Eine Wiesenweihe hat mit rund 1 200 Kilometern an einem Tag einen Flugrekord für Greifvögel aufgestellt. Der auf den Namen „Rudi“ getaufte Vogel, ein Verwandter des Habichts, schaffte die bislang längste weltweit von Forschern gemessene Tagesstrecke.
„Rudi“, der mit einem Solar-Satelliten-Sender markiert ist, flog in knapp 24 Stunden vom östlichen Belgien bis nach Bilbao in Spanien, teilte das Gemeinschaftsprojekt niederländischer Vogelforscher und der Vogelwarte Helgoland/Institut für Vogelforschung (Wilhelmshaven) mit. Die Tagesstrecke erforderte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von etwa 50 Kilometern pro Stunde. Weiter...
Wölfe sind in die Schweiz eingewandert und reißen Schafe. Die Raubtiere sollen abgeschossen werden. Dabei gibt es wirksame Hilfe: Den Hund im Schafspelz. Weiter...
Was macht ein Krankenhaus in England, das 36 Millionen Euro Schulden hat? Es entwickelt Ideen, sie abzubauen. Und eine davon ist - wie könnte es anders sein - eine zusätzliche Einnahmequelle. 75.000 Euro könnten reinkommen und zwei Krankenschwesterngehälter bezahlt werden, wenn - ja wenn - man die Abteilung für Strahlentherapie, die am Wochenende geschlossen ist, anderen Patienten zur Verfügung stellen würde. Klingt doch vernünftig, oder? Das Ganze hat nur einen kleinen Haken: Die Patienten könnten Haushund und -katze sein. Und das passt nicht jedem. Weiter...
Ausgelassen spielt Labrador Columbus auf der Hundeauslauffläche im Alstervorland. Frauchen Merve I. (29) aus Eimsbüttel schaut begeistert zu. Allerdings fehlt ihrem Liebling etwas Wichtiges: Das Tier ist noch nicht beim neuen Hunderegister der Stadt angemeldet worden. Und viel Zeit hat Merve I. dafür nicht mehr.
Bis zum 31. Dezember müssen alle Hamburger Hunde in diesem Register angemeldet sein. So sieht es das seit dem 1. April in Kraft getretene Hundegesetz vor. Doch das scheint viele Hundehalter nicht zu interessieren. Mit Stand vom 23. Oktober waren laut einer "Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft" erst 6953 Hunde bei dem Register angemeldet worden. Die Hamburger zahlen aber nach Angaben der Finanzbehörde für 38 669 Hunde Steuern. Folglich haben gerade mal 17 Prozent der Hundehalter ihre Lieblinge bisher registrieren lassen. Weiter...
Der Gehegetausch ist eine Möglichkeit, den Tieren ein bisschen Abwechslung vom tristen Zooalltag zu bieten. Heute machten sechs mongolische Wölfe des Zürcher Zoos von dieser Gelegenheit Gebrauch und erforschten das Tigergehege.
Der Weg zum Tigergehege führte das Rudel durch einen Tunnel, der 2001 beim Neubau der Gehege eigens dafür angelegt wurde. Wie Zoo-Kurator Robert Zingg schildert, haben die Ausflüge des Wolfsrudels in das fremde Territorium zögerlich angefangen. Die Wölfe haben zuerst nur kleine Gebiete erkundet und sind bei der geringsten Störung gleich wieder in ihr eigenes Gehege geflüchtet.
Heute zeigt sich den Besuchern ein anderes Bild. Die Wölfe wühlen innig im Tigergehege und wälzen sich wohlig bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Zweimal im Monat unternehmen sie den Ausflug durch den unterirdischen Gang. Weiter...
Mit der Polar Bear Cam können Tierliebhaber live beobachten, wie sich die Polarbären in der Nähe von Churchill in Kanada versammeln. Die Webcam wird von Tundra Buggy Adventure gesponsert und zusammen mit National Geographic und der Initiative Polar Bears International betrieben.
Die Bärenübertragung läuft noch bis zum 26. November von 10 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags EST (Standardzeit im Osten Kanadas). Nachdem es dunkel geworden ist, werden die Aufnahmen des Tages wiederholt. Die Lokalzeit wird auf der Website der Kamera angezeigt, so dass man keine Umrechnung vornehmen muss.
