Der Vogelgrippe-Erreger H5N1 wird nach Einschätzung eines Experten möglicherweise über verseuchtes Hühnerfutter übertragen. "Das Geflügel kann sich über verseuchtes Fischmehl, das häufig Bestandteil von Futtermitteln ist, angesteckt haben", sagte der Ornithologe Josef Reichholf von der Zoologischen Staatssammlung in München dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Weder das geographische noch das zeitliche Auftreten der Vogelgrippe stimme mit dem Vogelzug überein, was gegen die bisher angenommene Übertragung über Zugvögel spreche. Ursprungsgebiete des kontaminierten Fischmehls seien am ehesten die südamerikanische und südwestafrikanischen Küste, sagte Reichholf. Dort lebten riesige Kolonien von Seevögeln, in denen das Virus möglicherweise seit langer Zeit zirkuliere. Fangschiffe zermahlten dort tonnenweise Kleinfische und könnten einige infizierte Vögel erwischt haben.
Auch die Rinderseuche BSE wurde den bisherigen Erkenntnissen zufolge über infizierte Futtermittel übertragen. (APA/AP) derStandard.at
Ratten können die Folgen ihres Handelns voraussehen. Das legt zumindest eine Untersuchung der Universitäten von Göttingen und Kalifornien nahe, die im US-Fachjournal "Science" erschienen ist.
Bisher sind die meisten Wissenschaftler davon ausgegangen, dass allein Menschen solche kausalen Zusammenhänge verstehen können. Die Ratten trafen in einem Experiment jedoch korrekte Vorhersagen über die Folgen einer eigenen Handlung, auch wenn sie diese nie zuvor ausprobieren konnten. weiter...
Mit mehreren fest installierten Spiegelpaaren wollen Karolin Kaiser, Maria Brüning und Inga Janssen die Herrenhäuser Gärten in Hannover verschönern. Die Spiegeln sollen Spaziergänger ganz neue Perspektiven eröffnen.
Die drei Studentinnen entwarfen gemeinsam mit 13 anderen angehenden Landschaftsplanern künstlerische Installationen zur 70-Jahr-Feier des Wahrzeichens im kommenden Jahr. Den Kurs am Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Universität Hannover leitete der französische Gastprofessor Bernard Lassus. Er hat sich unter anderem durch seine Studie zu den Pariser Tuilerien einen Namen gemacht. weiter...
Restaurantbesucher in Israel müssen mit lebenden Insekten im Salat rechnen. Ein Gericht in Tel Aviv wies die Klage eines Reservesoldaten gegen einen Schnellimbiss zurück. Das berichtet der israelische Online-Nachrichtendienst "ynet" am Donnerstag. Der Mann hatte einen Salat bestellt, in dem er mehrere lebende Insekten fand.
Der erboste Esser klagte auf Schadenersatz in Höhe von 17.800 Schekel (mehr als 3000 Euro) wegen einer Magenverstimmung. Der Richter wies dies als Versuch zurück, sich auf Kosten des Restaurants zu bereichern, und verurteilte den Kläger sogar zu einer Strafe von umgerechnet fast 500 Euro.
"In einem frischen Salat kann man nicht ausschließen, dass sich hier und dort Insekten einschleichen", begründete der Richter das Urteil. "Insekten in einem Salat bedeuten nicht, dass dieser verdorben ist." N24
In Deutschland gibt es die ersten Fälle von Vogelgrippe. Daher stellt sich die Frage nach geeigneten Schutmaßnahmen für betroffene Beschäftigte. Eine aktuelle Untersuchung des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) in Sankt Augustin zeigt nun, dass die Mehrzahl der üblichen Mund-Nasen-Schutzmasken nicht hinreichend gegen luftgetragene Infektionserreger - wie auch die Vogelgrippeerreger - schützen. weiter...
Das Vogelgrippe-Virus hat Artenschranken längst überwunden. Katzen sind durch das Virus gefährdet - und sie übertragen das Vogelgrippevirus H5N1 auch auf andere Katzen. "Es geschieht genau das, was wir bei Menschen befürchten", berichtet Christian Walzer, Universitätsprofessor am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien - die Ansteckung unter Säugetieren. "Das Virus wird von Katze zu Katze übertragen." weiter...
