Tierärzte registrieren mit Besorgnis das vermehrte Auftreten von Giardien. "Die hauptsächlich im Mittelmeerraum diagnostizierten Darmparasiten treten immer häufiger auch in unseren Regionen auf, oft eingeführt durch mitgebrachte Tiere", so die für VIER PFOTEN tätige Tierärztin Daniela Rost. Fachleute schätzen, dass mittlerweile jeder vierte Hund in Deutschland infiziert ist.
Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Dünndarm von Hunden und Katzen einnisten, wo sie sich rasant vermehren. Die Darmparasiten sind Erreger der Giardiose, einer ernstzunehmenden Erkrankung, die vor allem Welpen und Jungtiere gefährdet und zu gravierenden Entwicklungsstörungen führen kann. „Giardien schädigen die Dünndarmschleimhaut und verursachen scheinbar unbehandelbare Durchfälle“, erklärt Daniela Rost. Durch den Kot gelangen sie ins Freie und können hier monatelang überleben – bis sie vom nächsten Tier aufgenommen und auf diese Weise weiter verbreitet werden. Weiter...
Zu den gängigen Thesen der öffentlichen Meinung zählt die Auffassung, dass der Massentourismus zur Zerstörung der Natur beiträgt. Für den Buchautor, Welt-Kolumnisten und Dokumentarfilmer Michael Miersch https://www.maxeiner-miersch.de ist das schlicht Humbug: Der Tourismus sei eher ein Segen für den Naturschutz. "Allein im vergangenen Jahrhundert ist weltweit die Zahl der Nationalparks und Reservate von weniger als zehn auf über 12.000 gestiegen - nicht zuletzt aufgrund der Nachfrage von Besuchern. Wildtierbestände nehmen rasant zu, wo Ferienflieger landen", sagt Miersch. In Costa Rica beispielsweise stehe inzwischen ein Viertel des Landes unter Naturschutz. Ohne Einnahmen aus dem Tourismus seien solche Schutzmaßnahmen indes gar nicht mehr zu finanzieren. "So finden heute viele bedrohte Tierarten Schutz unter den Fittichen der Tourismus-Industrie", betont Miersch. Weiter...
Energiesparendes Bauen soll in der Schweiz Pflicht werden
Die kantonalen Energiedirektoren wollen die Hauseigentümer zu energiesparendem Bauen zwingen. Künftig soll der Heizölverbrauch in neuen Gebäuden gegenüber dem heutigen Stand praktisch halbiert werden. Die Energiedirektoren schlagen einen Wert von noch 4,8 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche vor. Die Hauseigentümer kündigen Widerstand an. Weiter..
Überreste werden zu Dünger verarbeitet
Eine Gruppe australischer Umweltschützer hat eine riesige Agakröte gefunden, die die Grösse eines kleinen Hundes hat und fast ein Kilo schwer ist. Die Umweltschützer gehören der Gruppe Frogwatch an, die Jagd auf die Amphibien macht. Weiter
Die Freude über das süße Eisbärbaby Knuth im Berliner Zoo ist getrübt. Denn die Pandabärin Yan Yan, langjähriger Publikumsliebling, lebt nicht mehr.
Yan sei am Nachmittag leblos in er Außenanlage gefunden worden, teilte der Berliner Zoo heute Abend mit. Das Weibchen des Bambusbären-Paares habe zuvor keine Anzeichen einer Krankheit gezeigt. Die Todesursache sei noch nicht bekannt. Das Tier soll nun obduziert werden. Weiter...
Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark gibt eine
Tourenkarte zu märkischen Schlössern und Herrenhäusern heraus. Sie verzeichnet mehr als 250 ehemalige Adelssitze und enthält zahlreiche historische und touristische Informationen, wie die Staatskanzlei mitteilte. Weiter...