Der Video-Stream wird per Real-Player realisiert. In einer höheren Auflösung als 320 x 240 soll es die Videos auch geben, doch dazu benötigt man Reals SuperPass, der nur 14 Tage lang kostenlos ist und danach mit knapp 15,- US-Dollar monatlich zu Buche schlägt. Weiter...
Ein 48-Jähriger aus Lehen im niederösterreichischen Bezirk Melk ist beinahe von seiner Kuh erdrückt worden. Das 800 Kilo schwere Tier mit dem Namen Lulu stürzte beim Melken auf den Bauern, berichtete die österreichische «Kronen Zeitung».
«Sie kränkelt nach einer Verletzung schon länger», sagte der 48-jährige Landwirt dem Blatt. Weil Lulu zu schwach zum Aufstehen gewesen sei, wollte die Familie nachhelfen. Dazu wurde das gute Tier in eine Hebevorrichtung samt Winde gespannt. Kaum waren sie mit dem Melken fertig, brach ein Teil der Vorrichtung und die Kuh kippte um. Weiter...
Eine Recherche des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) legt eklatante Informationsdefizite der Behörden über den Anbau genmanipulierter Pflanzen in den zurückliegenden Jahren offen. Von 1997 bis 2004 wurden einer Auflistung des NRW-Umweltministeriums zufolge in 42 Fällen genmanipulierter Mais oder Raps angebaut.
22 dieser Standorte werden bis heute geheim gehalten und Bauern wie die übrige Bevölkerung tappen weiterhin in Dunkeln", kritisiert Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. Ausnahmslos alle der insgesamt 18 von BUND befragten Städte, Gemeinden, Bezirksregierungen und anderen Behörden erklärten sich selbst als nicht informiert weil nicht zuständig". Ihre gesetzliche Aufgabe zur Überwachung der möglichen Umweltauswirkungen des Gentech-Anbaus konnten die NRW-Behörden so nicht wahrnehmen", lautet das Fazit von BUND-Chef Brunsmeier. Weiter...
Das Riesenrad-Projekt am Bahnhof Zoo hat eine wichtige Hürde genommen. Nach Auskunft der Finanzverwaltung stimmte der Aufsichtsrat des Zoos am Montagabend dem Verkauf des benötigten Grundstücks zu. Auf dem Areal jenseits der Stadtbahn befindet sich zurzeit der Wirtschaftshof des Zoos, der nebenan neu gebaut werden soll.
Die Zooverwaltung hatte ihre Zustimmung davon abhängig gemacht, dass sie am Ende nicht draufzahlen muss. Nach Auskunft der Finanzverwaltung wird der Zoo rund 13 Millionen Euro aus dem vom Land erzielten Verkaufserlös erhalten. Da der neue Hof nur etwa zehn Millionen Euro kosten solle, wäre der Zoo sogar im Plus. Gutachter haben prophezeit, dass er von der Nachbarschaft des Riesenrades auch durch jährlich etwa 300 000 zusätzliche Besucher profitieren dürfte. Das Rad soll etwa doppelt so hoch werden wie das nahe gelegene Europacenter. Weiter...
Seine Wunden und Blessuren hat das Museum für Naturkunde nie zur Schau gestellt – vielleicht ein Fehler. Die Ruine des Ostflügels hat durchaus Charme. Dünne Bäumchen, die in schwindelerregender Höhe auf Ziegelmauern balancieren. Fassaden, deren Rhythmus unvermittelt ins Leere übergeht. Schaurig schön, diese Kulisse, und doch war sie den Mitarbeitern stets ein peinigender Anblick. Eine der wichtigsten Forschungsstätten der Welt in einem baufälligen Zustand, wie kurz nach dem Krieg.
Diese Pein soll nun enden. Für rund 30 Millionen Euro wird der kriegszerstörte Ostflügel wiederaufgebaut. „Ein großer Tag“, sagte der Generaldirektor des Museums, Reinhold Leinfelder, beim Festakt zum Baubeginn. Der neue Ostflügel soll nicht mehr die Insektensammlungen aufnehmen, die Säugetierabteilung und den Anatomischen Saal wie der alte, sondern die Tierpräparate – 260 000 Gläser mit 85 000 Liter reinstem Alkohol. Die „alkoholisierten Organismen“, so formulierte es Leinfelder, seien „wahrlich berauscht von der Vorstellung, bald eine neue Heimat zu haben“. Weiter...
