Das vierte Jahresprojekt der Werkstatt der Veränderung im Carl-Weder-Park endet am 27.08.06 um 19 Uhr mit einem kleinem Fest. Mit dabei: die Gruppe "transalpin".
Wie Schreie aus dem Urwald hörten sich gestern Mittag die Geräusche aus dem Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens an. Exotische Tiere, die vor einer Baumaschine flüchten? Es war nur die passende Musik. Vor dem Haus lauschte die Festgemeinde. Gefeiert wurde eine symbolische Grundsteinlegung: Das Große Tropenhaus, das sonst den Urwald von Berlin beherbergt, wird bis 2008 für 16 Millionen Euro saniert. Weiter...
Ein Dampfpfluggespann aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wird am Wochenende Felder bei Friedersdorf umwühlen. Es wird ein Großereignis in dem 330-Seelen-Dorf in Märkisch-Oderland. Erwartet werden zu den 4. Feld- und Handwerkertagen 15 000 Schaulustige. Es klingt nach fröhlichem Bauernspaß auf dem Lande - etwas, das Stadtmenschen nur als Unterhaltung interessieren könnte. Doch es geht um mehr. Gezeigt wird, was die Landwirtschaft seit 100 Jahren ausgemacht hat: vom Dreschflegel bis zur modernsten GPS-gesteuerten Technik. Gezeigt wird auch die Zukunft, jedenfalls ein Teil davon. Weiter...
Die Naturschutzgebiete liegen an der Ostseeküste, an der Müritz, im Thüringer Wald oder im Harz. In den einsamen Küstenstreifen, ökologisch wertvollen Feuchtgebieten oder dichten Wäldern leben seltene Tiere und Pflanzen. Was viele Naturliebhaber entzückt, ist jetzt zum Zankapfel der Politik geworden. Zwischen Bund und Ländern gibt es Streit darüber, wer sich zukünftig um diese ökologisch einzigartigen Gebiete kümmern soll, die unter dem Namen "Nationales Naturerbe" zusammengefasst werden. Weiter...
Drei tote Hunde machen den kalifornischen Behörden Kummer und lassen beim Motorradclub Hells Angels die Kasse klingeln. Die kalifornische Stadt San José muss den Motorrad-Fans 800.000 Dollar (rund 620.000 Euro) für den Tod von drei Hunden bezahlen. Das ist das Ergebnis eines außergerichtlichen Vergleichs zwischen den Hells Angels und der Stadt. Weiter...
In den saudiarabischen Städten Mekka und Dschidda dürfen ab sofort keine Hunde und Katzen mehr verkauft werden. Die Provinzverwaltung beschloss, Geschäfte schliessen zu lassen, die Haustiere anbieten.
Die Religionspolizei hatte sich zuvor über junge Saudis beschwert, die mit ihren Haustieren in der Öffentlichkeit spazieren gehen.
Wie die Zeitung «Arab News» am Donnerstag berichtete, erklärten die islamischen Religionswächter, einen Hund auszuführen, verletze die Kultur und Tradition des Königreichs. Die meist jungen Tierhalter seien offensichtlich von «westlicher Kultur beeinflusst». «Hund» ist im Arabischen ein Schimpfwort. Basler Zeitung
Die kantonale Jagdaufsicht hat beim eidgenössischen Jagdinspektorat angefragt, ob das marodierende Tier zum Abschuss freigegeben werden kann. Seit Anfang Juli hat der Walliser Wolf 30 Schafe gerissen und zwei weitere verletzt. Peter Scheibler, Chef der Walliser Dienststelle für Jagd, bestätigte einen Artikel der Zeitung «Walliser Bote», wonach er einen entsprechenden Antrag in Bern eingereicht habe. Weiter...
Es klingt fast wie eine menschliche Eigenheit, aber Forscher haben es nun bestätigt: Auch Kühe muhen in verschiedenen Dialekten. John Wells, Phonetiker an der University of London https://www.phon.ucl.ac.uk, hat gegenüber BBC-Online https://news.bbc.co.uk zugegeben, dass Kühe ebenso wie auch Singvögel sich in verschiedenen Regionen anders zu erkennen geben. Das bedeutet, dass auch Tiere regional unterschiedliche Dialekte aufweisen. Weiter...