»Die Saarbrücker Stadtbibliothek kommt ihren älteren Kunden besonders entgegen. Künftig werden auch Lesebrillen in Standardstärken kostenlos verliehen. Wer seine Sehhilfe also zu hause vergessen hat, kann trotzdem in aller Ruhe in den Büchern und Zeitschriften stöbern.« Radio Salü
«Der Bär ist ein Italiener»
In einer Kühlkammer in Bayern liegt ein toter Bär: der von deutschen Jägern abgeknallte Bruno. Unser Bär, sagen die Italiener und fordern ihn zurück. Der im letzten Sommer von bayrischen Jägern umgenietete Bruno sorgt auch neun Monate nach seinem Tod für Probleme. Trotz mehrfachen Drängens von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel weigert sich Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf, die Überreste des Braunbären nach Italien zu überstellen. Wie der «Spiegel» berichtet, hatte Gabriels römischer Amtskollege Alfonso Pecoraro Scanio gebeten, man möge endlich den Kadaver des aus dem Trentino stammenden Bären nach Italien schicken. In einem Schreiben teilte der Umweltminister von Bayern nun jenem des Bundes mit, eine Übergabe des Bären sei weder rechtlich notwendig noch der Öffentlichkeit vermittelbar, wie das Magazin weiter berichtete. Er habe Verständnis dafür, dass der Bär in Italien die Herzen der Menschen bewege. Dies sei aber in Bayern nicht anders. Schnappauf will den toten Bruno nämlich ausstopfen lassen. Bruno der EU-Bär Im Bundesumweltministerium wurde die Absage aus Bayern mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. «Der Bär ist ein Italiener », sagte ein Sprecher. Das Tier stamme aus einem italienischen Zuchtprojekt. Eine Überstellung Brunos an Italien wäre gerade vor dem Hintergrund der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine freundschaftliche Geste gewesen. Schnappauf hatte bereits im Juli die Forderung Scanios nach Rückgabe des Bären abgelehnt. Damals war seine Begründung gewesen, dass der Bär ein wild lebendes Tier und niemandes Eigentum sei. Mit dem rechtmässigen Abschuss sei er in das Eigentum des Freistaats übergegangen. Den italienischen Behörden hatte Schnappauf grobe Fehler vorgeworfen. Die Italiener hätten einen Zickzackkurs verfolgt: Erst hätten sie einen lebend eingefangenen Bären zurückverlangt, dann plötzlich eine Rücknahme abgelehnt, und erst als er tot gewesen sei, hätten sie ihn wirklich zurückhaben wollen. (AP)
Tagesanzeiger/ Zürich 26.03.07
Auf einem weichen Sofa sein hartes Leben erzählen
Möchten Sie jemandem Ihre Sorgen erzählen? Einem wirklich guten Zuhörer von Ihren Nöten berichten? Auf dem Times Square in New York war dies am Samstag nicht nur möglich, sondern sehr erwünscht. Wer das Bedürfnis verspürte, sich bei einem Profi-Zuhörer auszuweinen, konnte sich dazu auf ein blaues Sofa setzen. Besonders willkommen waren jene, die dabei in Tränen ausbrachen oder zumindest ein wenig schnieften, denn das blaue Sofa und der Zuhörer waren von der Firma Kleenex aufgestellt worden. Mitbringen musste man neben seinen Sorgen auch eine gute Portion Exhibitionismus: nicht nur, um mitten im Getümmel zu heulen – auch weil einige der Heuler sich später in einer Werbekampagne wiederfinden werden. (tj) Tagesanzeiger/ Zürich
Das wäre doch auch was für die heimliche Sofahauptstadt Neukölln
Danach kräht kein Hahn
Die Natur kümmert sich nicht um die Sommerzeit. Aber der Mensch will mit ihrer Hilfe Energie sparen. Das könnte eine Illusion sein. Weiter..
Eine mysteriöse Krankheit hat ein Drittel der amerikanischen Bienen getötet ein Verlust, der sich hierzulande nicht abzeichnet. Trotzdem zeigen sich viele Imker besorgt. Weiter..
Jedes Land muss sich von Zeit zu Zeit mit Problembären herumschlagen. Gerade sind es die Australier. Sie sind vollkommen ratlos, was sie von ihren knuddeligen Koalas halten sollen. Die hängen normalerweise faul in Bäumen, mümmeln Eukalyptusblätter und lassen den Herrgott einen guten Mann sein. Man kann sich kaum vorstellen, dass die grauen Pelztiere sich bewegen oder gar Sex haben. Haben sie aber. Und wie. Weibliche Koalas geben sich gerne lesbischen Sexspielen hin. Und die Koaladamen sind sogar Orgien nicht abhold. "Mehr als einmal teilten sich mehr als ein weibliches Paar einen Mast und mehrere Weibchen bestiegen sich gegenseitig. Bei mindestens einer dieser Mehrfachbegegnungen waren fünf Koalas beteiligt." So steif beschreiben die Wissenschaftler der Universität von Queensland ihre Entdeckung. Weiter...