»Kurz vor Beginn des Weihnachtsbaumverkaufs haben sich Diebe in Rheinland-Pfalz ausgiebig mit der begehrten Ware versorgt. Ein Waldbesitzer traute seinen Augen kaum.
Im Hunsrück ist ein kompletter Wald gestohlen worden. Diebe holzten in Schauren in Rheinland-Pfalz den Fichtenbestand auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern ab und transportierten die Bäume fort, teilte die Polizei in Idar-Oberstein mit. Zum Vergleich: Der Plenarsaal im Berliner Reichstagsgebäude ist halb so groß.
Aufgefallen war der Diebstahl dem Besitzer des Waldstückes, als er nach seinen Bäumen schauen wollte. Geschockt stellte der 56-jährige fest, dass sein Wald verschwunden war. Nach Angaben der Polizei gingen die Täter «äußerst professionell und mit vielen Geräten vor». Der Schaden beträgt mehrere 1000 Euro.« (nz)
Gestohlener Wald wurde auftragsgemäß abgeholzt Weiter...
(...) Viele Chinesen entdecken derzeit ihr Herz für Hunde. Noch vor zehn Jahren gab es sie fast ausschließlich auf dem Land, als Wach- oder Hirtenhunde, aber auch als "Fleischhunde" zum Essen. Noch Mitte der 90er-Jahre bezeichnete das Parteiblatt Renmin Ribao (Volkszeitung) städtische Hundehaltung als "unzivilisiert und ungesund", ein Nachklang der Mao-Zeit, in der Haustiere ein Ausdruck von Verschwendung und bourgeoiser Dekadenz waren. Im Jahr 1970, auf der Höhe der Kulturrevolution, musste die Volksbefreiungsarmee sogar alle Schulen für Rettungs- oder Minensuchhunde schließen.
Bis vor kurzem machte die chinesische Sprache nicht einmal einen Unterschied zwischen Nutz- und Haustier. Doch inzwischen hat sich für Haustiere ein Wort eingebürgert, das den Wandel von Mangel- zu Überschussgesellschaft auf den Punkt bringt: "Chongwu" - wörtlich: "Verwöhntes Ding". Weiter...
Die Veränderungen der Arbeitswelt haben nach Angaben von Tierärzten auch Spuren im Reich der Haustiere hinterlassen. Berufstätige, die immer weniger Zeit für ihre vierbeinigen Lieblinge finden, halten sich eher Katzen als Hunde, sagte der Vizepräsident des deutschen Bundesverbandes praktizierender Tierärzte, Burkhard Wendland. Weiter...
Jährlich werden in der Europäischen Union etwa 10 000 Affen in Versuchen missbraucht. Deutschland belegt dabei mit rund 2000 Primaten einen traurigen Spitzenplatz. Das Leid der Tiere beginnt jedoch bereits im Ausland. Dort werden die Tiere brutal gefangen. Auch deutsche Forschungseinrichtungen sind am Fang und am Handel von Affen beteiligt. Das enthüllten jetzt der investigative deutsche Filmemacher Manfred Karremann (45) und sein Team. Das Ergebnis ihrer Recherche zeigt das ZDF heute Abend um 22.15 Uhr in der Sendung "37§" mit dem Titel "Menschen für Tiere". Dort kommen auch Prominente wie TV-Star Ottfried Fischer (53) zu Wort.
Auf Mauritius im Indischen Ozean werden Affen der Makakenfamilie von Tierfängern gejagt, mit Fallen aus Maschendraht gefangen. Jahr für Jahr werden aus dem Urlaubsparadies 7000 Tiere in die ganze Welt exportiert. Der afrikanische Inselstaat ist eines der wenigen Länder, in denen es noch erlaubt ist, Affen aus der freien Wildbahn zu fangen. Denn sie gelten dort als Schädlinge, weil sie sich auch vom Zuckerrohr ernähren - eine der Haupteinnahmequellen von Mauritius.
Für die Affen zahlen Zucht- und Importfirmen für Tierversuche zwischen 50 und 300 Euro - die Nachzuchten aus diesen Wildfängen werden für ein Vielfaches, bis zu 2500 Euro, verkauft, fand das ZDF-Team heraus. Weiter...
Der Wissenschaftsrat rät der Berliner Humboldt-Universität (HU), die Ausbildung von Agrarwissenschaftlern einzustellen und die Professuren in andere naturwissenschaftliche Fakultäten zu integrieren. Das gab das Politikberatungsgremium gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. Hintergrund ist eine Empfehlung des Wissenschaftsrats, die Agrarforschung in Deutschland von zehn auf sechs Standorte zu reduzieren - und sie dort zu stärken.
