Zwei Millionen Menschen reinigen ihr Trinkwasser zu Hause in Pet-Flaschen. Die Schweizer Entwicklung hat Erfolg. Nun setzt auch die Uno mehr auf einfache Lösungen. weiter...
Man kennt so etwas bestenfalls aus der Werbung oder dem Zirkus, aber in Schleiden musste ein Autofahrer jetzt mit sehr gerissenen Hunden klarkommen. Zwei offenbar recht cleveren Vierbeiners war es gelungen, das Fahrzeug des Mannes in Beschlag zu nehmen. Beamte der Polizeiwache Schleiden ermitteln jetzt in diesem ungewöhnlichen Fall von "Dogjacking".
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war der Autofahrer am frühen Morgen auf dem Weg zur Arbeit, als ihm auf einer Landstraße bei Losheim zwei Mischlingshunde vor das Auto liefen. Der Mann bremste abrupt und dachte zunächst, er habe die Tiere angefahren. Als er ausstieg, um nach den Hunden zu sehen, war von denen nichts zu sehen. Stattdessen musste er feststellen, dass beide Tiere hinter seinem Rücken durch die geöffnete Fahrertüre ins Innere gesprungen waren und es sich nun auf den Vordersitzen bequem machten. Rheinische Post
Eine chinesische Froschart quakt im Ultraschall- Bereich. Die Tiere stellten mit den hohen, für Menschen nicht mehr wahrnehmbaren Frequenzen vermutlich sicher, dass ihre Artgenossen sie selbst in tosenden Gebirgsbächen hören können, schreiben chinesische und US-amerikanischen Forscher jetzt im Fachblatt „Nature“ (Band 440, Seite 333). Bislang war nur von Fledermäusen, einigen Nagern und Meeressäugern bekannt, dass sie sich mit Ultraschall verständigen können. weiter...
Auf einen Blick die Entwicklungen im Umweltschutz erkennen – das Umwelt-Kernindikatorensystem (KIS) des Umweltbundesamtes (UBA) macht es nun möglich. Von „Treibhausgasen“ über „Erneuerbare Energien“ bis „Blei im Blut“ reicht die Liste der mehr als 50 Indikatoren. KIS zeigt, wie weit Deutschland sich seinen Umweltzielen auf dem Weg zu einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung angenähert hat. Denn: Es ergänzt die umweltrelevanten Indikatoren des deutschen Nachhaltigkeitsindikatorensatzes um solche, die Ursachen und Wirkungen von Umweltbelastungen darstellen – etwa den Zusammenhang zwischen der Zunahme der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration mit dem globalen Temperaturanstieg und einem immer früheren Blütezeitpunkt bestimmter Pflanzen in Deutschland. weiter...
Recyclingbeton aus Rückbaustoffen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Unsicherheit besteht jedoch in der Frage der Umweltverträglichkeit. Forscher der Empa haben nun herausgefunden, dass Recyclingbeton das Grundwasser nicht stärker belastet als herkömmlicher Beton. weiter...
Klimaforscher schlagen Alarm: Der Kohlendioxid- Gehalt der Atmosphäre liegt bei 381 ppm (Teilchen pro eine Million Teilchen Luft), das sind rund 100 ppm mehr als in vorindustrieller Zeit. Damit ist der Anteil des Treibhausgases so hoch wie seit mindestens einer Millionen Jahren nicht mehr, meldet die BBC. weiter...
Als sie sich eine Höhle für den Winterschlaf suchten, haben sie wohl kaum ans Auswandern gedacht. Und wahrscheinlich ist den fünf slowenischen Braunbären anschließend nicht einmal im Traum eingefallen, dass sie woanders aufwachen könnten als dort, wo sie sich hingelegt haben. Aber das Männchen und die vier Weibchen haben die Rechnung ohne die 28 Tierschutzverbände von Cap Ours und Frankreichs Umweltministerin Nelly Olin gemacht. weiter...