»Der Amerikaner Bill Exner fühlt sich von einer kleinen Maus regelrecht verfolgt, gemobbt, zum Narren gehalten. Schon drei Mal hat er den kleinen Nager in seinem Haus gefangen. Drei Mal ist ihm das Tier entkommen und hat ihm obendrein auch noch sein Gebiss stibitzt.
"Wir haben das Bett, Nachttischchen und die Frisierkommode weggerückt und auch noch den Schrank auseinandergenommen", berichtete der 68-Jährige. "Ich wusste, dass der kleine Stinker meine Zähne geklaut hat, ich wusste das einfach."
An einer Wand entdeckten seine Frau Shirley und er eine kleine Öffnung und waren sich sicher: Hier haust die Maus. Der Verlobte ihrer Tochter rückte mit Brecheisen und Hammer an, die Öffnung zu erweitern. "Das war ganz schön Arbeit", lobte Exner seinen künftigen Schwiegersohn. Das Gebiss wurde in der Aktion tatsächlich geborgen, und der Verlobte empfahl eine gründliche Desinfektion. Nur die Maus ist wieder einmal entkommen. Shirley Exner ist davon überzeugt, dass sie hin und wieder aus ihrem Versteck kommt und ihren Mann mustert. "Sie verhöhnt ihn", sagte sie. "Ich schwöre, sie hält ihn zum Narren."« www.rp-online.de
Rattengift in Tiernahrung war die Ursache für den Tod von mindestens 16 Hunden und Katzen in den USA. Betroffene Tierhalter drohten dem Futtermittelhersteller Menu Foods am Freitag mit juristischen Schritten. Die Firma mit Sitz in der kanadischen Provinz Ontario rief in Nordamerika 60 Millionen Dosen und Beutel mit Hunde- und Katzenfutter zurück und kündigte an, die Behandlungskosten von Tieren zu übernehmen, die an dem vergifteten Futter erkrankten. Weiter...
Regnet es am Mittelmeer während der Wintermonate nur wenig, wird es im folgenden Sommer in Mitteleuropa heiß. Das berichten französische Atmosphärenforscher im Fachblatt Geophysical Research Letters. Demnach führt nach trockenen Wintern der Grundwassermangel rund um das Mittelmeer dazu, dass im Frühsommer bei Südwind trockenere Luftmassen nach Norden strömen als nach regnerischen Wintern. Dann trocknen auch in Mitteleuropa die Böden schneller aus. In der Folge bilden sich weniger Wolken, die Sonne strahlt häufiger ungehindert auf die Erde und die Temperaturen erreichen Rekordwerte. Weiter...
Der Boden Brandenburgs gibt für Fährtenleser nicht viel her - Tierspuren sind in der "märkischen Streusandbüchse" meist nicht gut zu erkennen. Um so mehr wunderte sich ein Förster in der Schorfheide, als er vor ein paar Tagen Raubtierspuren fand, die ungewöhnlich sind in Brandenburg. Ein Wolf hatte seine Abdrücke hinterlassen. Um sicher zu gehen, holte der Förster die Wildexpertin Imke Heyter vom nahen Wildpark Schorfheide bei Groß Schönebeck. Dort leben zwei Rudel mit 19 Wölfen in Freigehegen. "Ich habe Gips für Abdrücke mitgenommen", sagt Heyter. "Denn zum Glück hatte der Wolf seine Spuren in einem ausgetrockneten Schlammloch hinterlassen." Jetzt, nach der Auswertung der Gips-Beweise, hat sie keinen Zweifel mehr: Erstmals seit vielen Jahren wieder hat ein freilebender Wolf seine Spuren in der Schorfheide hinterlassen. Die sieben Gipsabdrücke werden am Sonnabend und Sonntag ab 15 Uhr im Wolfsgehege des Wildparks gezeigt. Weiter...
An diesem Wochenende beginnt in Berlin die Brunnensaison. Als erster sprudelt am Sonnabend der Brunnen auf dem Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg. Am Montag folgt Lichtenberg mit dem Fischerbrunnen an der Ecke Möllendorffstraße/Frankfurter Allee. Bis zum 1. Juni werden in Berlin insgesamt 223 Brunnenanlagen in Betrieb genommen. Allerdings: Jeder fünfte Brunnen in der Stadt bleibt trocken. Ursachen sind Schäden an der Bausubstanz, zu starke Verschmutzung oder Geldmangel in den Bezirken. Weiter...
