Paris ist eine der am dichtesten bebauten Städte Europas. Grünflächen sind Mangelware. Doch die Geteilten Gärten, die «Jardins partagés», schiessen seit kurzem wie Pilze aus dem Boden.
Die Idee stammt aus New York. Dort warf die «Green Guerilla» in den 70er-Jahren Samen auf brach liegende Parzellen des New Yorker Zentrums. Ein Vorgehen, das mittlerweile auch in Städten wie Zürich nicht unbekannt ist. In Paris geht es gesitteter zu. Hier tut man sich zusammen, lässt sich ein ungenutztes Grundstück zuteilen und legt erst dann los. Weiter...
»Ein Unbekannter hat in Möglingen vergiftete Knochen für Hunde ausgelegt. Am Samstag war ein Dalmatinerhund der Leidtragende, er fand auf dem Kirchweg in der Nähe einer Scheune in einer Tüte mehrere Geflügelknochen und fraß diese. In einer Tierklinik wurde eine akute Vergiftung diagnostiziert, die Hundehalterin erstattete Anzeige. Bei dem verwendeten Gift handelte es sich um das verbotene Schädlingsbekämpfungsmittel E 605. Der Hund hat die Vergiftung überlebt. Außer dem Dalmatiner wurde laut Polizei angeblich bereits vor drei Wochen ein kleiner Mischlingshund wegen einer Vergiftung behandelt.
Zwei Hundehalter zeigten im Januar vergangenen Jahres Vergiftungen ihrer Hunde an. Die Tiere hatten sich ebenfalls im nahe gelegenen Ammertal aufgehalten und dort Geflügelknochen gefressen. Ein Hunde verendete. Bei der damaligen Untersuchung stellte sich auch E 605 als auslösendes Gift heraus. Hinweise nimmt die Polizei Ludwigsburg, Telefon (07141) 189, entgegen.« Bietigheimer Zeitung
Einer der am häufigsten vorkommenden Süßwasserfische der USA, der Sonnenbarsch, ist nun nach Berichten von BBC-Online https://news.bbc.co.uk auch als Mittel zur Terrorbekämpfung im Einsatz. Die Fische reagieren sehr empfindlich auf chemische Veränderungen im Wasser und werden nun in den Trinkwasserreservoirs der Städte San Francisco, Washington und New York eingesetzt, um eventuelle Angriffe sofort abzuwehren.
Der Blaue Sonnenbarsch (Lepomis macrochirus) wird in Becken gehalten, die von den Wasserleitungen gespeist werden. Ein computergesteuertes System registriert Veränderungen im Verhalten der Fische und sendet Alarmsignale aus, wenn etwas passiert. Seit dem 11. September 2001 nimmt die US-Regierung einen möglichen Angriff auf das Trinkwassersystem der Großstädte sehr ernst. Permanent werden Analysen der Wasserqualität durchgeführt und das System auf seine Sicherheit hin überprüft. Weiter...
Bei der Abstimmung am Montag im EU-Agrarministerrat in Brüssel kam's raus: Deutschland hat für die Zulassung von Gen-Raps des Gentechnik-Konzerns Bayer gestimmt. Verantwortlich dafür ist der Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU). Er scheint keine Lehren aus dem Gen-Reis-Skandal der letzten Wochen gezogen zu haben: Der nie zugelassene gentechnisch veränderte LL601-Reis von Bayer CropScience war in ganz Europa gefunden worden. Weiter...
Die Rot-Grüne Bundesregierung hat mit der Befreiung von Pflanzenöl von der Mineralölsteuer einen regelrechten Boom ausgelöst. Doch Biosprit ist beileibe nicht so klima- und umweltfreundlich, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Weiter...
Die Allee zwischen Annenwalde und Densow in der Uckermark ist gerade mal 700 Meter lang: links und rechts stehen gesunde, 100 Jahre alte Linden, in der Mitte liegt Feldsteinpflaster. Sie gilt als eine der schönsten kleinen Baumstraßen in Nordbrandenburg. Im Dorf tobt wegen der Allee seit langem ein Kulturkampf: Soll sie asphaltiert werden oder soll der Holpersteincharakter erhalten bleiben.
"Die Straße wurde erst im Frühjahr explizit unter der Bezeichnung Alleenpflasterstraße in die Landesdenkmalliste aufgenommen", sagt Silke Friemel von Brandenburger Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). "Sie gehört zu den beeindruckendsten Kulturlandschaftsgütern in Brandenburg." Naturschützer sehen die Allee gefährdet. Ab 25. September soll die wenig befahrene Straße asphaltiert werden. Weiter...