Eine große Vogelspinne in einer Straßenbahn hat am späten Dienstagabend die Polizei in Bonn auf den Plan gerufen. Nach Polizeiangaben hatte der Straßenbahnfahrer das pelzige Krabbeltier an der Endstation Bad Godesberg in einer durchsichtigen Plastikschachtel auf einem Sitz entdeckt. Die herbeigerufenen Polizeibeamten fanden neben dem achtbeinigen "Schwarzfahrer" einen Zettel an den "lieben Finder". Darin bat der unbekannte Spinnenbesitzer darum, das Tier zu einem Fachgeschäft in Köln zurückzubringen. weiter...
Manchmal rast das Leben nur so an mir vorbei. 10 Uhr 21: Bielefeld. 10 Uhr 48: Hamm. 11 Uhr 22: Hagen. Felder, Kühe, Strommasten. Ich schaue aus dem Fenster eines ICE, fasse eine nahe Dorfkirche ins Auge und folge ihr mit dem Blick, ehe meine Aufmerksamkeit zum nächsten Objekt springt. Der ruckartigen Drehung des Augapfels geht eine langsame Augenbewegung voraus. Ohne sie würde sich das Bild der Kirche ständig auf der Netzhaut verschieben. Es würde unscharf.
Das Huhn sieht sich mit einem ähnlichen Problem konfrontiert wie wir beim Zugfahren. Ihm ist scheinbar schon die gemächliche Gangart auf der Wiese zu schnell. Hat das Huhn ein paar Samen oder heruntergefallene Früchte im Blick, kann es diese kleinen, nahen Objekte selbst beim langsamen Vorwärtsschreiten nicht gut festhalten. Jedenfalls nicht durch ein Rollen der Augen, denn diese sind starr und sitzen an der Seite. Dieses Manko gleicht das Huhn durch entsprechende Bewegungen des Kopfes aus. weiter...
Am kommenden Sonnabend will die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten erstmals das angekündigte freiwillige Eintrittsgeld für Parks erheben. Zehn zuvor in einem Seminar psychologisch geschulte und zu höflichem Auftreten verpflichtete Kräfte – in der Mehrzahl Studenten – werden in Sanssouci, dem Neuen Garten und dem Schlosspark Berlin-Charlottenburg um jeweils zwei Euro bitten. Sie wurden bei der Anfang des Jahres neu gebildeten Servicegesellschaft Fridericus angestellt. weiter...
Erst letztens haben wir ja darauf aufmerksam gemacht, daß neben dem Papst wahrscheinlich jeder 4 erwachsene Europäer einen iPod besitzt. „Was ist nun mit den Abermillionen Haustieren?“ Genau so sollte die nächstliegende Frage lauten. Und die Antwort kommt von Pug Cafe. iPaw Plush Dog Toy nennt sich der gut 10$ teure Stoff-iPod zum Spielen für den gelangweilten Vierbeiner. Guten Appetit. www.ipod-fun.de/
Flosh, die Katze eines belgischen Antiquitätenhändlers, hat eine fünfwöchige Odyssee in einem Container überlebt. Ohne Wasser und Nahrung war sie versehentlich zwischen alten Möbeln nach San Francisco überschifft worden. Das abgemagerte Tier ist nun in Oakland untergekommen und wird dort aufgepäppelt, bevor es die Rückreise zu seinem Herrchen antritt.
Besitzer Dany Wolfs aus Ypern sagte in der belgischen Zeitung "Het Laatste Nieuws", es sei ihm ein Rätsel, wie sein Haustier es schaffte, die Strapazen zu überstehen. Normalerweise benötigt eine durchschnittliche Katze etwa einen Viertelliter Wasser pro Tag. weiter...
In Australien haben Forscher durch Zufall Unterwasser-Ameisen entdeckt. «Diese Ameisen leben in Mangroven-Wäldern, und ihre Nester werden regelmässig von Wasser überflutet», erläuterte Simon Robson von der James Cook Universität in Brisbane. weiter...
Wer demnächst in Steglitz- Zehlendorf spazieren geht, wird sich wundern: Auf 40 großen, leuchtend gelben Schildern an gut besuchten Gewässern prangt der Aufdruck "Geflügelpestgefahr" - gefolgt vom Hinweis, dass das Füttern von Schwänen und Enten unterbleiben soll.