Die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der HU sei nicht in der Lage gewesen, sich mit außeruniversitären Einrichtungen in Brandenburg zu vernetzen, heißt es in der Stellungnahme des Wissenschaftsrats. Zudem lasse der geplante Stellenabbau von 37 auf 14 Lehrstühle bis zum Jahr 2009 die Fakultät zu unbedeutend werden. Ursprünglich hatte der Berliner Senat sogar geplant, die Fakultät ganz zu schließen. Dagegen hatten Studenten und Bauern Anfang 2004 demonstriert. Weiter...
Weniger als ein Grad Temperaturunterschied entscheidet darüber, ob eine gesamte Echsen-Population das kommende Jahrzehnt überleben wird oder nicht. Für die Brückenechsen in Neuseeland entscheidet nämlich die Temperatur darüber, ob aus den Eiern Männchen oder Weibchen schlüpfen. Eine totale Verschiebung der Geschlechter bedeutet das sichere Ende der Tierart, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic https://www.nationalgeographic.com. Weiter...
Durch den Klimawandel sind weltweit zahlreiche Vogelarten vom Aussterben bedroht. Das berichtete die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature) nach der Analyse von mehr als 200 wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema am Montag in Berlin. Die Resultate werden am Dienstag beim Weltklimagipfel in Nairobi präsentiert. Schon jetzt beeinflussten veränderte Temperaturen das Verhalten und die Verbreitungsgebiete vieler Tiere. Weiter...
Die Nordsee hat Rekordtemperaturen erreicht. Erneut stellten Wissenschafter ein "untrügliches Zeichen für den beginnenden Klimawandel in der Nordsee" fest, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag in Hamburg mitteilte.
Neue Messungen ergaben demnach, dass die Temperatur mit durchschnittlich 14,2 Grad im Oktober diesen Jahres um 2,4 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 1968 und 1993 lag. Damit sei der bisherige Rekordwert von Oktober 2005 noch einmal um fast ein Grad übertroffen. Weiter...
Die australische Insel Tasmanien hat am Montag zur millionenteuren Jagd auf vielleicht nur ein paar Dutzend Füchse geblasen - die jedoch in weiterer Folge ein ökologisches Desaster auslösen könnten. Die Tiere, die die Insel erst seit kurzem bevölkern, sollen - in erster Linie durch Einsatz von Giftködern - gänzlich ausgerottet werden, weil die Behörden sonst unabsehbare Folgen für die Umwelt, Landwirtschaft und den Tourismus fürchten. "Das ist eine vermeidbare Katastrophe und wir sind entschlossen, sie nicht zuzulassen", sagte Behördenvertreter David Llewellyn. Weiter...
Ein offenbar betrunkener Elch hat Kinder in einer südschwedischen Schule terrorisiert. Das Tier habe offenbar in einem Garten gegorene Äpfel gefressen und sei deshalb berauscht. Weiter...
Vom Häufchenärger zum Häufchenwunder? Vieles wurde schon versucht und gefordert, um Berlin vom Hundekot zu befreien. Doch keine Aktion hat so recht geholfen. Höhere Bußen für Hundehalter, die ihrem Tier nicht mit dem Tütchen folgen, waren für die Katz’. Es sind zu wenige Kontrolleure unterwegs, doch eine aufgestockte Schar wäre zu teuer. Mehr Hundetoiletten, mehr Automaten mit Schaufel und Tüte oder besondere Reinigungsfahrzeuge könnten helfen, doch all das wurde aus Kostengründen halbherzig verwirklicht. Deshalb wird nun der Ruf nach einer Hundekotabgabe laut.
Hundehalter müssten sie zusätzlich zur Hundesteuer zahlen. Die Einnahmen ließen sich zweckgebunden gegen das braune Ärgernis einsetzen.
Rund 150 000 Hunde leben in Berlin, etwa 100 000 sind steuerlich erfasst. Deren Halter zahlen jährlich 120 Euro Hundesteuer für ein Tier. Aber dieses Geld gibt das Land Berlin später für alles mögliche aus, denn Steuern werden in der Regel nicht zweckgebunden kassiert. Anders verhielte es sich mit einer Abgabe: Würde jeder der 100 000 Hundebesitzer neben der Steuer nur 20 oder 30 Euro mehr für eine solche zweckgebundene Abgabe zahlen, kämen mehrere Millionen Euro zusammen. Damit ließe sich ein konsequenterer Einsatz gegen den Hundedreck finanzieren, argumentieren die Befürworter. Das Finanzamt sollte die Abgabe nach ihrer Vorstellung gemeinsam mit der Hundesteuer einziehen.
