Der neue Bahnwanderweg verbindet Natur, Technik und Geschichte
Zum 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn ist zwischen Erstfeld und Biasca ein Bahnwanderweg erstellt worden, der an gut 50 technischen Meisterwerken vorbeiführt und in einen nördlichen und einen südlichen Abschnitt aufgeteilt ist. Als attraktiv gilt die Strecke Wassen–Amsteg. Weiter...
Im Pfötchenhotel ausserhalb der Hauptstadt sind Vierbeiner König
Wer die deutsche Hauptstadt besuchen will, aber nicht weiss, wohin mit seinem Haustier, dem sei das Pfötchenhotel in Beelitz-Schönefeld empfohlen. Dort sind Vierbeiner während des Berlin-Aufenthalts bestens aufgehoben. Weiter...
TU-Wissenschaftler untersuchten anhand des Mitbestimmungsrechtes in ökologischen Fragen, wie demokratisch die russische Gesellschaft derzeit ist / Olympiastandpunkt Sotschi 2014 ist Konsequenz der Aushebelung umwelt- und demokratierechtlicher Instrumente
In der Vergangenheit konnten die russischen Bürger in demokratischen Verfahren beachtlichen Einfluss auf Genehmigungsverfahren ausüben. Ein Erfolg, der in Einzelfällen auch heute noch spürbar ist. So konnten mehrere Müllverbrennungsanlagen um Moskau entweder verhindert oder doch technisch bedeutend verbessert werden. Auch der Bau eines Werkes zur Produktion von Rohaluminium bei Sankt Petersburg konnten Bürger in jüngerer Zeit abwenden, obwohl die regionalen Behörden das Projekt befürworteten. Ebenso blieb es nur bei den Plänen für eine Hochhaussiedlung am Moskauer Stadtrandgebiet, weil ein ganzes Dorf sich dagegen wehrte.
Drei Beispiele erfolgreichen Protestes, der auf das Engagement von Bürgern in Russland zurückzuführen ist. Dabei konnten sich diese immer auf das Gesetz berufen. "Umweltrelevante Entscheidungsprozesse sind im russischen Recht konsequent und mit weitreichenden Rechten für die Bürger verankert. Die gesetzlich festgeschriebenen Möglichkeiten der Bevölkerung sind in Russland dabei sogar um einiges weitreichender als in Deutschland. Bürgerentscheide und durch Bürger initiierte Umweltverträglichkeitsprüfungen können ein Vorhaben rechtskräftig ablehnen. Und auch im regulären Entscheidungsverfahren zu Bauvorhaben, Gesetzesinitiativen und anderes können die Bürger ein Vorhaben im Sinne der Umwelt verändern", sagt Prof. Dr. Johann Köppel, Professor für Landschaftsplanung, insbesondere Landschaftspflegerische Begleitplanung und Umweltverträglichkeitsprüfung an der TU Berlin. Weiter...
Wie sich die Erdatmosphäre im Lauf der vergangenen Jahrtausende verändert hat, lässt sich aus den fossilen Überresten von Fleischfressern wie Wölfen zuverlässiger ablesen als Material von Bäumen. Das sagen amerikanische Wissenschaftler nach Vergleichen des in Biomasse enthaltenen Kohlenstoffs mit Messwerten aus Luftblasen, die im Eis von Gletschern eingeschlossen waren. Der in der Luft enthaltene Kohlenstoff bildet zunächst Biomasse in Pflanzen und gelangt über die Nahrungskette schließlich bis zum Wolf, erklären die Forscher das Prinzip. Weiter...
Wegen der anhaltenden Hitze in Italien sinkt der Pegel des Gardasees immer weiter. Wenn es nicht bald regnet, muss wahrscheinlich der gesamte Bootsverkehr eingestellt werden. Weiter...
100 Jahre Diskretion im Hotel Walther in Pontresina
Die Seite ist herausgerissen aus dem Hüttenbuch; es ist deutlich zu erkennen. Doch Christian Walther kann auf zwei Quellen verweisen, die bezeugen, wer sich hier im Sommer 1917 verewigte. Wladimir Iljitsch Lenin schrieb den Satz «Le monde sera, mais il sera d'une autre façon». Weiter...
In Dänemark will eine kleine Privatbahn Züge mit Wasserstoffantrieb erproben. Für die Wasserstoffproduktion könnte die Windkraft genutzt werden. Weiter...
Ein Haustier haben - gern! Aber was ist, wenn freie Zeit und Platz in der Wohnung für einen tierischen Mitbewohner auf Dauer nicht reichen? Ein Hunde-Mietservice in den USA will hier Abhilfe schaffen. Weiter...