Was den Eindruck erweckt, als sei die Geflügelpest bereits ausgebrochen, sieht der Bezirk als reine Vorsichtsmaßnahme. "Wir machen die Bevölkerung auf die Gefahr aufmerksam", sagt Wirtschaftsstadtrat Klaus-Peter Laschinsky (SPD). Gerade in der kalten Jahreszeit würden Vögel häufig gefüttert. Und viel Futter locke nun mal viele Vögel an - und viele Vögel an einer Stelle würden die Gefahr einer Ausbreitung der Vogelgrippe deutlich erhöhen.
Auch wenn der Senat diese Einschätzung teilt - von den Schildern hält man in der Gesundheitsverwaltung nichts. Als "überzogen" bezeichnete Sprecherin Roswitha Steinbrenner das Vorgehen des Bezirks. Allein die Wortwahl suggeriere, dass Gefahr für Menschen besteht. Das aber stimme nicht. "In Berlin gibt es derzeit keine Vogelgrippe." Die Schilder in Steglitz-Zehlendorf, so Steinbrenner, "tragen nicht zur Versachlichung der Diskussion bei". Genauso gut könnten an der Grenze zum Land Bandenburg Schilder aufgestellt werden, auf denen zu lesen ist: "Sie verlassen jetzt die Vogelgrippe-freie Zone." weiter...
Auf der Berliner Tourismusmesse ITB macht die Schlösserstiftung bereits mit einem Faltblatt darauf aufmerksam: Ab dem 18. März soll in den Schlossparks von Sanssouci und Charlottenburg ein freiwilliger Parkeintritt bezahlt werden. Inzwischen hat die Schlösserstiftung auch zehn junge Frauen und Männer auserkoren, die den freiwilligen Eintritt einfordern sollen. Sie werden an den Haupteingängen möglichst unaufdringlich um eine freiwillige Spende bitten. Auf einem mehrtägigen Seminar sind diese Personen, zum großen Teil Studenten, nun in der jüngeren preußischen Kulturgeschichte und in Höflichkeitsfloskeln geschult worden.
"Wir hatten eine Kommunikationstrainerin da und wir haben Rollenspiele durchgespielt", sagt Tilmann von Stockhausen, Marketingchef der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. "Wir haben die Rollenspiele mit der Kamera festgehalten und ausgewertet." Geübt worden ist auch, wie das Personal reagieren soll, wenn Besucher über die Aufforderung, freiwillig Eintritt zu bezahlen, in Wut geraten.
Die Zahlung sei rein freiwillig, sollen die einheitlich gekleideten Spendensammler dann betonen. Und zugleich darauf verweisen, dass die Pflege der Parks sehr aufwändig sei. Und sie sollen Auskunft über die Schlösser und Gärten geben. "Voraussetzung war auch, dass unsere Honorarkräfte Fremdsprachenkenntnisse haben", sagt Tilmann von Stockhausen. Denn ausländische Besucher sind angeblich besonders offen für einen freiwilligen Eintritt. Will jemand gar nicht zahlen, wird er in Ruhe gelassen. weiter...
Ein achtjähriges Mädchen ist gestern in Magdeburg von einem Hund angefallen und im Gesicht schwer verletzt worden. Das Kind habe das Tier - eine Mischung zwischen Stafford und Pitbull - aus der Nachbarschaft gut gekannt. Das Mädchen habe ihn im Treppenflur ihres Elternhauses gestreichelt, als das Tier plötzlich zugebissen habe, erklärte ein Polizeisprecher. weiter...
Regenwürmer vergrößern durch intensive Bodenlockerung die Wasser- und Luftdurchlässigkeit des Bodens und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Fruchtbarkeit von Ackerböden. Was aber passiert, wenn in Folge landwirtschaftlicher Bewirtschaftung der Boden verdichtet ist? Forscher der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig haben den Einfluss von mechanischer Bodenbearbeitung auf das Grabeverhalten der Regenwürmer untersucht. weiter...
Bei einem in Schaprode auf der Insel Rügen gefundenen Steinmarder hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 festgestellt. Das Tier war am 2. März mit klinischen Symptomen, aber noch lebend gefunden worden. Der Steinmarder wurde gefangen und eingeschläfert. weiter...