Nach den ersten Verdachtsfällen auf Vogelgrippe in Deutschland, wurde die Stallpflicht für Geflügel auf den 17. Februar vorverlegt. Da sich aufgrund der neuen Situation viele Fragen bei Bürgern und Bürgerinnen und Geflügelhaltern ergeben, richtet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ab heute eine Hotline ein. Die Hotline ist von Montag bis Freitag, 9 bis 17:00 Uhr, unter den Telefonnummern 01888-529-4601, -4602, -4603, -4604, -4605 erreichbar.
Sieben Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus hat der Tierschutzverein Berlin (TVB) gestern auf seiner Jahres-Pressekonferenz einen Zehn-Punkte-Forderungskatalog an alle etablierten Parteien präsentiert. An erster Stelle steht das Verlangen, allen Hartz-IV-Betroffenen künftig die Hundesteuer zu erlassen. Sie beträgt jährlich für einen Hund pro Haushalt 120 Euro, für jeden weiteren 180 Euro.
TVB-Präsident Wolfgang Apel sagte: "Wir müssen verhindern, daß immer mehr sozial schwache Menschen ihre Hunde im Tierheim abgeben oder gar aussetzen, weil sie sich eine Haltung finanziell nicht mehr leisten können." So müsse das Tierheim viel mehr ältere und pflegebedürftige Hunde aufnehmen als früher. 30 Prozent seien krank, ein Zeichen dafür, daß viele Arbeitslose auch die Arztkosten nicht mehr bezahlen könnten. weiter...
Modebewusst und tierfreundlich sein – das sollte sich nicht ausschliessen. Sollte man meinen. Schliesslich darf man auch mit gutem Gewissen Fleisch essen, vorausgesetzt, das Tier hatte ein schönes Leben. Wenn also «Bio» draufsteht. Beim Leder ist das nicht so einfach. Bioleder gibt es nicht; nach einem Label, das eine artgerechte Tierhaltung verspricht, sucht man in den Geschäften vergebens. Und das Verkaufspersonal ist kaum in der Lage, Auskunft über die Herkunft der Tierhaut zu geben, die zum schicken Stiefel, zur eleganten Tasche oder rassigen Jacke verarbeitet wurde. weiter...
Tierhasser schlugen vor kurzem in Podersdorf zu. Ein Hund erbrach einen Köder, an dem Giftspuren entdeckt wurden. „Es sind kleine Köder, die von dem unbekannten Täter sogar in Privatgärten geworfen werden“, schildert Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Andreas Kohs. Amtstierarzt Dr. Peter Karall warnt die Hundebesitzer vor dem Gift: „Laut Analyse handelt es sich um Karboforan. Das ist ein Nervengift, welches zum Tod führen kann.“
Wenn der Hund den Köder verschluckt oder auch nur abschleckt, zeigen sich sehr schnell die Symptome: Speichelfluss, Zittern, Krämpfe und krampfartige Bewegungen zeigen die Vergiftung schnell.
Sofort reagieren, ist in der Situation besonders wichtig
„Sofort mit dem Tier zum Tierarzt. Wenn man rasch handelt, kann man das Tier retten. Man darf nur nicht zuwarten.“ Den Köder - falls noch etwas da ist - niemals mit den Händen angreifen und auf keinen Fall mit der Haut in Berührung kommen lassen. „Er ist auch für den Menschen gefährlich!“ Die Köder mit Handschuhen in ein Plastiksackerl geben und verschlossen dem Amtstierarzt bringen.
„Genauso gefährlich ist das Gift natürlich auch für Kinder und auch für andere Tiere, wie Katzen“, schildert Kohs. Einige Tipps von der Polizei: Mit dem Hund nur mit Beißkorb spazieren gehen, dadurch kann er nichts fressen. Weiters immer wieder einen Blick durch den Garten machen. „Der Köder verändert die Farbe und wird ganz blau. Daher fällt er vielleicht auf“, erklärt der Bezirkspolizeichef. weiter...
Sylvester Stallone hat einen Puggle. Auch Jake Gyllenhaal, der gerade erfolgreich einen schwulen Cowboy mimte, besitzt ein Exemplar dieser freundlichen und etwas tollpatschigen Mischung aus Mops (pug) und Beagle. Die Beliebtheit der Puggles in Hollywood hat dem Hundemischling nun daheim in Großbritannien einen Nachfrageschub beschert.
