestiegenen Nahrungsmittelpreise bedroht. Höhere Preise sind aber gut für die Bauern. Um Schwarzafrikas Landwirtschaft auf Trab zu bringen, wären neben guter Regierungsführung auch intelligente Anbaumethoden gefragt. Weiter...
Der Bär JJ3 ist tot. Bündner Wildhüter haben den Braunbär im Raum Mittelbünden erlegt.
Der Bär hatte sich in den letzten Wochen seine Nahrung systematisch in Siedlungen gesucht und trotz wiederholten Vergrämungsaktionen überhaupt keine Scheu mehr gezeigt, wie das Bundesamt für Umwelt heute mitteilte. JJ3 sei damit zum Sicherheitsrisiko für Menschen geworden. Die Verantwortlichen von Bund und Kanton Graubünden hätten deshalb entsprechend dem Konzept Bär Schweiz den Abschuss des Tieres beschlossen. Der Todesschuss fiel gestern Abend.
Mit MJ4 lebt im Gebiet Engadin-Münstertal ein weiterer Bär im Kanton Graubünden, der sich bislang allerdings unauffällig verhält.
TagesAnzeiger/Zürich 15.4.08
Zürcher sollen über neues Hundegesetz abstimmen
Der Zürcher Kantonsrat will in der Frage eines allfälligen Kampfhunde-Verbots das Volk entscheiden lassen. Er hat sich am Montag für zwei Varianten des neuen Hundegesetzes entschieden, die zur Abstimmung vorgelegt werden sollen. Damit folgte der Rat einem Antrag von EVP und EDU. Weiter...