Ein seltsames weisses Krustentier, das hellblond behaart und blind ist, hat ein französischer Forscher in der Tiefsee südlich der Osterinseln entdeckt.
Das einer Krabbe oder einem kleinen Hummer ähnelnde Meerestier ist 15 Zentimeter lang. Es hat keine Augen und unterscheidet sich von seinen Verwandten vor allem "durch seine erstaunliche Behaarung", wie sie noch nie bei einem Krustentier von der Ordnung der Zehnfusskrebse gesehen worden ist. weiter...
Europas größtes Tierheim am Hausvaterweg stößt vor allem bei Hunden an seine Kapazitätsgrenzen: Alle Hundeboxen seien überbelegt, teilte Sprecher Marcel Gäding mit. Zurzeit würden 300 Hunde betreut - Platz sei aber nur für 270. Jede Nacht würden bis zu zehn weitere Hunde vom amtlichen Tierfang, der Feuerwehr und der Polizei gebracht. Eine solche Situation habe es noch nie gegeben. Deshalb startet der Tierschutzverein bis nächsten Sonntag eine Aktion: Wer einen Hund aus dem Heim holt,erhält ein 15 Kilogramm schweres Futterpaket dazu. Infos: Tel. 76 88 8-0. weiter...
"Von wenig Sachkunde zeugt die jüngste Forderung des Vorsitzenden des niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes, Wilhelm Hoffrogge, streunende Katzen abzuschießen", erklärt die Geschäftsführerin der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, Dr. Marlene Wartenberg. "Denn es gibt bisher keinerlei Hinweis darauf, dass das Virus von Katzen auf Geflügel übertragen werden kann." weiter...
Die aktuelle Diskussion über die Gefahren der Vogelgrippe hat bei vielen Menschen das Interesse am Vogelzug geweckt. Oft wird die Frage gestellt: Wann muss ich mit dem Eintreffen bestimmter Wasservögel rechnen? Für eine erste Orientierung haben Wissenschaftler am Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Volkmar Wolters) einen Zugkalender ausgewählter Arten erstellt.
Der Tierökologe und Zoologe Prof. Wolters weist jedoch darauf hin, dass sich die Zugzeit aufgrund mehrerer Variablen, zum Beispiel je nach Wetterlage und Entfernung der Winterquartiere, verkürzen oder verlängern kann. Der Vogelzug-Kalender ist als Service gedacht und kann lediglich wertvolle Anhaltspunkte liefern. weiter...
Greenpeace hat in Futtermittelproben von Landliebe-Milchlieferanten gentechnisch manipulierte Soja nachgewiesen. Die Laboranalysen wurden am Freitag veröffentlicht. In zwei von fünf Proben wurde Gen-Soja über dem Kennzeichnungsgrenzwert von 0,9 Prozent festgestellt. In einem Fall bestand der Sojaanteil des Futters sogar zu 100 Prozent aus Gen-Soja. Das kratzt natürlich am Image der Marke Landliebe, die als besonders naturnahe und traditonelle Art der Milchproduktion daherkommt. weiter...
Waschen, Föhnen, Legen - was sich der Mensch schon lange gönnt, bekommt jetzt auch der Hund: eine ordentliche Haarpflege. Am Sonnabend öffnet in der Tizianstraße 8 die erste Hundewasch-Station der Stadt. Bei Dogwash Berlin werden Schmutzfinken aller Größen und Rassen sauber: Einfach Wertchip für fünf, zehn oder 15 Minuten Pflege in den Automaten stecken, Tier auf die Matte setzen, anleinen, mit Spezialshampoo einschäumen, abduschen und mit einem warmen Luftstrahl trocknen - fertig. weiter...
Die Vogelgrippe hat gestern die Region Berlin erreicht. Nur wenige Kilometer vor der Stadt wurde bei einem in Wandlitz gefundenen Blesshuhn der auch für den Menschen gefährliche H5N1-Erreger nachgewiesen. Außerdem wurde die Krankheit im Oderbruch bei einem Schwan in Neuküstrinchen sowie in Brück nahe Potsdam bei einem Turmfalken entdeckt. weiter...