Puggle-Fans auf der Insel legen umgerechnet bis zu 4000 Euro hin, wie britische Zeitungen kürzlich berichteten. Dennoch seien die Wartelisten lang. Dabei sind Puggles nicht die einzigen Ergebnisse eines Kreuzungsfiebers, das Tierschützer mittlerweile beunruhigt. Schäferhund (Shepherd) und Pudel? Warum nicht? Züchter nennen das Ergebnis "Shepadoodle". Aus Bulldogge und Dalmatiner wird der "Bullmatian". weiter...
Die toten Schwäne waren bereits am Freitag von Spaziergängern an der Wittower Fähre auf Rügen gefunden worden, die die Insel und die Nachbarinsel Hiddensee miteinander verbindet. Der regionale Vogelkundler Ullrich Dost, der lange Zeit Artenschutzbeauftragter der Insel war, sagte am Mittwoch, Anhand von Beringungen sei erwiesen, dass Schwäne vorrangig von Osten aus Polen, dem Baltikum und Russland kämen. weiter...
In Deutschland ist der erste Verdacht auf Vogelgrippe aufgetreten. Auf Rügen seien vier tote Schwäne gefunden worden, hiess es aus dem Agrarministerium in Berlin. Ein Schnelltest habe bei zweien das gefährliche Virus H5N1 ergeben. weiter...
Angesichts der Vogelgrippegefahr schickt die deutsche Regierung das Geflügel bereits am kommenden Montag wieder in die Ställe. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer zog den Beginn der Stallpflicht von 1. März auf den 20. Februar vor. weiter...
Zeigen Tiere Symptome der Vogelgrippe, sollten Geflügelzüchter ihren Tierarzt verständigen. «Die Anzeichen sind deutlich erkennbar», sagte Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) in Frankfurt/Main.
«Die Tiere sind apathisch und legen sich hin wie im Koma.» Häufig seien auch unkoordinierte Bewegungen und Ausfluss aus den Augen zu beobachten - ebenso wie eine gestörte Futter- und Wasseraufnahme. Außerdem hätten infizierte Tiere häufig ein gesträubtes Gefieder.
Laut Götz sollten Züchter bei diesen Symptomen ihre Tiere nicht mehr selbst behandeln. Vielmehr sei Abstand wichtig, niemand sollte mehr in ihre Nähe gelangen. «Die Erkrankung wird durch direkten Kontakt übertragen», erklärt Götz - zum Beispiel über Kot oder Sekret infizierter Tiere. Weil die Vogelgrippe zu den anzeigepflichtigen Seuchen gehört, müsse auch das zuständige Veterinäramt verständigt werden. Das übernehme aber in der Regel der Tierarzt. weiter...
Im Kampf gegen den Borkenkäfer könnten künftig Spürhunde helfen. Die Hunde sind offenbar in der Lage, die spezifischen Gerüche der Schädlinge an befallenen Bäumen zu erkennen.
Dies berichtete die Fachhochschule Weihenstephan in Freising bei München nach dem Abschluss eines Pilotprojekts. Da das frühzeitige Erkennen wesentlich für die Bekämpfung der Borkenkäfer ist, sei das Ergebnis des Forschungsprojekts spektakulär.
In Zusammenarbeit mit der Zollhundeschule Neuendettelsau waren zwei Hunde zehn Wochen lang geschult worden. "Am Ende der Ausbildung waren beide Hunde in der Lage, Fichtenbestände gezielt nach Quellen borkenkäferspezifischen Geruchs abzusuchen", erläuterte Projektleiter Robert Vogl. Einzelne befallene Bäume hätten sie schnell gefunden und dem Hundeführer gezeigt. weiter...
Die im Wasser schwebende Flügelschnecke Clione limacina ist ein wahrer Hungerkünstler. Sie kann ein Jahr auf Nahrung verzichten. Untersuchungen am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zeigen jetzt, was der Schnecke das lange Überleben ohne Nahrung ermöglicht. weiter...