In einem ganz normalen Wohnhaus im Berliner Bezirk Neukölln hat Miss Marylou, die mit bürgerlichem Namen Rosemarie Köckenberger heißt, eine kunterbunte Übernachtungsstätte eröffnet. Über 30 lokale Künstler haben sich am Projekt beteiligt und jeden Raum individuell gestaltet. Weiter...
Die Bundeswehr darf den ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide im Norden Brandenburgs nicht in Betrieb nehmen. Das Verwaltungsgericht Potsdam gab am Dienstag allen drei Musterklagen gegen das so genannte Bombodrom bei Wittstock statt. Mit dem Urteil der 3. Kammer wird die Verwaltungsentscheidung zur sofortigen Inbetriebnahme des Platzes aufgehoben. Die Vorsitzende Richterin begründete das mit einer fehlerhaften Abwägung der Belange der betroffenen Gemeinden. Weiter...
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten will das Fahrradverbot in ihren Parkanlagen, zu denen auch der Park am Schloss Charlottenburg und die Pfaueninsel zählen, rigoros durchsetzen. Wer sich nicht an das Verbot hält, soll zur Kasse gebeten werden. Eine Idee, die bei den meisten Berlinern gar nicht gut ankommt: 38 Prozent der Hauptstädter sind der Meinung, Radfahren im Schlosspark sollte erlaubt sein, 37 Prozent halten ein Fahrverbot für Radler nur auf den schmalen Wegen für angemessen. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung. Befragt wurden in der Zeit vom 16. bis 26. Juli 1 001 Berliner. Weiter...
Die Angst vor einem großen Hai an der englischen Südküste ist nach Überzeugung von Meeresforschern völlig unbegründet. Bei dem Tier handele es um einen harmlosen Riesenhai (Cetorhinus maximus), der sich von Plankton ernähre, erklärte der Meeresbiologe David Sims nach Angaben der Zeitung "Guardian" vom Dienstag. Weiter...
Im Walliser Chablais ist erneut ein Wolf aufgetaucht. Nach Angaben eines Herdenbesitzers schlug ein Hirte das Tier mit Schreien in die Flucht. Dennoch wurden sechs Schafe und zwei Lämmer tot oder mit schweren Verletzungen aufgefunden. Weiter...
Die Arbeiten an der umstrittenen Brücke durch das Dresdner Elbtal sollen am 13. August beginnen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Die Landschaft gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Mit dem Bau wird nach jahrelangen Querelen ein Bürgerentscheid von 2005 umgesetzt. Gleichzeitig wird damit jedoch die Aberkennung des Welterbetitels sehr wahrscheinlich. Weiter...
Ratschläge auf Milchpackungen sollen die jungen Internet-User auf Gefahren im Netz aufmerksam machen. Das sieht eine Präventionskampagne der Kantonspolizei Waadt und des Detaillisten Coop vor. Weiter...
Forscher wollen Aufschluss über das Zugverhalten und die Winterquartiere von Falkenraubmöwen. Sie haben die beiden Vögel Lucy und Blissy mit rund zehn Gramm schweren Minisendern ausgestattet und können sie nun auf ihrer Reise von Grönland Richtung Süden im Internet verfolgen. Die beiden arktischen Vögel dürften auf ihrem Hin- und Rückflug ins Winterquartier gegen 40'000 Kilometer zurücklegen. Weiter... Falkenraubmöven...
Weltweit wird über ein neues Phänomen in der Tierwelt diskutiert: Das Bienensterben. In der Schweiz ist es dieses Jahr nicht dramatisch ausgefallen. Weiter...
Durch die Erwärmung der Erdatmosphäre hat sich die Zahl der Wirbelstürme, die im Laufe eines Jahres über den Atlantik fegen, in den vergangenen hundert Jahren mehr als verzweifacht.
Dies geht aus einer Studie hervor, die amerikanischen Wissenschaftler gestern Abend veröffentlichten. Die Autoren Greg Holland und Peter Webster entdeckten bei ihren Untersuchungen drei Phasen seit Beginn des 20. Jahrhunderts, in denen die Zahl der Tropen- und Wirbelstürme jeweils drastisch zunahmen. Von etwa sechs schweren Stürmen pro Jahr in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts sei die Zahl in den vergangenen Jahren auf 15 gestiegen.
