Der Zürcher Hauptbahnhof und der neue Berliner Hauptbahnhof werden Partner. Die Beiden wollen Know-How und Mitarbeiter austauschen. Für die SBB ist es die erste Bahnhofpartnerschaft. Weiter...
Gleich drei neue Anlagen in der Reihe "Gärten der Welt" eröffnen in diesem Jahr im Erholungspark Marzahn. Doch nicht nur das ist ein Grund zum Feiern, sagt Hendrik Gottfriedsen, der Chef der Grün Berlin GmbH, die den Park betreibt. Denn dieser selbst begeht in diesem Jahr ein rundes Jubiläum: Vor 20 Jahren, am 9. Mai 1987, wurde die etwa 20 Hektar große Anlage eröffnet. Das war zur 750-Jahr-Feier Berlins und die Anlage hieß damals Berliner Gartenschau. Weiter...
Tim, der Mops, hatte einen Bandscheibenvorfall. Statt ihn einzuschläfern, hat seine Besitzerin ihm einen Rollwagen verpasst. Damit ist er fast so flink wie früher. Weiter...
»Nach einem eigenmächtig verlängerten Strandurlaub hat eine Katze in Neuseeland über eine Entfernung von über 150 Kilometern den Weg nach Hause gefunden. Ihre Besitzerin hatte die schwarze Katze Molly im Oktober zu einem Urlaub nach Pauani an der Küste mitgenommen.
Dort verschwand das Haustier. «Ich dachte, sie wäre in den Busch verschwunden und dort verwildert», sagte «Katzenmutter» Mary-Lee Hight aus Hamilton am Donnerstag in der Zeitung «Dominion Post». Am vergangenen Sonntag meldete sich Molly überraschend an der Haustür zurück.« www.SZOn.de
Schnecken sind zwar nicht gerade aufgrund ihrer hohen Fortbewegungs-Geschwindigkeit bekannt. Forscher des Biological Science Group der University of Sunderland https://www.grs.sund.ac.uk haben nun aber eine sehr interessante Entdeckung gemacht: Ähnlich wie Läufer, die den Windschatten des Vordermannes ausnutzen, bewegen sich Schnecken auf der Schleimspur anderer Artgenossen weiter und sparen damit Energie, berichtet das Wissenschaftsmagazin Proceedings of The Royal Society Biological Sciences. Weiter...
Eine Volksinitiative im Kanton Genf fordert die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs - und löst damit eine kontroverse Debatte über eine nachhaltigere und sozialere Verkehrspolitik im städtischen Lebensraum aus. Das Genfer Kantonsparlament hat die "Volksinitiative für Gratis-ÖV" zwar vorerst gestoppt - eine endgültige Entscheidung fällt allerdings erst bei einer Volksabstimmung, die noch in diesem Jahr abgehalten werden soll. Weiter...
Eine Inuit-Delegation hat sich auf den Weg nach Washington gemacht, um vor der Inter-American-Commission on Human Rights https://www.cidh.org gegen die US-Klimapolitik zu demonstrieren. Die Inuit klagen darüber, dass Umweltverschmutzung zum Abschmelzen der Pole und zum Auftauen der Permafrostböden führt, berichtet BBC-Online. Dadurch werde das Leben der indigenen Bevölkerung wesentlich und dramatisch beeinflusst, heißt es in der Beschwerde. Weiter...
Der zweite Teils des IPCC-Berichts wirft seine Schatten voraus
Der zweite Teil des Weltklima-Berichts 2007 der Uno zeichnet ein düsteres Bild des Klimawandels und seiner Folgen. Auch mit unverzüglichen Massnahmen kann gemäss dem Report nicht verhindert werden, dass die globale bodennahe Mitteltemperatur bis zum Jahr 2100 um 0,6 Grad steigen wird. Weiter..
Wird es nach dem milden Winter nicht doch noch kalt, droht der Schweiz eine Schädlingsplage. Erste Fliegen sind bereits geschlüpft, und auch Zeckenbisse wurden schon gemeldet. Weiter.
Dass der Winter zu warm war, merkten nicht nur die Menschen, sondern auch die Amphibien. Schon im Dezember blühten die Weidenkätzchen, nun ist es tagsüber oft schon zehn Grad warm, die Krokusse blühen und dazwischen laufen Frösche, Molche und Kröten umher. Normalerweise würden diese "Frühlingsboten" noch Winterruhe halten. Dazu suchen sie frostfreie Plätze wie Kompost- und Laubhaufen oder ausgefaulte Baumstümpfe. Da aber kein Frost herrscht, hat ihre innere Uhr sie geweckt und sie wandern fleißig zu ihren Laichgewässern. Weiter...