Neu entfacht hat die Debatte um den Hundekot Berlins Stadtmöblierer Hans Wall. Nach der flächendeckenden Ausstattung Berlins mit Wall-Toilettenhäuschen, Bus-Wartestationen und Plakatwänden will er nun im großen Stil Hundeserviceautomaten mit Schaufel und Tütchen aufstellen und „Saugroller“ losschicken. Die Elektroroller mit Saugrüssel und Kotbehälter sollen von Haufen zu Haufen fahren: Der Unrat verschwindet im Rüssel, der Bürgersteig ist wieder sauber. Weiter...
PRO & Contra
Sonderabgabe für Hundebesitzer? Weiter...
Von Exoten in der Menagerie bis zum Artenschutz im Zoo: Eine Ausstellung über 200 Jahre Tiere in Berlin
Auf der Pfaueninsel leben nicht nur Pfauen, auch Bären in einer Grube. Kängurus und Affen hüpfen am Havelufer herum, Alligatoren und ein Löwe sind auch dabei. Die Insel ist ein höfischer Tiergarten, eine Menagerie. Und beliebtes Ausflugsziel der Berliner und Potsdamer. Aber auch Jahrmärkte bieten um 1800 Exotisches. Vorm Halleschen Tor ist ein kleiner „indianischer Garten“ angelegt, in dem Schlangen gezeigt werden. Am Opernplatz und auf dem Gendarmenmarkt stehen Bretterbuden, in denen uniformierte Affen zum Spaß der Berliner zackig mit Holzgewehren exerzieren oder säbelschwingend auf Ziegenböcken reiten. Die Leute staunen und lachen. An Tierschutz und artgerechte Haltung wird kaum ein Gedanke verschwendet. Es ist faszinierend und schaurig, welches Affentheater Berlin in jener Zeit – der Zoo wurde erst 40 Jahre später gegründet – schon zu bieten hatte. Weiter...
„Affentheater und andere Viechereien“, Ephraim-Palais, Poststraße 16, Mitte, 15. November bis 25. Februar 2007, Di,Do-So 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr, Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro.
In der Wildnis lassen es Leoparden nur selten auf einen Zweikampf hinauslaufen. Ein Exemplar im Chemnitzer Zoo reagierte am Samstag dagegen aggressiv – Der Direktor fand eine Pflegerin nur noch leblos.
Ein Leopard hat im Tierpark Chemnitz eine junge Tierpflegerin angegriffen und tödlich verletzt. Zoodirektor Hermann Will fand die 23-Jährige am Samstag gegen 9:20 Uhr leblos, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Das Raubtier, ein persischer Leopard, hatte die Frau offenbar von hinten angegriffen. Sie habe «erhebliche Bissverletzungen» im Nacken- und Kopfbereich aufgewiesen. Ein Notarzt habe nur noch ihren Tod feststellen können. Weiter...
Früher oder später endet fast der ganze Abfall, der in die Weltmeere gekippt wird, im Nordost-Pazifik - zwischen der Westküste der USA und Hawaii. Das ist den Forschern seit Jahren bekannt, denn das riesige Hochdruckgebiet erzeugt hier einen gewaltigen Meeressstrudel, der sich im Uhrzeigersinn dreht. Die Umweltorganisation Greenpeace https://www.greenpeace.at hat mit dem Forschungsschiff "Esperanza" diese "wilde Deponie", die inzwischen die Größe Zentraleuropas erreicht hat, auf seine Bestandteile hin untersucht. Weiter...
Eidechsen haben unterschiedliche Persönlichkeiten: Manche Tiere ein- und derselben Art sind eher Einzelgänger, andere hingegen ausgesprochen sozial, berichten Forscher im Journal "Proceedings B" der britischen Royal Society. Die Persönlichkeit zeige sich bei Eidechsen schon kurz nach der Geburt und bleibe ein Leben lang unverändert. Schon junge Eidechsen fühlten sich vom Geruch ihrer Artgenossen entweder angezogen oder abgestoßen. Weiter...