Die Zunahme der Stürme hänge offenbar mit einer Erwärmung der Wasseroberfläche zusammen, berichten die Autoren. Die Temperatur der Oberfläche des Atlantiks sei im Laufe eines Jahrhunderts um 0,7 Grad Celsius gestiegen. «Diese Zahlen sind ein klarer Hinweis darauf, dass der Klimawandel ein wesentlicher Faktor bei der Zunahme der atlantischen Wirbelstürme ist», erläuterte Holland. (mow/sda)
TagesAnzeiger/Zürich 30.7.07
Das Tigerweibchen "Berry", das Mitte Juli nach einem Kampf mit Männchen "Nurejev" im Zoo Zürich starb, ist an einer Lungenentzündung gestorben. Bei der Auseinandersetzung mit "Nurejev" hatte es Wasser eingeatmet.
Dies führte zu einer Lungenentzündung, welche in Kombination mit Verletzungen am Kehlkopf zum Tod des Tieres führte, wie der Zoo Zürich mitteilte. Zum Kampf zwischen "Nurejev" und "Berry" kam es, als die beiden Tiere zum ersten Mal ins selbe Gehege gelassen wurden.
"Berry" stammte ursprünglich aus dem Zoo in Pilsen (CZ) und war zu Zuchtzwecken nach Zürich geholt worden. Jetzt will der Zoo Zürich ein neues Weibchen suchen.
Ein Kampf zwischen Tigern sei nichts Aussergewöhnliches und könne jederzeit passieren, heisst es von Seiten des Zoos. In vorliegendem Fall sei man allerdings von der Heftigkeit der Auseinandersetzung überrascht worden, zumal sich das Weibchen bei ersten Kontakten durch das Gitter unterwürfig verhielt.
TagesAnzeiger/Zürich 30.7.07 Zebu vom...
Attraktive Männchen motivieren Weibchen PARIS Die Weibchen des blauen Pfaus investieren umso mehr Ressourcen in ihre Eier, je attraktiver das Männchen ist, mit dem sie sich gepaart haben. Das berichten Biologen im Fachblatt «Behavioral Ecology and Sociobiology». Bei attraktiven Partnern legten die Weibchen grössere Eier mit höherem Testosterongehalt im Eigelb, was direkten Einfluss auf die Entwicklung des Nachwuchses hat
Erdmantel in kritischem Zustand MOSKAU Das verheerende Sumatra-Andamanen-Beben vom 26. Dezember 2004 hat laut russischen Erdbebenforschern eine neue Mega-Erdbeben- Periode eingeläutet. Zu diesem Schluss kommen die Forscher auf Grund einer statistischen Analyse aller starken Erdbeben seit 1969.
Mehr Leukämiefälle um Kernkraftwerke LOS ANGELES In der Nähe von Kernkraftwerken erkranken mehr Kinder und Jugendliche an Leukämie. Das zeigt eine Analyse von 17 Studien, in denen die Leukämiefälle aus insgesamt 136 Kernkraftwerk- Regionen dokumentiert worden sind. Je nach Entfernung zum Kraftwerk kann sich das Risiko, an der Krankheit zu sterben, um bis zu 24 Prozent erhöhen. Laut den US-Forschern bleibe der Zusammenhang zwischen Kernkraft und Leukämie jedoch unklar.
In Bleckede wurden die ersten Schilder der Deutschen Storchenstraße aufgestellt. Sie reicht von Lauenburg bis Havelberg.
Der Rock schwarz-weiß, die Strümpfe rot, watet der Storch durch die Sümpfe - vor allem durch die der Elbtalaue. Diese Region weist deutschlandweit die höchste Storchendichte auf. Und das will sie jetzt touristisch für sich nutzen. Als erste deutsche Ferienroute mit einem Tier als Thema soll 2008 die "Deutsche Storchenstraße" eröffnen - die ersten Schilder hängen schon, das Richtfest haben die Verantwortlichen am Mittwochnachmittag in Heisterbusch bei Bleckede gefeiert. Weiter...
Ein Höhlenführer in Australien hat den Knochen eines 20’000 bis 40’000 Jahren alten Riesen-Wombats entdeckt. Das Tier habe zur «Mega-Tierwelt» gehört, die einst Australien bevölkert habe, erklärten Forscher am Freitag.
(sda/afp)/ii. Der Höhlenführer machte seine Entdeckung in den Jenolan-Höhlen in den Blue Mountains westlich von Sydney. Das Diprotodon genannte Beuteltier war rund zwei Meter hoch und drei Meter lang, es wog rund drei Tonnen. Die heute lebenden Wombats kommen dagegen nur auf einen Meter Länge und sind etwa 25 Zentimeter hoch. Der Kieferknochen datiert aus einer späteren Epoche, als zurzeit bekannte Funde. Dies könnte unter Paläontologen eine Diskussion auslösen. Bisher ging man davon aus, dass die Riesenwombats vor rund 45'000 Jahren ausgestorben sind.