In der australischen Hauptstadt Canberra hat die Zahl der Kängurus sehr stark zugenommen. Weil die Tiere eine Gefahr für den Strassenverkehr sind, planen die Behörden den Einsatz der Anti-Baby-Pille. Weiter...
Die Mutter des in Deutschland von Jägern geschossenen Braunbärs "Bruno" trägt jetzt einen elektronischen Sender, damit das Tier von Menschen fern gehalten werden kann. Die italienischen Behörden entschieden sich für diese Variante, um den Bären nicht töten zu müssen. Weiter...
Die Schweinezüchter und -produzenten der Schweiz sehen die Gesundheit der Tiere gefährdet. Sie lehnen deshalb die vom Bundesrat beabsichtigte Zulassung internationaler Tiertransporte aus dem EU-Raum ab. Weiter...
Andrea Huber ist den Wasserflöhen im Bodensee auf der Spur. Deren Verhalten untersucht die Biologin im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Limnologischen Institut der Universität Konstanz. Weil beispielsweise Felchen überwiegend von Wasserflöhen leben, gibt es hohe Erwartungen an dieses Projekt - auch von Seiten der Berufsfischer. Weiter...
Mit der Freilassung eines fünften Braunbären binnen weniger Monate hat die französische Regierung am Dienstag ihr aktuelles Programm zur Auffrischung des Bärenbestandes in den Pyrenäen abgeschlossen. Das 112 Kilogramm schwere Weibchen "Sarousse" wurde um 01.00 Uhr nachts unter großer Geheimhaltung bei Arbas (Haute-Garonne) freigesetzt. Das Raubtier war wie die anderen vier Braunbären kurz zuvor in Slowenien gefangen worden. Damit sei "das Überleben der international geschützten Tierart in Frankreich kurzfristig gesichert", erklärte Umweltministerin Nelly Olin.
Alle Tiere wurden bei Gemeinden freigelassen, die sich selbst darum beworben hatten. Arbas nahm drei Tiere auf. Die Braunbären wandern jedoch über weite Strecken; ein Tier wurde sogar kurz vor der Airbus-Metropole Toulouse gesichtet. Weiter...
Eine Herde hungriger Schafe hat ein chinesisches Dorf arm gefressen. Die Tiere verspeisten die unter ihrem Futter versteckten staatlichen Beihilfen des Ortes Linjiawan in Zentralchina in Höhe von umgerechnet rund 16'000 Franken.
Ein Bauer, der zugleich Kämmerer des Ortes ist, hatte das Geld aus Angst vor Dieben unter dem Futter deponiert, wie Chinas Staatspresse am Dienstag berichtete. Weiter...
Hunde können genauso wie Menschen eifersüchtig sein und andere komplexe Gefühle entwickeln. Wie eine Studie der Universität Portsmouth in Großbritannien ergab, fühlen sich die Tiere manchmal wie ein vernachlässigter Partner in einer Dreiecksbeziehung. Wollen Herrchen oder Frauchen mit dem Partner alleine sein, übernimmt der Hund der Untersuchung zufolge gerne die Rolle eines "Anstandswauwaus": Er stört das Paar in seiner Zweisamkeit, weil er sich nicht genug beachtet fühlt.
Für die Studie wurden 1000 Hundebesitzer im Süden Großbritanniens befragt. In mehr als 80 Prozent der Fälle hätten die Hundebesitzer in "bemerkenswerter Übereinstimmung" vom eifersüchtigen Verhalten ihrer Tiere berichtet, teilte die Hochschule am Montag mit. "Die Daten zeigen ganz deutlich, dass weitaus mehr Arten komplexe Gefühle entwickeln können, als bisher angenommen", sagte der Leiter der Studie, Paul Morris. Weiter...
Die Regierung des Kantons Genf verschärft die Vorschriften für Hundehalter. In Parks müssen alle Hunde einen Maulkorb tragen. Für gefährliche Hunde herrscht diese Pflicht überall. Weiter...
Einen speziellen Hundestrand hat das Pfötchenhotel in Beelitz eingerichtet. Ab Sonntag können die Hunde dort toben, während sich Herrchen entspannt. Weiter...