1965 eröffnete Wolfgang Grajono * 8.Januar 1931 in Berlin, seinen ersten Rock-Tanzpalast in San Francisco an der Ecke Geary Street und Fillmore. 1968 eröffnete er an der Market Street im ehemaligen Carousel Ballroom sein legendäres Fillmore West. Über Jahre hinweg trat die Elite der Rock-Szene, von The Allman Brothers bis Frank Zappa, auf. Aus Wolfgang`s Gewölben seine Live- Mitschnitte.
Rapperswil-Jona SG. – Der Schreck war gross, als die Elefantendame Sumatra am Montag auf ihrem täglichen Spaziergang mit den Tierpflegern des Kinderzoos im Schlamm einsank (TA vom Mittwoch). Das Tier hat den Zwischenfall aber offenbar unbeschadet überstanden. Wie Zoodirektor Benjamin Sinniger sagt, ist die Elefantenkuh schon wieder munter, frisst und bewegt sich normal und hat weder Kratzer noch Schrammen davongetragen. Nach der rund zweistündigen Rettung durch die Feuerwehr lief Sumatra – trotz der Strapazen und ihres bereits gesetzten Alters von 45 Jahren – mit den Pflegern zurück in ihren Stall, wo sie eine warme Dusche bekam. Der Tierarzt, der ihr, während sie im Schlammloch steckte, eine Beruhigungsspritze verabreicht hatte, kontrolliert ihren Gesundheitszustand seither regelmässig. Während der Nacht beobachteten die Pfleger sie genau. Bleibt Sumatras Zustand stabil, werden die Besucher wieder auf der Elefantendame reiten können, wenn am 17. März im Kinderzoo die Saison beginnt. Die Rettung ist laut Zoodirektor Sinniger reibungslos abgelaufen: Die Pfleger hätten Ruhe bewahrt und die Feuerwehrleute richtig gehandelt. Zugute kam den Beteiligten, dass bei einer Feuerwehrübung im letzten Jahr getestet worden war, wie die Rettungsgurten bei einem Elefanten befestigt und welche Rettungsfahrzeuge eingesetzt werden müssen. Schilf kürzlich gemäht Sinniger nimmt an, dass Sumatra den Strandweg, den sie mit den Pflegern und den anderen Elefanten täglich zwecks Konditionstraining abläuft, verliess, weil an der Stelle erst kürzlich das Schilf geschnitten worden war. «Elefanten laufen gerne auf weichem Schlammboden », so Sinniger. Das Ton-Erde-Gemisch sei wie eine Pflegebehandlung für die Fusssohlen – der sensibelsten Stelle der Elefanten. (cim)
Tagesanzeiger Zürich 1.3.07
Orientierungsprobleme und Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus
Durch Kunstlicht aufgehellte Nächte stören nicht nur Vögel, Insekten und auch Meeresschildkröten. Das nächtliche Licht, so eine These, könnte auch das Brustkrebsrisiko bei Menschen steigern. Weiter.
In den Tullnerfelder Donauauen herrscht Aufregung um ausgelegte Giftköder. Seit Jänner sind Füchse und Krähen vergiftet worden, jetzt hat ein Hund das Gift gefressen. Er konnte gerettet werden. Weiter...
Einen toten Hai haben ein Spaziergänger und sein Sohn in dem oberösterreichischen Fluss Vöckla entdeckt. Bei dem Tier handelt es sich um einen jungen Kurzflossen-Mako-Hai (Isurus oxyrinchus). Zu diesem Schluss kam der Meeresbiologe Daniel Abed vom Haus des Meeres in Wien. Er geht davon aus, dass das Tier aus einem Kühltransporter stammt. Der Hai wird auch als Speisefisch verwendet. Weiter...
Jung-Koch warf Tier zu Silvester in Fluss Weiter...
Der italienische Weinanbau ist laut einer Studie wegen steigender Temperaturen und wachsender Niederschläge bedroht. Als Alternative kommt möglicherweise Skandinavien in Frage. Weiter...