«Uf Züritüütsch gseit»
Warum immer mehr Deutsche die Zürcher Mundart lernen
Immer mehr Deutsche zieht es nach Zürich, und so stehen auf diese Gruppe zugeschnittene Schweizerdeutsch-Kurse hoch im Kurs. Heute gibt es kantonsweit zwölf solche Angebote. Die Tücken der helvetischen Dialekte sind reichhaltig, wie ein Unterrichtsbesuch zeigt Weiter..
Wegen ihrer feinen Spürnasen sollen Lucky und Flo sterben: Ein Raubkopierer-Syndikat hat auf die beiden Hunde ein Kopfgeld ausgesetzt, weil sie in Malaysia eine riesige Ladung gefälschter DVDs erschnüffelt hatten. Weiter...
5000 Damen und Herren gehen in Berlin dem Beruf des Künstlers nach. Laut einer von der «Neuen Zürcher Zeitung» zitierten Untersuchung ist die Dunkelziffer gerade ebenso hoch. Wie ausgesprochen lustig ist die Bezeichnung «Dunkelziffer». Handelt es sich dabei um Leute, die den Beruf nur heimlich ausüben, weil sie sich dafür schämen, oder empfinden sie es als Angeberei, sich als Künstler zu bezeichnen, weil sie glauben, die Veränderung des Aggregatzustandes von Nicht-Kunst zu Kunst sei ein schlagartiger Qualitätssprung von etwas Unnützem in etwas Wichtiges, weil Erbauendes und allenfalls Zeitkritisches in einer möglichst noch nie da gewesenen Form? Weiter..
Hunde können ihre Emotionen offenbar auf sehr subtile Art ausdrücken. Die Richtung, in der sie mit dem Schwanz wedeln, entscheidet, wie sie sich fühlen, haben italienische Forscher jetzt herausgefunden.
Bewegt der Hund seine Rute etwas mehr nach links, würde er am liebsten einfach weglaufen. Umgekehrt signalisiert Wedeln weiter rechts, dass das Tier sich gerne nähern möchte. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis gelangten Forscher der Universität Triest. Nach ihrer Ansicht ist die jeweilige Tendenz darauf zurückzuführen, dass einmal die linke und einmal die rechte Gehirnhälfte das Verhalten der Tiere dominiert - je nachdem, welche Gefühle gerade verarbeitet werden. Weiter...
An einem Chemnitzer Gymnasium wird «Harry Potter» vom Unterrichtsplan gestrichen. Ursprünglich sollte in einer fünften Klasse am Beispiel des ersten Potter- Bandes der Aufbau von Märchen besprochen werden. Dagegen haben zwei Eltern mit Erfolg protestiert. Für sie steht die Darstellung von Geistern im Widerspruch zur religiösen Erziehung ihrer Kinder. Jetzt wird das «Rennschwein Rudi Rüssel» behandelt. (AP)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) engagiert sich auf europäischer Ebene als Partner, wenn es darum geht, das kulturelle Erbe Westfalen-Lippes in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Jüngstes Beispiel ist das Europäische Gartennetzwerk EGHN ("European Garden Heritage Network"). Der LWL sorgt dafür, dass 22 westfälische Gärten in dieser internationalen Liga vertreten sind. Als Qualitätszertifikat erhalten die Gärten jetzt die EGHN-Plakette. Weiter...
Roboter-Raubvögel als Taubenschreck
Die Stadtverwaltung von Liverpool plant die Montage von zehn Raubvogelattrappen, um die Taubenpopulation aus dem Stadtzentrum der Kulturhauptstadt 2008 zu vertreiben. Die Roboter-Vögel der Firma Robop Ltd https://www.robop.co.uk/ sind dem Wanderfalken nachempfunden und sollen die Tauben durch Bewegungen der Flügel und durch Geräuschimitationen erschrecken. Ein Bordcomputer steuert die Aktionen der sogenannten Robops, die auch durch ihre Größe - sie sind etwa vier Zentimeter größer als echte Wanderfalken - den Tauben Angst einjagen sollen.
Wenig Erfolgschancen für das Projekt sieht die Falknerin Sylvia Bente, die selbst mit Raubvögeln zur Taubenbekämpfung im Einsatz ist. "Raubvogelattrappen und Tonbänder mit typischen Lauten reichen nicht aus, um Tauben nachhaltig zu vertreiben. Weiter...