NZZ/Online 27.7.07 Wombat...
Im Samariterviertel hat das bezirkliche Ordnungsamt mehrere Baumscheibenpaten aufgefordert, an den von ihnen gestalteten Baumscheiben die Sitzbänke zu entfernen. Das Ordnungsamt interpretiert die selbstgezimmerten Sitzgelegenheiten als nicht genehmigte Sondernutzung des Straßenlandes, die zu beenden sei. Das Amt bewertet die Bänke so, als wenn ein Geschäftsinhaber unerlaubt Tische und Stühle auf den Gehweg stellt. Cafés oder Geschäfte mit einer Bank hätten gegenüber der Konkurrenz einen wirtschaftlichen Vorteil. Die betroffenen Baumscheibenpaten sind verblüfft und verärgert. Viele von ihnen haben sogar von der Sanierungsverwaltungsstelle des Bezirks Zuschüsse für die Begrünung der Pflanzflächen erhalten. Weiter...
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fürchtet wegen der Gentechnikpläne von Agrarminister Horst Seehofer (CSU) eine schleichende Verunreinigung von Äckern und Lebensmitteln. "Die gentechnikfreie Landwirtschaft sehen wir in höchster Gefahr", sagte BUND-Agrarexperte Hubert Weiger. Der geplante Mindestabstand zu Genmais von bis zu 300 Meter müsse auf 1000 Meter erhöht werden. Der Verband sprach von "unkalkulierbaren Risiken" und rief die Bundestagsabgeordneten von CSU und SPD dazu auf, gegen die Gesetzespläne zu stimmen. Weiter...
Im US-Bundestaat New Jersey haben Diebe einen Swimmingpool mitsamt rund 4000 Litern Wasser aus einem Garten gestohlen. Und dabei hätten sie keinen einzigen Tropfen Wasser auf den Rasen kommen lassen, es gebe nicht die geringste Spur, wunderte sich die Pool-Besitzerin Daisy Valdivia. Weiter...
Oscar ist ein besonderes Tier: Es scheint zu spüren, wenn Patienten nur noch wenige Stunden zu leben haben. Dann legt sich der Kater neben sie. Weiter...
Der einzige in deutschen Gewässern heimische Wal, der Schweinswal, wurde das erste Mal seit rund 60 Jahren wieder in größeren Mengen in der Weser gezählt. Weiter...
Astillero sind absolut Besessene des Tango Nuevo. Juliàn Peralta,der Mastermind, führt eine Musikschule in Buenos Aires und war Gründer des Orquesta Tipica Fernàndez Fierro, einer Horde respektloser Erneuerer.
Monterrey. – Wärmere Wassertemperaturen vor der Küste Kaliforniens haben zu einer Invasion besonders grosser Tintenfische geführt. Die achtarmigen Monster können bis zu zwei Meter lang werden und wiegen um die 50 Kilo. Für Menschen seien sie nicht gefährlich, sagte Louis Zeidberg von der Universität Stanford: «Wenn die Kalmare einen Menschen sehen, verschwinden sie sofort in die entgegengesetzte Richtung.» Das stimmt nicht ganz, wie Aufnahmen des TV-Senders CBS zeigen, in denen die Tintenfische ihre Greifarme nach der Unterwasserkamera ausstrecken. Die Kalmare mit dem wissenschaftlichen Namen Dosidicus gigas waren bis vor wenigen Jahren nur in warmen Gewässern in der Nähe des Äquators zu finden. Sie sind schnelle Jäger und könnten zu Wettbewerbern etwa für Tunfische werden. «Das wird wahrscheinlich das Gleichgewicht in dieser Gegend verändern », vermutete Zeidberg. Einheimische Fischer sind nicht sonderlich besorgt. Einige haben besonderen Spass an der Jagd auf die blitzschnellen Riesentintenfische. Und essen kann man sie offenbar auch. «Man muss das Fleisch nur ordentlich weichklopfen», sagte ein Fischer zu CBS. (AP/hbr)
TagesAnzeiger/Zürich 26.7.07
Die Ozonbelastung in der Schweiz ist zu einem grossen Teil nicht hausgemacht. Rund 80 Prozent der Belastung entfallen auf Importe aus dem Ausland und auf direkte «Ozoneinstrahlung» aus der Stratosphäre. Temporeduktionen und Fahrverbote zur Senkung von zu hohen Ozonwerten können deshalb nur beschränkt wirken. Weiter...