Sie waren in England, Italien, Spanien und Frankreich: Sie schauten Rosenzüchtern über die Schulter, wuchteten Palmen mit dem Gabelstabler, topften Geranien und hätschelten Kakteen. Sie bauten Gewächshäuser, lernten neue Organisationsstrukturen und exotische Pflanzen kennen. Und einer der jungen Gärtner traf dabei sogar Prinz Charles. Das neunwöchige Auslandspraktikum ist seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 fester Bestandteil des Lehrplans der Staatlichen Fach- und Technikerschule in Veitshöchheim für den zweijährigen Ausbildungsweg zum Staatlich geprüften Techniker im Garten- und Landschaftsbau. Weiter...
Hat Köln einen besonderen Klang? Noch kann Marco Medcour (34) diese Frage nicht beantworten. Noch nicht. Doch der Musiker und Journalist arbeitet seit einigen Monaten an einem Kunstprojekt, das sich Köln nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren nähert. Auf seiner Website „Soundmap of Cologne“ findet sich ein mit Fähnchen gespickter Kölner Stadtplan. Klickt der Surfer eines der Fähnchen an, hört er Geräusche, die an jenem Ort aufgezeichnet wurden. Das kann das Quaken der Stockenten am Adenauer Weiher im Stadtwald sein, das Plätschern des Brunnens am Deutzer Ottoplatz oder auch das monotone Brummen der Rolltreppe in der U-Bahn-Station Friesenplatz. Noch sind die Fähnchen recht spärlich über das Stadtgebiet verteilt. „Irgendwann soll das gesamte Stadtgebiet akustisch erfasst sein“, sagt Medcour. „Erst dann wissen wir, ob die Stadt einen eigenen, unverwechselbaren Sound hat.“ Weiter...
Verschiedene Ursachen für das Vordringen des Meeres
An manchen Abschnitten der portugiesischen Küste haben Dünen und Felswände in diesen Wochen der Wucht des Meeres nicht mehr standgehalten. An einigen Orten brachte die Invasion des feuchten Elementes bereits menschliche Behausungen in Gefahr. Weiter.
Freiburger Pitbull-Verbot tritt Anfang Juli in Kraft
FREIBURG - Ab Juli ist die Haltung von Pitbulls im Kanton Freiburg definitiv verboten. Nach dem Scheitern des Referendums gegen das neue kantonale Hundegesetz hat der Staatsrat das Inkrafttreten auf Mitte Jahr festgesetzt.
Verboten ist im Kanton Freiburg ab Juli nicht nur die Haltung von Pitbulls, sondern auch jene von Hunden, die mit dieser Rasse gekreuzt wurden.
Gemäss der geplanten Übergangsregelung müssen derartige Hunde, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes auf dem Kantonsgebiet leben, kastriert oder sterilisiert werden. Zudem müssen sie per Computerchip erfasst und an der Leine gehalten werden.
Für bestimmte Hunderassen will der Kanton zudem eine Bewilligungspflicht einführen. Über eine entsprechende Liste muss die Kantonsregierung erst noch befinden.
Die neuen Bestimmungen hatte der Grosse Rat im Herbst im Rahmen eines neuen kantonalen Hundegesetzes verabschiedet. Hundehalter wollten dagegen das Referendum ergreifen, brachten jedoch die erforderliche Zahl von 6000 Unterschriften nicht zusammen.
Tagesanzeiger Zürich 28.2.07
Japan beendet einen Monat früher als geplant die Walfangsaison in der Antarktis – wegen des Brandes auf dem Wahlfänger «Nisshin Maru».
Das teilte die japanische Fischereibehörde als Konsequenz aus dem Brand auf dem Walfangschiff «Nisshin Maru» mit. «Es ist das erste Mal in 20 Jahren, dass wir unsere Forschung abbrechen müssen», sagte der Leiter der zuständigen Abteilung, Takahide Naruko. «Wir sind natürlich sehr enttäuscht.» Von den geplanten 860 Walen seien 508 erlegt worden.
Die «Nisshin Maru» war nach einem Brand vor zwei Wochen zehn Tage lang ohne eigene Maschinenkraft in der Ross-See getrieben. Ein Seemann kam bei dem Zwischenfall ums Leben.