Die Stadt Westerland auf Sylt will Ernst machen im Kampf gegen aufdringliche Möwen. Gäste und Anwohner haben sich nach Aussage von Bürgermeisterin Petra Reiber in letzter Zeit zunehmend über das Geschrei der Vögel beschwert. Da die Tiere inzwischen die Scheu vor Menschen verloren hätten, seien sie auch immer dreister. So käme es schon einmal vor, dass die Vögel Promenaden-Besuchern ein Eis oder Crêpe aus der Hand stehlen. Auf den Flachdächern der Innenstadt befänden sich zahlreiche Nester der Silbermöwen. Die Tiere würden inzwischen auch aggressiv zu Menschen, weil sie ihre Nester verteidigten. Die Zudringlichkeit der Möwen komme auch durch das regelmäßige Füttern durch Touristen. Weiter...
Die Blauzungenkrankheit hat Deutschland erreicht. Bei Schafen und Rindern im Kreis Düren bei Aachen habe sich der Verdacht auf die Tierseuche bestätigt, berichtete der Kreis am Montag. Die Virusinfektion sei auf drei Höfen nachgewiesen worden. Nach Angaben des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit handelt es sich um die ersten Blauzungenfälle überhaupt in Deutschland. Auf Menschen ist die Krankheit nicht übertragbar. Weiter...
Trotz vieler Anzeichen für zurückgehende Niederschläge, eine höhere Verdunstung und einen generellen Klimawandel werden die Pläne zum Ausbau der Havel nicht geändert. Das bestätigte die zuständige Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz. Einen Planungs- oder Baustopp für das millionenschwere Vorhaben werde es nicht geben, hieß es. Dafür würden die „momentan vorliegenden Erkenntnisse sowohl aus rechtlicher, wie aus tatsächlicher Sicht keine Veranlassung bieten". Eine ganz andere Meinung vertritt das Potsdamer Institut für Klimafolgeforschung. Da die Durchschnittstemperatur gerade in Brandenburg steige und es künftig weniger regne, müsse der Wasserhaushalt genau analysiert werden, fordert der Klimaforscher Manfred Stock. Möglicherweise reiche das Wasser für einen breiteren und tieferen Fluss und seine Kanäle gar nicht aus. Weiter...
Vor der US-Ostküste - zwischen New Jersey und Georgia - werden zurzeit tausende ausgediente U-Bahn-Waggons im Meer versenkt. Diese sollen für Meeresbewohner neue Lebensräume schaffen, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic https://www.nationalgeographic.com. Neben den ausrangierten Zugsgarnituren kommen auch noch Betonklötze, Armeeschiffe, Boote und sogar Panzer auf den Meeresgrund.
"Vor der Küste der so genannten Mid-Atlantic Region gibt es sehr wenige Felsen", so Jeff Tinsman, Koordinator des Projekts zur Schaffung künstlicher Riffe am Delaware Department of Natural Resources. Der Meeresgrund hier ist sandig, mit vereinzelten Schlammklecksen. Die künstlichen Riffe wären ein willkommener neuer Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Gerade harte Materialien, egal ob von Menschenhand geschaffen, oder natürlicher Herkunft, sind für Austern und Muscheln ein idealer Brutplatz. Diese wiederum sind Nahrungsquelle für zahlreiche Fischarten wie dem Schwarzen Sägebarsch (Centropristis striata), der auch in der kommerziellen Fischerei eine Rolle spielt. Weiter...
Auf der 139. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DOG) in Hamburg haben Vogelkundlerexperten vor einer möglichen Bedrohung für Vögel durch geplante Windenergieparks in Nord- und Ostsee gewarnt. Die Gefahr besteht vor allem darin, dass die Tiere mit den Windrädern kollidieren können, so Ommo Hüppop, Leiter der Vogelschutzwarte Helgoland. Zwei Drittel der Zugvögel würden beispielsweise nachts in einer Höhe von rd. 200 Metern fliegen. Genau diese Höhe erreichten auch die Windräder, so Hüppop.
Viele Vögel werden von den Lichtern der Windenergieanlagen angezogen, wenn sie auf dem Meer die Orientierung verloren hätten, sagte der Ornithologe. Bei einer versuchten Landung auf den Windkrafträdern käme es dann zur Kollision. Als wesentliches Problem bei der Errichtung von Offshore- Windkraftanlagen droht Hüppop zufolge auch der Verlust von Lebensraum für bestimmte Vogelarten. Anders als etwa Austernfischer, die sogar auf den Plattformen der Anlagen brüten würden, seien z.B. Seetaucher und auch Meeresenten aufgrund ihrer Brutgewohnheiten störanfälliger. Weiter...