Ein Kater hat in Lüneburg seinen Besitzer unbemerkt begleitet und ist dabei sogar mit dem Zug bis nach Hamburg gefahren.
Der 18 Monate alte Kater "Pocco" hat offenbar ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Besitzer. Als der vor einigen Tagen zu Fuß zum Bahnhof Lüneburg ging, folgte ihm das treue Tier. Der Kater ließ sich auch nicht beirren als er sah, wie sein menschlicher Freund in den Zug stieg. Er folgte ihm unbemerkt auch dorthin.
Wie er es schaffte unbemerkt mit dem Zug nach Hamburg zu fahren wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Das Aussteigen im Hamburger Hauptbahnhof klappte jedenfalls nicht.
Als der Zug wieder nach Lüneburg zurückfuhr, erwischte es ihn bei der Fahrkartenkontrolle. Weiter...
Tot geglaubter Hund wartet in China vor der Haustür.
Sieben Stunden nach seiner Beerdigung stand ein Hund in der südchinesischen Stadt Nanjing wieder vor der Haustür seines Besitzers. Er hatte sich aus eigener Kraft aus seinem Grab befreit.
Das Tier war von einem Lastwagen überfahren worden. Dabei sei es durch die Luft in einen angrenzenden Garten geschleudert worden und habe nicht mehr geatmet, sagte der Besitzer der chinesischen Zeitung "China Daily".
Ein Nachbar habe ihn am Nachmittag darauf aufmerksam gemacht, dass ein mit Blut und Schlamm verschmierter Hund vor seiner Tür stünde, sagte der Besitzer. Er habe sich mittlerweile erholt und sei in bester Verfassung.
Nachtwächter-Spaziergänge durch das illuminierte alte Dorf, Videoprojektionen an der Fassade der Fachhochschule, italienischer Prog Rock im Café, ein John Lennon Memorial Dance Project oder Märchen für Erwachsene vom Marzahner Windmüller: An 36 Orten im Bezirk gibt es von Sonnabend bis Sonntag Kultur der verschiedensten Art. Die Kultour à la carte findet zum zweiten Mal statt und soll zu einer ständigen Einrichtung werden. "Es gibt hier viel mehr interessante Einrichtungen und Kulturprojekte als gemeinhin bekannt ist", sagt Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD). Den Bezirk kostet der Veranstaltungsmarathon nur rund 4 700 Euro, alles andere finanzieren die Kultureinrichtungen und Sponsoren. Mindestens 5 000 Besucher werden erwartet. Weiter...
Wer sich über Unwettergefahren in Europa informieren will, muss bisher bei den einzelnen nationalen Wetterdiensten nachfragen. Künftig soll das einfacher werden: Welche Wettergefahren in den kommenden 48 Stunden zu erwarten sind, steht ab diesem Freitag - dem Welt-Wettertag - auf einer Internetseite: Meteoalarm heißt der englischsprachige Service, der vom österreichischen Wetterdienst, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, betreut wird. Weiter...
Ab morgen (22. März 2007) bis zum (25. März 2007) findet in Frankfurt wieder die internationale Pelzmesse „Fur & Fashion“ statt. Auf der Messe werden aktuelle Kollektionen aus Pelz und Fell gezeigt. Unter den angebotenen Materialien fanden sich in den letzten Jahren auch immer wieder Hunde- und Katzenfelle als Importware, vorwiegend aus dem asiatischen Raum. Der Deutsche Tierschutzbund ruft zum Boykott von Pelzmode auf, ob als Mantel, Mütze oder Applikation. Für scheinbar modische Bekleidung leiden allein in deutschen Pelztierfarmen immer noch ca. 300.000 Tiere. Weiter...
Besucher des Grand Canyon können jetzt in luftiger Höhe über dem Abgrund wandeln. Im Reservat der Hualapai am Rande der Schlucht wurde der "Skywalk" eingeweiht - eine hufeisenförmige Plattform, die 1200 Meter in die Tiefe blicken lässt. Unter den Indianern ist der Bau allerdings umstritten Weiter...