Schreiadlerküken sind ein bisschen wie die Söhne von Adam und Eva: Auch bei den frisch geschlüpften Geschwistern überlebt nur der ältere "Kain". "Abel" wird von seinem Bruder direkt getötet oder bei den Fütterungen abgedrängt. Ein genetisch verankertes Phänomen, das der vom Aussterben bedrohten Art zum Verhängnis werden könnte.
Um die Population der 109 Schreiadlerpaare in den letzten Brutgebieten von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu stabilisieren, unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Sofortprogramm der Deutschen Wildtier Stiftung mit knapp 360.000 Euro: Bevor sich „Kain“ auf „Abel“ stürzt, wollen die Naturschützer mit Hilfe der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg und der Naturschutzstation Woblitz das jüngere Küken in Sicherheit bringen und einige Wochen von Hand aufziehen. Sobald der Aggressionstrieb beim Nesthocker erlischt, darf das Nesthäkchen wieder zurück. Ob es dann ein Happy-End gibt – das werden Peilsender an den Adlern vermelden. Weiter...
Die Tierärzte schlagen Alarm: Immer weniger Haus- und Kleintiere seien gegen teils tödlich verlaufende Infektionskrankheiten geimpft. "Solange es den Tieren gut geht, wird die Notwendigkeit der Vorbeugung verkannt", kritisierte der Vorsitzende des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (bpt) in Frankfurt am Main, Hans-Joachim Götz. Nicht einmal mehr jeder zweite Hund und nicht einmal jede dritte Katze verfüge über einen ausreichenden Impfschutz. Um wirksam vor Seuchen zu schützen, müsste die Impfrate jedoch mehr als 70 Prozent betragen. Sogar die von Tieren übertragene und für den Menschen tödliche Tollwut verschwinde langsam aus dem Bewusstsein, sagte Götz weiter. Durch großflächige Schutzimpfungen sei es gelungen, die Tollwut in der Schweiz, in Frankreich und in den Niederlanden auszurotten. Doch so lange die gefährliche Krankheit nicht von der Weltkarte verschwunden sei, dürften die Impfmaßnahmen auch in den aktuell tollwutfreien Ländern nicht vernachlässigt werden. "Der Erfolg ist der größte Feind der Impferei, weil die Krankheiten zwar nicht mehr sichtbar sind, aber die Erreger noch da sind", betonte Götz. Durch den zunehmenden, weltweiten Handel mit Tieren, durch Globalisierung und Tourismus seien die Ansteckungsgefahren deutlich gestiegen. Weiter...
Ein fünfjähriger Junge ist am Freitag in Spandau von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden. Das Tier biss dem Kind die Kuppe eines Fingers ab. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Schülerladens in der Straße Plantage 8, nahe Havelkanal. Einem Polizeisprecher zufolge wurde die Fingerkuppe gefunden; nach Auskunft der Ärzte sei es aber nicht möglich, sie wieder anzunähen.
Der angegriffene Junge war mit einer betreuten Kita-Gruppe auf einem Ausflug, als eine Radfahrerin, begleitet von drei Hunden, an ihm vorbeifuhr. Nur zwei der Tiere waren angeleint. Der freilaufende Hund, ein fünf Monate alter Pitbull, drehte nach ein paar Metern um und fiel den Jungen nach Angaben der Polizei ohne ersichtlichen Grund an. Weiter...
Die Walliser Gemeinde Orsières hat genug von den vielen herrenlosen Katzen. Sie hat einen Spezialisten angestellt, der die Tiere abschiessen soll. Die Gemeinde reagiert mit dem Schiessbefehl auf Klagen aus der Bevölkerung.
«Die Aktion begann letzten Montag», bestätigte Jean-Paul Pouget, Gemeindeschreiber von Orsières, einen Bericht der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» von heute. Bislang sei aber noch keine Katze getötet worden. Der Spezialist hat 14 Tage Zeit, in einem Gebiet rund um zwei Dörfer der Gemeinde, den Bestand an wilden Katzen zu dezimieren. Weiter...
Im unteren Zürichsee hat er längst Einzug gehalten. Nun ist der für Wassertiere gefährliche Höckerflohkrebs bis nach Baden vorgedrungen. Dies zeigen jüngste Studien. Weiter...