Am 23. September 2006 wird im Körnerkiez Neukölln zwischen 14:00 und 18:00 Uhr eine bunte Hausstier-Parade („PET PARADE“) stattfinden. Der Umzug wird von einem Esel vom Kinderbauernhof im Görlitzer Park angeführt und natürlich begleitet von tierischer Musik.
Alle Haustiere aus ganz Berlin sind eingeladen daran teilzunehmen und natürlich dürfen ihre Besitzer auch dabei sein.
Treffpunkt:
Samstag, den 23.08.06 um 14 Uhr, Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Strasse 53, 12051 Berlin
Weil das indische Gesetz verbietet, Tiere zu töten, vegetieren 21 Löwen in einem Zoo vor sich hin. Sie sind die letzten Überlebenden eines Zuchtexperiments, bei dem Asiatische und Afrikanische Löwen miteinander gekreuzt wurden. Weiter...
Der Deutsche Alpenverein hat in seinen Archiven eine Karte wiederentdeckt, nach der die Erstbesteigung der Zugspitze rund ein halbes Jahrhundert früher als bisher angenommen stattfand. Die historische Karte aus der Zeit um 1770 beweist nach Angaben des Alpenvereins vom Montag, dass nicht Josef Naus im Jahr 1820 als erster Mensch auf dem 2962 Meter hohen Gipfel von Deutschlands höchstem Berg stand. Sondern die Karte belege, dass die Erstbesteigung bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gewesen sein müsse. Weiter...
Im Sommer kann es schnell passieren: Die Biotonne füllt sich mit ungebetenen Gästen. Oft sind es Heerscharen von nimmersatten Maden, die sich an den Küchenabfällen laben. Verfressenes, hirnloses Gewürm? Absolut nicht. Auch Maden mit ihrem einfachen Nervensystem sind zu erstaunlichen Verhaltensleistungen fähig. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt gezeigt, dass die Tiere in gewisser Weise sogar über die Konsequenzen ihres Verhaltens "nachdenken". Weiter...
Ein Leguan als Wecker - Dorothee W. aus Schöneberg traute am Freitag morgen ihren Augen kaum, als sie gegen sieben Uhr von ungewohnten Geräuschen geweckt wurde. Gegenüber vom Bett saß ein mehr als ein Meter langer Leguan und versuchte, ihren Kleiderständer zu erklimmen. "Ich bin total erschrocken und wusste nicht so recht wie ich mich verhalten soll", sagte die 30-Jährige. Weiter...
Die Firma Dogster sitzt in San Francisco und verdient seit Mitte 2005 Geld - mit Community-Sites für Hunde- und Katzenbesitzer.
Sie hat nun in einer ersten Finanzierungsrunde eine Million Dollar Venture Capital erhalten. Angeführt wurde das Funding von Michael Parekh, Gründer der Internet-Forschungsabteilung bei Goldman Sachs. Ebenfalls mit von der Partie sind Jim Young (HotOrNot), Jeff Clavier (SoftTech) und Joshua Schachter (del.icio.us). Weiter...
Am Mittwoch sind zwei Mischlingshunde vom Anwesen ihrer Besitzerin in Leibsdorf (Gde. Poggersdorf) entwischt. Sie töteten Hühner und Hasen und verletzten Schafe schwer. Es war nicht das erste Mal. Die Hundehalterin wird angezeigt. Weiter...
Der Sender-Storch Max fliegt ins Guinness-Buch der Rekorde: Noch nie zuvor konnte die Wanderung eines Tiers über eine derart lange Zeit mit einem Satellitensender verfolgt werden, wie das Naturhistorische Museum Freiburg am Donnerstag mitteilte.
Der Weissstorch Max, in Wirklichkeit eine Störchin, war im Mai 1999 in Avenches VD geboren und im gleichen Jahr besendert worden. Seither verfolgten die Freiburger Vogelkundler seit 2686 Tagen das Zugverhalten des Tiers. Zur Zeit ist der Vogel zu seinem Winterquartier im Norden Marokkos unterwegs.
Bisher war ein Exemplar des amerikanischen Weisskopfadlers das Tier, am längsten mit Hilfe eines Senders verfolgt wurde. Bis zu seinem Tod hatten ihm Wissenschafter während 2625 Tagen mit dieser Methode nachgespürt. Weiter...