Neuseeland und die Umweltschutzorganisation Greenpeace befürchteten eine Umweltkatastrophe für den Fall, das Packeis die «Nisshin Maru» trifft und Öl ins Meer gelangt. Ein Hilfeangebot von Greenpeace, den Havaristen von einer von Pinguinen bevölkerten Küste wegzuschleppen, lehnten die Walfänger ab. Schliesslich gelang es der Besatzung, die Maschinen wieder anzuwerfen und aus eigener Kraft von der Küste weg zu fahren. (grü/ap)
Ein grandioses Konzept oder eher ein Fass ohne Boden? Der Landesrechnungshof rügt jedenfalls hart: Das Großprojekt Gärten ohne Grenzen verschlingt viel Geld. Zu viel Geld! Weiter...
Steuerverschwendung bei CEB Merzig noch ungeklärt Weiter...
Gärten ohne Grenzen: Wo sind die Millionen verbuddelt? Weiter...
Die Garten-Chefin will nicht mehr
Die skandalösen Vorgänge um das Projekt Gärten ohne Grenzen haben jetzt zu personellen Konsequenzen geführt. Die Projektchefin Hella Kreiselmeyer will nicht mehr und wirft das Handtuch. Weiter...
Skandal-Projekt zahlt nicht: Partner-Firma in Gefahr
Neue Runde im Skandal um die Gärten ohne Grenzen und die Christliche Erwachsenenbildung (CEB) Merzig! Nachdem der Landesrechnungshof massive Steuergeldverschwendung kritisiert hatte, kommt jetzt heraus, dass die CEB auch Geschäftspartner nicht bezahlt hat. Weiter...
Frage: Was bedeutet die Abkürzung LOT? Antwort auf berlinerisch: "Landet ooch in Tempelhof." Als ein sozialismusmüder Ost-Berliner Kellner 1978 ein Flugzeug aus Danzig nach Berlin-Tempelhof entführte, lieferte der Berliner Humor sogleich den passenden Witz. Dagegen sind Fotos von der umgeleiteten Maschine der polnischen Airline Polskie Linie Lotnicze, abgekürzt LOT, eher selten. Die Amerikaner, die zu alliierten Zeiten in Tempelhof das Regiment führten, schotteten diesen Flughafen ab. "Trotzdem gelang es, die Tu 134 zu fotografieren", erzählt Oliver Pritzkow stolz.
"Jemand erwischte sie mit seiner Kamera vor der Kulisse der Wohnhäuser an der Oderstraße, die schon auf vielen Bildern von der Luftbrücke 1948/49 zu sehen sind." Der Luftfahrtfan hatte die Tupolew am östlichen Flughafenzaun entdeckt, ausgemacht, erspäht - wofür es im Englischen das Verb "to spot" gibt. Es war also ein Planespotter, dem dieses Dokument zu verdanken ist. "Was wir machen, ist eine Art der Geschichtsschreibung", sagt Pritzkow, der die Website www.berlinspotter.de betreut. Der 34 Jahre alte Friedrichshainer ist einer von rund 150 Berliner Planespottern. Weiter...
Ausgerechnet in Schwarze Pumpe, das zum Synonym für die Umweltzerstörung durch Schwerindustrie wurde, soll die saubere Zukunft der Braunkohle beginnen. Noch ist neben dem riesigen konventionellen Kraftwerk mit seinem 161 Meter hohen Kesselhaus nur ein freigeräumtes Gelände zu sehen. Doch schon Mitte 2008 geht in dem kleinen Ort in der Lausitz, wenn alles nach Plan läuft, das weltweit erste Oxyfuel-Kraftwerk in Betrieb. Darin wird das entstehende Kohlendioxid (CO2) abgeschieden und verflüssigt, sodass es unterirdisch gespeichert werden kann und nicht mehr zum Treibhauseffekt beiträgt. Weiter...
Neuboddenberg Halter von Hunden und Katzen sollten nun besondere Vorsicht walten lassen und ihre Tiere nicht frei laufen lassen. Denn in Leverkusen ist die Fuchsräude ausgebrochen. Am Wochenende wurde in Neuboddenberg bereits das vierte betroffene Tier geschossen. Das Problem: Die ausgewachsen 0.4 Millimeter kleinen und damit nahezu unsichtbaren Milben können auch Haustiere befallen und sogar den Menschen, bei dem die Krankheit Krätze genannt wird. Weiter...
In Wien wurde heute ein neues Service für Hundehalter präsentiert: Die 1000 hundefeundlichsten Lokale der Stadt.