Zum Schutz der Umwelt sind auf der ostafrikanischen Insel Sansibar Plastiksäcke ab sofort verboten. In der zu Tansania gehörenden halbautonomen Region dürfen Plastiksäcke nicht mehr eingeführt, verteilt oder verkauft werden, teilten die Behörden mit.
Nach dem Gesetz, das im September vom Parlament von Sansibar verabschiedet wurde, drohen bei Missachtung des Verbots Geldstrafen bis zu umgerechnet rund 2500 Franken oder gar Haftstrafen bis zu sechs Monaten.
Bisher sei die Insel lax mit der Anwendung von Umweltschutzgesetzen umgegangen, sagte der für Umweltschutz zuständige Behördenvertreter Ali Juma. Es sei aber eine Tatsache, dass Plastiksäcke sehr gefährlich für die Erde seien und das Leben im Meer zerstörten. Weiter...
Der am heutigen Donnerstag in Stuttgart erstmals vorgestellte Smart fortwo der zweiten Generation geht in seiner Dieselvariante erneut ohne vollwirksamen Partikelfilter an den Start. Das runderneuerte Citymobil, das ab Frühjahr 2007 ausgeliefert werden soll, stößt damit ein Vielfaches der gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus, die zum Beispiel ein moderner Stadtomnibus mit geregeltem Partikelfilter an die Umgebung abgibt. Mit dem Verzicht auf die in Neuwagen inzwischen gängige Abgasreinigungstechnik ausgerechnet in einem Stadtwagen unterläuft der DaimlerChrysler-Konzern die Bemühungen von Städten und Kommunen, die Feinstaubbelastung entlang der Hauptverkehrsadern wirksam zu reduzieren. Auf die „fortgesetzte Luftvergiftung“ hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) heute in Berlin hingewiesen. Weiter...
"Es hat alles wie geplant geklappt", sagte Zoodirektor Jörg Adler. Zahlreiche Schaulustige und Medienvertreter verfolgten die letzte Etappe des spektakulären Umzugs.
In mehreren "Tagesmärschen" hatte das schwanenförmige weiße Tretboot den im Volksmund als "Schwarzer Peter" bekannt gewordenen Schwan durch Kanäle in den Allwetterzoo gelockt. Dass der Name dabei nicht allzu wörtlich genommen werden sollte, stellte Tierärztin Sandra Silinski klar. Eine Federuntersuchung des Trauerschwans ergab, dass es sich bei dem Vogel um ein Weibchen handelt. Weiter...
Am Morgen des 08.11.2006 erstatteten drei Hundebesitzer Anzeige bei der PI Erlangen-Land. Zwei waren am Abend des 07.11.2006 und einer am Morgen des 08.11.2006 mit ihren Hunden auf dem Verlängerungsweg der Martin-Luther-Straße in Eckental/Forth, Lkr. Erlangen-Höchstadt, in Richtung Brand Gassi gegangen. Alle drei Mischlingshunde verstarben jeweils etwa 2 Stunden nach dem Spaziergang, ohne dass noch ärztliche Hilfe möglich war. Weiter...
Im Kampf gegen eine tierische Überbevölkerung und die sich ausbreitende Tollwut durch Hunde haben die Behörden in Peking eine Ein-Hund-Politik ausgerufen. Jede Familie darf ab sofort nur noch einen Hund halten.
Dies erklärte die Stadtverwaltung am Mittwoch auf ihrer Website. Grosse Hunde und Kampfhunde sowie Hundezucht seien in der Stadt verboten. Bei Verstössen drohen Strafen von bis zu umgerechnet 500 Franken. Weiter...
Angela Merkel ist überzeugt: "Windkraft hat eine große Zukunft." Der Wind steht also günstig für die Zukunft der Windenergie. Ein neues Bundesgesetz soll jetzt auch der Offshore-Windtechnik zum Durchbruch verhelfen. Dafür ist es auch hohe Zeit. In Dänemark, England, USA und Holland drehen sich seit Jahren bereits viele Windräder auf dem Meer.
Seit Jahren sind die Pläne zur Errichtung von deutschen Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee blockiert. Hauptsächlich für die Frage, wer die Kosten für die Stromkabel vom Meer ans Land übernehmen soll, gab es keine Einigung.
Die große Koalition in Berlin hat jetzt endlich beschlossen, dass die Netzbetreiber diese Kosten übernehmen müssen - in Norddeutschland sind das vor allem E.on und Vattenfall, die ja auch fette Gewinnpolster durch hohe Strompreise haben. Weiter...