Ob dicke oder dünne, ob rutsch- oder wasserfeste oder sogar wärmende: Das Sortiment an Fußmatten ist riesengroß. Dass Fußabtreter aber auch eine Stolpergefahr darstellen können, hat jetzt die Stadt Bristol erkannt. Die Bewohner von 32.000 kommunalen Immobilien müssen bis zum kommenden Montag ihre Fußabstreifer entfernen. Das berichtet die britische Tageszeitung "The Guardian". Weiter...
In diesem und im nächsten Winter werden erneut vier Luchse von der West- in die Nordostschweiz umgesiedelt: Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und die Kantone St. Gallen, Zürich, Thurgau und beide Appenzell führt das Projekt Luno bis 2009 weiter.
Die Verlängerung des Vertrags um drei Jahre wurde am Montag beschlossen, wie das Bafu mitteilte. Die Umsiedlung weiterer vier Luchse sei notwendig, um die Luchspopulation in der Nordostschweiz zu stützen und längerfristig zu stabilisieren. Nach 2009 werden in der Nordostschweiz keine Luchs mehr freigelassen. Weiter...
Die Meeresgebiete, über denen tropische Wirbelstürme entstehen, sind seit dem Jahr 1906 um 0,3 bis 0,7 Grad Celsius wärmer geworden. Weil deshalb in diesen Regionen mehr Wasser verdunstet als in früheren Jahren, nehmen Hurrikane und Taifune viel mehr Wasser auf und gewinnen dadurch an Zerstörungskraft. In mehreren Studien behaupteten Wissenschaftler in jüngster Zeit, diese Meereserwärmung habe natürliche Ursachen. Dem widersprechen jetzt Klimaforscher um Benjamin Santer vom Lawrence Livermore National Laboratory in Kanada. Die Erwärmung werde vielmehr durch den von Menschen verursachten Ausstoß der Treibhausgase Kohlendioxid und Methan hervorgerufen, schreiben die Forscher im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Weiter...
Der zunehmende Gebrauch von Antidepressiva könnte die Zahl der Süßwassermuscheln dezimieren. Das berichteten US-Forscher jetzt auf der Jahrestagung der American Chemical Society in San Francisco. Das Team um Rebecca Heltsley vom Hollings Marine Laboratory in Charleston im Bundesstaat South Carolina hatte im Labor getestet, wie sich verschiedene Konzentrationen des Antidepressivums mit dem Wirkstoff Fluoxetin auf Süßwassermuscheln auswirken. Weiter...
Eine Ringelnatter hat in Nürnberg eine komplette 40-Grad-Wäsche mit Schleudern überlebt. Eine Familie entdeckte das kleine, wohl erst vor kurzem geschlüpfte Tier zwischen ihrer Urlaubswäsche. Weiter...
Bestimmte Lippfische können ihr Geschlecht, abhängig von ihrem sozialen Umfeld, ändern, fanden Forscher in einer neuen Studie heraus.
Ob der Blaukopf-Junker (Symbolfoto) als Jungtier ein Männchen oder ein Weibchen wird, hängt stark von der Zahl der Fische der selben Art in seiner Umgebung ab, berichteten australische Forscher. Weiter...
Mit einem spektakulären Gruppentrick finden die parasitischen Larven eines amerikanischen Ölkäfers Unterschlupf in einem Bienennest. Sie rotten sich zur Größe einer weiblichen Biene zusammen, bilden deren Form nach und verführen das Bienenmännchen mit einem imitierten Duftstoff. Um wie ein Weibchen der Bienenart "Habropoda pallida" auszusehen, klammern sich 120 bis 2000 Käferlarven aneinander. Setzt sich das Männchen zu vermeintlicher Paarung auf den Larvenklumpen, krallen sich die Parasiten an dessen Hinterteil fest, wie Forscher in einem vorab veröffentlichten Artikel in den "Proceedings" der US- Akademie der Wissenschaften berichten. Weiter...
Weil die Populationen zu klein und zu stark isoliert sind, wird das Überleben der Wildkatze langfristig immer unwahrscheinlicher. Ohne eine Vernetzung ihrer Restlebensräume und die Möglichkeit zur Ausbreitung haben die Katzen keine Chance. Weiter...
Ein Jahr nach Abschluss der ersten UN-Menschenaffen-Konferenz zieht der WWF eine positive Bilanz des internationalen Engagements für die letzten Menschenaffen. Die Umweltschützer fordern, den bislang nur bis 2007 laufenden Aktionsplan des Great Apes Survival Project (GRASP) rechzeitig zu verlängern. Unzufrieden zeigt sich der WWF mit der Rolle der Bundesregierung, die bisher weit weniger als die von den Naturschützern geforderten 500.000 Euro für das UN- Programm zur Verfügung gestellt hat. Weiter...