Der Verein "reinehundesache" präsentierte am Dienstag ein neues Services für Hundehalter im Internet. Damit kann man nun die rund 1.000 hundefreundlichen Lokale der Bundeshauptstadt vor dem Restaurantbesuch ausfindig machen. Weiter...
New York. – In den USA bahnt sich der bisher grösste Firmenkauf durch Beteiligungsgesellschaften an. Eine Gruppe von Finanzinvestoren will den texanischen Stromversorger TXU für 45 Milliarden Dollar übernehmen. Die Beteiligungsfirmen schmieden dabei eine ungewöhnliche Allianz mit Umweltschützern. In einer bisher einmaligen Abmachung schreiben sie dem Konzern eine nachhaltige Energiepolitik vor. Die TXU verzichtet auf den Bau von acht der elf geplanten Kohlekraftwerke und verpflichtet sich zu einer namhaften Reduktion klimaschädlicher Gase bis 2020. Umweltverbände unterstützen die Übernahme, nachdem sie zuvor die TXU als einen der grossen Sünder in Sachen Klimapolitik kritisiert hatten. Der Deal stellt aus ihrer Sicht eine klare Trendwende in der amerikanischen Klimapolitik dar.
Tagesanzeiger / Zürich 27.2.07 Weiter.
Die Idee war nicht schlecht: Rund zwei Millionen Altreifen wurden 1972 auf dem Meeresboden vor Florida versenkt und sollten als künstliches Riff Meerestiere anlocken und zu einem Paradies für Taucher werden. Was sich vor Fort Lauderdale zum grössten künstlichen Riff der Welt entwickeln sollte, hat sich inzwischen jedoch als ökologisches Desaster entpuppt. Weiter
Für Landwirte ist der so genannte Bindegarn ein alltäglicher Arbeitsgegenstand. Es sind reißfeste Kunstfaserstricke oder Netze, mit denen sie Strohballen zusammen binden. Das klingt harmlos, doch einige Landwirte lassen immer wieder Reste des Garns auf den Äckern zurück. Andere bringen Futter auf die Weiden, schneiden die Heu-Ballen erst dort auf und lassen die Stricke einfach liegen. Für Vögel sind die Stricke überhaupt nicht harmlos. Sie sammeln die Fäden auf und polstern damit ihre Nester aus - die dann zu tödlichen Fallen werden können.
Beispielsweise spielen Jungstörche gern mit den Kunstfasern in den Nestern. Oft verschlucken sie ein Ende des Stricks und versuchen es wieder auszuwürgen. Sie reißen an den Fäden, die sich fest im Nest verhakt haben, wickeln sich das Garn ungewollt um den Hals - und erdrosseln sich. Auch Altvögel verfangen sich mit den Füßen in den Stricken, kommen nicht mehr los und hängen dann verhungert an den Nestern. "Uns bieten sich verheerende, unappetitliche Bilder, wenn wir strangulierte Vögel finden", sagte Ilona Langgemach von der Staatlichen Vogelschutzwarte Buckow (Havelland). Weiter...
Wissenschaftern in China ist es nach eigenen Angaben gelungen, das Flugverhalten von Tauben mit Hilfe winziger Elektroden in den Hirnen der Tiere zu steuern. Über die Implantate ließen sich die Vögel dazu bringen, nach links, rechts, oben oder unten zu fliegen, erklärten die Forscher am Dienstag Weiter...
Mehr als 50.000 Wissenschaftler aus mehr als 60 Ländern werden im Rahmen des Internationalen Polarjahres 2007/08 https://www.polarjahr.de in die entlegendsten Regionen der Erde reisen, um neue Erkenntnisse über das Klima zu gewinnen. Das Polarjahr beginnt am 1. März 2007 mit Eröffnungsveranstaltungen in Japan, Australien, China, Brasilien und Europa. Ziel des Internationalen Polarjahres https://www.ipy.org ist es, die Rolle der Arktis und Antarktis für das Klima und die Ökosysteme der Erde zu untersuchen. Weiter...
Bartgeierpaare brüten im Wallis und am Ofenpass
Nach über 100 Jahren brüten dieses Jahr erstmals wieder Bartgeier in Schweiz. Zwei Paare des seltenen Greifvogels erwarten am Ofenpass in Graubünden und in der Derborence im Wallis Nachwuchs. Weiter.