Finnwal "Henry" hat offenbar seine Stippvisite in der Flensburger Förde beendet und ist auf dem Weg zurück in die offenen Gewässer. Der mehr als zehn Meter lange Meeressäuger sei seit Sonnabendnachmittag nicht mehr in der Flensburger Innenförde gesehen worden, teilten Meeresbiologen mit. "Er ist am Abend drei Mal außerhalb der Holnisenge gesichtet worden. Das bedeutet für uns, dass er die Flensburger Förde verlassen hat", sagte Greenpeace-Sprecher Thilo Maack am Sonntag. Weiter...
Für den Herbst ist mit vielen neuen Fällen der Vogelgrippe zu rechnen. Davor warnte der Präsident des für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas Mettenleiter, in der "Berliner Zeitung".
Das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus befinde sich nach wie vor in der hiesigen Wildvogelpopulation, was nicht zuletzt der jüngste Ausbruch der Krankheit in einem Dresdener Zoo gezeigt habe, sagte er. Mettenleiter rief die Länder dazu auf, die Stallpflicht für Federvieh wieder strenger zu beachten. Weiter...
Die Hundehalter im Kanton Zürich sollen strengere Anforderungen erfüllen. Alle Hundehalter müssen eine Haftpflichtversicherung und eine Theorieprüfung nachweisen. Für gefährliche Hunde braucht es eine Bewilligung. Weiter...
Die Stadt Wien hat den Fasangarten im Schlosspark Schönbrunn per Bescheid zum geschützten Biotop erklärt. Es ist zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für viele seltene Tier und Pflanzenarten mitten in der Stadt geworden. Weiter...
Selektiver Holzeinschlag im brasilianischen Amazonasgebiet führt sehr oft zu einem kompletten Kahlschlag. Zu dieser Erkenntnis ist ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Gregory Asner vom Department of Global Ecology von der Carnegie Institution of Washington in Stanford https://globalecology.stanford.edu gekommen. Das Wissenschaftsteam hat hoch aufgelöste Satellitenbilder von rund zwei Mio. Quadratkilometern Regenwald, die zwischen 1999 und 2005 aufgenommen wurden, miteinander verglichen, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences https://www.pnas.org. Weiter...
Eigentlich schien das Privatleben der Berliner Turmfalken nicht mehr viele Überraschungen bereitzuhalten. Seit Jahren sind Ornithologen den kleinen Greifvögeln auf der Spur. Sie analysieren ihren Speiseplan, zählen die Jungen und verfolgen die Wanderungen. Doch in diesem Sommer boten die gefiederten Jäger ihren Beobachtern ein Schauspiel, von dem bisher selbst Experten noch nie gehört hatten.
Es begann mit einer ungewöhnlichen Nachbarschaft. An vielen Stellen im Berliner Stadtgebiet hatten Stefan Kupko und seine Kollegen von der Berliner Arbeitsgruppe Greifvogelschutz des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) zuvor Nistkästen für Turmfalken angebracht. Zwei dieser Boxen hängen an einem alten Wasserturm auf dem Gelände der Firma Siemens in Spandau. Wie üblich zog im April in eines dieser Domizile ein Turmfalkenpaar ein. Das Weibchen legte sechs Eier; aus fünf von ihnen schlüpften Junge. Den anderen Kasten besetzte Anfang Mai ein Wanderfalkenpaar. Weiter...
Auch ein Hund kann nach einer Ehescheidung das Recht auf Unterhalt haben. Das hat das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken in einem heute veröffentlichten Urteil entschieden.
Im konkreten Fall hatte ein Ehepaar bei der Scheidung vertraglich vereinbart, dass der Mann für den gemeinsamen Hund "Angie", der bei seiner Frau blieb, bis zu dessen Tod 100 Euro im Monat zahlen sollte. Weil ihm die Alimente nach einiger Zeit jedoch zu hoch vorkamen, kündigte der Mann den Vertrag.