Klimawandel, Butterberge und die Feminisierung der Süsswasserfische sind Probleme, die Medienkonsumenten zu schaffen machen, vor allem aber: der Datenüberfluss. Es gibt einfach zu viel von allem. Wir sind Ertrinkende. «Drowning in Data» ist so etwas wie die Erkennungsmelodie des Informationszeitalters. Weiter.
Wer Gäste zum Essen erwartet, sollte den Salat nicht zu früh anmachen. Denn der fällt sonst in sich zusammen. Die Salatblätter werden schlaff.
Pflanzenzellen sind reich an Salzen und anderen Stoffen. Was in sie hinein und was hinaus gelangt, regeln sie über eine dünne Membran. Diese Zellwand lässt die Salze nicht hinaus, Wasser dagegen kann ungestört passieren.
Kommen die Salatblätter mit salziger Salatsoße in Berührung, verlieren ihre Zellen den Saft. Plötzlich ist der Salzgehalt außen höher als innen. Wasser fließt durch die Membran nach draußen, um die Soße zu verdünnen und das Konzentrationsgefälle auszugleichen.
Die meisten Pflanzen vertragen kein Salzwasser. In Gegenwart von Wasser saugen sie sich dagegen voll. Denn wenn die Salzkonzentration im Innern der Zellen höher ist als außen, strömt Wasser in die gewünschte Richtung. Bis die Zellen prall gefüllt sind.
„Damit steigt der Druck in der Pflanze“, sagt Thomas Stützel, Direktor des Botanischen Gartens der Ruhr-Universität Bochum. „Dieser osmotische Druck kann sehr hoch werden: bis zu 15 Bar.“ Ein erstaunlich hoher Wert, wenn man bedenkt, dass man einen Autoreifen mit nur zwei Bar aufpumpt. Weiter...
Den Nazis kam das frisch aufpolierte Aushängeschild Hannovers für ihre Propaganda gerade recht: "Es gibt kein schöneres Symbol für das neue Deutschland", hieß es 1937 bei den Festreden in den Herrenhäuser Gärten, als unter Hakenkreuzfahnen der umgestaltete Große Garten wiedereröffnet wurde. Seiner Erneuerung vor 70 Jahren ist in Hannover vom 1. April an eine umfangreiche Ausstellungs- und Vortragsreihe unter dem Motto "...prächtiger und reizvoller denn jemals..." gewidmet. Weiter...
San Francisco. – Ein internationales Forscherteam um den US-Genpionier Craig Venter hat eine Exkursion im Nordwestatlantik und im östlichen tropischen Pazifik abgeschlossen. Die Wissenschaftler sammelten Proben und entschlüsselten die Erbsubstanz. Insgesamt erfassten sie 6,3 Milliarden Basenpaare der Erbsubstanz. Das seien doppelt so viele Sequenzen wie im menschlichen Genom. Über die in den Ozeanen lebenden Mikroorganismen ist bisher wenig bekannt, da sie meist nicht im Labor wachsen. Aus den Gensequenzen seien mehr als sechs Millionen Proteine abgeleitet worden, einschliesslich «Tausender neuer Proteinfamilien », schreiben die Forscher in ihren drei Veröffentlichungen. Überraschend viele davon gingen auf Viren zurück. Dies weise darauf hin, dass die Vielfalt der Viren in den Weltmeeren viel grösser sei als bisher angenommen. (DPA/fwt) «PLoS Biology», Bd. 5, e77, e16, e17
Zürich/Freiburg. – Der Schweizer Vogelschutz (SVS) fordert die Bevölkerung dazu auf, Erstbeobachtungen der Rauchschwalbe und des Weissstorchs auf dem Internet zu erfassen. So soll auf interaktiven Karten stets der Stand des Vogelzugs nachgesehen werden können. Die Internetseite wird vom SVS zusammen mit anderen europäischen Vogelschutzorganisationen betrieben. Sie soll anhand des Vogelzugs aufzeigen, wie der Frühling in Europa Einzug hält. Gemeldet werden sollen nebst Schwalben und Störchen auch der erste Kuckuck und der erste Mauersegler.
Neues von Max. Der berühmteste Storch der Schweiz, der mit einem Satellitensender ausgestattete Max, brüte bereits, teilte das Naturhistorische Museum Freiburg mit. Seit wenigen Tagen sitze das Weibchen Max mit seinem Partner auf dem Nest im deutschen Tüfingen. Wenn alles gut geht, werden die Jungen in der zweiten Junihälfte flügge. (SDA) https://www.springalive.net