Zu einer totalen Mondfinsternis kommt es in der Nacht auf kommenden Sonntag (3./4. März). Sie kann in ganz Europa gut beobachtet werden, wenn nicht dichte Wolken das Schauspiel verdecken. Weiter
Es ist ein Ort der Idylle. Gruppen von Delfinen ziehen vor der Küste der kleinen japanischen Walfang-Stadt Taiji durch die sanften Meereswogen. Die Tiere ahnen nicht, dass in zwei der malerischen Buchten eines Nationalparks von Taiji der Tod lauert. Hier, rund 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Tokio auf der Halbinsel Kii, sowie an wenigen anderen Orten des Landes fallen nach amtlichen Angaben alljährlich zwischen Oktober und April rund 17.000 Delfine sowie andere Kleinwale einer Treibjagd zum Opfer, Umweltschützer sprechen von über 20.000 getöteten Tieren. Die Meeressäuger werden auf offener See eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen abgestochen - mit Billigung der Regierung in Tokio und weitgehend unbemerkt vom Großteil der Einwohner des Landes. Doch nicht alle Tiere sterben, einige werden ausgewählt, um als Show-Delfine in Aquarien und Vergnügungsparks in aller Welt zu dienen. Weiter...
Hunde sind intelligenter, als man bisher glaubte. Sie verstecken die Klugheit lediglich hinter ihrer treuherzigen Art. Dabei lösen sie manche Aufgaben so gut wie Menschen und Affen. Weiter.
Athen. – Einst eine Art Nationalsymbol, ist der Esel in Griechenland inzwischen vom Aussterben bedroht. Früher habe es mehr als 500 000 Esel im Land gegeben, inzwischen seien es nur noch 18 000. Mit dem zahlenmässigen Rückgang sei auch ein Bedeutungsverlust einhergegangen, beklagte der Veterinärprofessor Giorgios Arsenos in der Zeitung «Ethnos». Die Esel seien Teil des griechischen kulturellen Erbes. Doch landwirtschaftliche Maschinen hätten sie aus der Landschaft verdrängt, bedauert Arsenos. Heute würden Esel fast nur noch für die Touristen gehalten. (SDA)
Zehntausende Bienen sind durch den milden Winter stark gefährdet. "Die Tiere bekommen jetzt schon ihre Nachkommen, wodurch der Nahrungsvorrat schneller als geplant aufgebraucht sein wird", sagte die Bienen-Expertin vom Naturschutzbund NABU, Melanie von Orlow, in Berlin in einem dpa-Gespräch. Deswegen seien die Tiere auf den Nektar von Blumen angewiesen. "Da es aber noch nicht genügend Blüten gibt, werden voraussichtlich im März zehntausende Bienen verhungern." Weiter...
Vom Bodensee im Süden der Republik bis zu den Lauenburgischen Seen im hohen Norden machen sich immer mehr Frösche, Kröten und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei schwankt die Wander-Intensität aber noch sehr stark. Neben der allgemeinen geographische Lage – im Westen sind die Winter milder als im Osten – und der Meereshöhe spielen auch Boden- und Luftfeuchtigkeit sowie die Windstärke eine wichtige Rolle. Trockenheit und starker Wind schrecken die Amphibien oft stärker ab als kleine Temperaturschwankungen. Weiter...
Vorfahrt für Wale: Zum Schutz der Meeressäuger hat Spanien in der Meerenge von Gibraltar ein Tempolimit für Schiffe verhängt. Die Entscheidung sei in Europa beispiellos, berichtete die Madrider Zeitung "El País". Weiter.
New York. – In New York ist erstmals seit 200 Jahren wieder ein Biber gesichtet worden. Biologen filmten den Nager am Mittwoch, als er im Fluss Bronx schwamm. Sie gaben dem einen Meter grossen Männchen den Namen Jose. Biberexperte Dietland Muller von der Uni in Syracuse erwartet, dass weitere Biber in die Grossstadt ziehen werden, da sich ihre Population ausbreite, gleichzeitig aber ihr Lebensraum schrumpfe. Die intensive Jagd auf die Biber führte Anfang des 19. Jahrhunderts zu ihrem Verschwinden. Nun hoffen die New Yorker auf einen zweiten Biber: Schliesslich zeigt das Wappen der Stadt zwei Biber. (AP)
Tagesanzeiger Zürich 24.2.07