Dagegen wehrte sich die Frau vor dem Amtsgericht Ludwigshafen. Ein Familienrichter gab ihr Recht. Der Mann rief daraufhin das Oberlandesgericht an, das allerdings ebenfalls "für den Hund" entschied. "Die monatliche Hundepension muss bis zu Angies Ableben gezahlt werden", berichtete ein Sprecher. (Az. 2 UF 87/05) www.swr.de/nachrichten
Der Seehundbestand an der deutschen Nordseeküste hat sich stabilisiert. In Niedersachsen seien in diesem Jahr 4.642 Tiere, darunter 1.173 Jungtiere, gezählt worden, teilte das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am Freitag in Oldenburg mit. Die Population sei damit fast konstant geblieben. Kurz vor dem Ausbruch der Seehundstaupe im Jahr 2002 tummelten sich noch knapp 6.500 Seehunde vor der niedersächsischen Nordseeküste. Mehr als 3.800 Tiere starben durch die tödliche Seuche. Weiter...
Wenn es dunkel wird in der Stadt, ziehen sie mit Hacke und Spaten und Gießkanne los: Die Gärtnerguerilla von London. So nennt die lokale Presse die Männer und Frauen, die nächtens die Stadt verschönern und triste Brachflächen in bunte, duftende Blumenmeere verwandeln. Weiter...
Die Berufsfischer am Bodensee machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Schon jetzt sei der Phosphat-Wert im See sehr niedrig, was zur Folge habe, dass es zu wenig und zu kleine Fische gebe. "Geht es so weiter, sind unsere Existenzen bedroht", sagt Andreas Geiger. Er fordert, dass der Phosphatgehalt wieder erhöht wird.
Für viele ist der niedrige Phosphatgehalt ein Grund zum Jubeln, hält er doch das Wachstum des Planktons in Grenzen. Als seit den 1950er-Jahren zunehmend ungeklärte Abwässer in den See flossen, begann der Phosphatwert allerdings zu steigen. Ende der 1970er-Jahre hatte er ein Maximum von fast 90 Milligramm pro Kubikmeter erreicht. "Jetzt ist der Bodensee wieder sauber wie vor 50 Jahren", jubelt die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB). Weiter...
Forscher haben in Bolivien die fossilen Überreste eines bislang unbekannten Huftiers entdeckt. Das etwa 13 Millionen Jahre alte Fossil sieht aus wie eine Mischung aus Hase und Hund. Es gehörte zu einer mittlerweile ausgestorbenen Gruppe von Huftieren, die insgesamt viele Millionen Jahre den südamerikanischen Kontinent bevölkerten. Weiter...
Das rätselhafte Untier, das vor einer Woche in Nordfrankreich aufgetaucht ist und Urlauber wie Einheimische in Angst und Schrecken versetzt, darf einstweilen in Freiheit bleiben. "Wir haben den Plan aufgegeben, es zu fangen", sagte ein Sprecher der Präfektur im Départements Pas-de-Calais in Lille. Da es inzwischen Bilder von dem Tier gebe, sei es unwahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um einen Panter handele, wie Augenzeugen zunächst vermutet hatten. Außerdem habe das Tier "keinerlei Aggressivität gezeigt". Weiter...
Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Rasen, Rosen und Rabatten – Historische Gärten und Parks“. Berlins Denkmalpfleger haben Besichtigungen, Führungen und Ausstellungen an 350 Orten auf zwei Tage verteilt und so für den 9. und 10. September ein großes Angebot parat. In einer großen Programm-Illustrierten macht jeder Bezirk seine speziellen Vorschläge, in Mitte sind es allein 62. Dazu gehört eine Turmbesteigung der Marienkirche, ein Blick in die offene Restaurierungswerkstatt beim Wiederaufbau des Neuen Museums, Führungen entlang der Stadtmauer und durch den Marstall. Die großen innerstädtischen Friedhöfe stehen ebenso auf dem Besichtigungsprogramm wie der Tiergarten, dort erlebt der Besucher eine Führung unter dem Titel „Amazonen, Ammen, Anstandsdamen“ über den „Beischlafweg“ zum Denkmal für Königin Luise bis zum ersten Frauenfreibad. Weiter...
Die Programmhefte gibt es kostenlos in allen Bürgerämtern, im Landesdenkmalamt Klosterstraße 47 und bei Edeka- und Reichelt-Filialen. Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmaltag.
Mehr Infos unter 257976-71/-72.
Auf der "Rudolf Kloos" geht es auch im Sommer immer ein bisschen winterlich zu: Auf dem 27 Meter langen Schiff, das auf Berlins Gewässern unterwegs ist, herrscht täglich Frost. Dünne Metallrohre sind von einer weißen Eisschicht überzogen, und von den Leitungen steigt weißer Dampf auf. Verantwortlich für dieses Stück Winter mitten im Sommer ist ein großer Tank, der mit flüssigem Sauerstoff gefüllt ist - minus 196 Grad kalt. Weiter...
Für die Entstehung von ungefähr fünf Prozent der Wolken weltweit ist der Mensch verantwortlich. Grund dafür sind die Staubteilchen, die von Industrieanlagen, Fahrzeugen und Heizungen in die Atmosphäre abgegeben werden. Das berichten der inzwischen verstorbene Physiker Yoram Kaufman, der am Nasa Goddard Space Flight Center in Maryland arbeitete, und Ilan Koren vom Weizmann-Institut im israelischen Rehovot im Fachjournal Science. Weiter...
In der Naturschutzstation Woblitz bei Himmelpfort (Oberhavel) betreut Leiter Paul Sömmer zwei junge Schreiadler. Die Station unterstützt so die Deutsche Wildtierstiftung mit Sitz in Hamburg, die die in Deutschland am meisten gefährdete Adlerart vor dem Aussterben bewahren will. Dazu fordert sie unter anderem, Wälder und Wiesen als störungsarme Kulturlandschaft zu erhalten und die Adler auf ihrer 10 000 Kilometer langen Zugroute ins südliche Afrika besser zu schützen. Die Zahl der äußerst scheuen, dunkelbraunen Greifvögel sinkt seit Jahren in Deutschland. Wurden 2003 noch 130 Brutpaare gezählt, waren es 2006 nur noch 109 Brutpaare. In Nordbrandenburg leben derzeit 25 Paare. Berliner Zeitung, 18.08.2006
Der vor Flensburg gesichtete Finnwal ist gestern kurz im Innenhafen der Stadt eingelaufen. Ein Greenpeace-Team im Schlauchboot eskortierte den etwa 13 Meter langen Meeressäuger mit der gebotenen Vorsicht zurück. Nachdem sich der Wal wieder in tiefere Gewässer verabschiedet hatte, verlor sich seine Spur. Weiter...
Das Niedersächsischen Umweltministerium und der Verein Naturschutzpark (VNP) engagieren sich erfolgreich seit zwei Jahren für den Schutz des Birkhuhns in der Lüneburger Heide. "In der Lüneburger Heide wurden in diesem Jahr insgesamt 65 Birkhühner gezählt, das sind 30 Tiere mehr als im Jahr 2003", teilte Umweltminister Hans-Heinrich Sander mit. Die Anzahl der balzenden Hähne stieg im Vergleich zum Jahr 2004 um 9, auf insgesamt 14 Birkhähne. Und schon im ersten Jahr der Schutzmaßnahmen wurde eine neue Balz-Arena nahe Schneverdingen entdeckt. Weiter...
Um globale Veränderungen im Waldbestand der Erde genau zu erfassen, ist das Programm "Global Observation of Forest Cover - Global Observation of Land Dynamics" (GOFC-GOLD) https://www.gofc-gold.uni-jena.de ins Leben gerufen worden. Das zum Großteil von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA finanzierte europäische Projektbüro ist seit Anfang 2004 an der Universität Jena angesiedelt. Hier werden die Daten erfasst und ausgewertet. Weiter...
In Petershagen bei Minden in Nordrhein-Westfalen ist ein sechs Jahre altes Mädchen von zwei Terriern schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, musste das Kind im Krankenhaus notoperiert werden. Ihr Zustand sei stabil.
Die Hundes sollen auf das Mädchen losgegangen sein, als es im Sandkasten eines Spielplatzes spielte. Die Terrier verletzten das Kind durch Bisse in den Hinterkopf, in den Rücken und in beide Arme. Ein Passant, durch die Schreie des Kindes aufmerksam geworden, vertrieb die Tiere schließlich. Weiter...