Studenten der Technischen Universität Berlin (TU) arbeiten zurzeit an einer interaktiven Karte des Lebuser Landes. Sie soll spätestens ab April auf der Internetseite der TU als PDF-Datei abrufbar sein. Per Mausklick sollen sich dort dann Fotos, Informationen über das Land und weiterführende Internetseiten einsehen lassen. Die Karte ist das Ergebnis eines zweisemestrigen Forschungsprojektes des Studienganges Landschaftsplanung der TU. Ziel des Projektes sei es, die Geschichte des Landes um Lebus aufzuarbeiten, um das Land für Touristen und die Menschen, die dort leben, attraktiver zu machen, erläutert Thomas Büttner, Leiter des Projekts. Die Märkische Oderzeitung hat sich mit ihm unterhalten. weiter...
Jetzt auch Vogelgrippe in Italien: Die Geflügelpest rückt immer näher. Angesichts des baldigen Beginns des Vogelflugs wird es ab Anfang März für Berlin und Brandenburg wieder eine Stallpflicht für Hühner- und Entenvögel geben, sagte Roswitha Steinbrenner, die Sprecherin der Gesundheitsverwaltung, am Sonntag. Zoo und Tierpark prüfen jetzt, ob sie Volieren und andere Freigehege mit Folien abdecken, damit weder Kleinvögel hineinfliegen noch über Kot womöglich das H5N1-Virus einschleppen. Die Zoos raten zudem vorbeugend davon ab, Schwäne aus der Nähe zu füttern. Die Gesundheitsverwaltung sieht keine Gefahr, da hier bisher kein Fall von Vogelgrippe nachgewiesen wurde. Sie empfiehlt nur, im Falle eines Kontaktes die Hände zu waschen. weiter...
Als die ersten europäischen Siedler nach Amerika kamen, fanden sie ein von einer Vielzahl von Wildtieren bewohntes Land vor. Trotz dem zivilisatorischen Eifer, der im Geiste der Aufklärung die Natur zu überwinden suchte, wurde auch ein Stück Wildnis bewahrt, bis heute. - Ein Blick zurück auf die Erfahrung der Amerikaner im Umgang mit Bären. weiter...
Der vor zehn Jahren gegründete Nationalpark Unteres Odertal könnte doch noch eine Erfolgsgeschichte werden. Während bisher ein erbitterter Streit zwischen Naturschützern auf der einen Seite und Bauern und Besuchern auf der anderen Seite das Bild bestimmte und Besucher eher abschreckte, soll jetzt endlich Ruhe einziehen. „Wir wollen das landschaftlich so reizvolle Gebiet für die Menschen öffnen und sie nicht mehr aussperren“, kündigte Brandenburgs Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze gestern in Criewen an. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Änderung des Nationalparkgesetzes, die wir dem Landtag Ende Mai vorlegen wollen“, sagte Schulze.
In dem sich auf rund 60 Kilometer Länge entlang der Oder von der deutsch- polnischen Grenze bei Stettin bis Hohensaaten erstreckendem Gebiet soll wieder jedermann seinem Freizeitspaß nachgehen können: Reiten, Angeln, Jagen, Eislaufen, Pilze- oder Beerensammeln und mehr: „Ab diesem Jahr wird an ausgewiesenen Stellen das Baden möglich sein. Darüber hinaus haben wir drei Kanustrecken ausgewiesen, die mit dem Beginn der Sommersaison eröffnet werden“, sagte Nationalpark-Chef Dirk Treichel. weiter...
(...) 1978 wurde der Galápagosarchipel von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Die Inseln sind ein Nationalpark, und das Meer um sie herum ist das zweitgrößte Meeresschutzgebiet der Erde. Aber der kostbare Schatz der Natur leidet und ist in Gefahr. Denn Ende der sechziger Jahre begann der Galápagos-Tourismus - und mit ihm reiste die moderne Welt einschließlich aller Möglichkeiten und Probleme auf diese Inseln. Die Einnahmen stiegen, aber ebenso wuchsen Umweltverschmutzung, Korruption, Missmut und Kriminalität. Dazu kamen in jüngerer Zeit verheerende Wetterkatastrophen wie das Klimaphänomen El Niño. Das Weltnaturerbe steht kurz davor, offiziell für bedroht erklärt zu werden. weiter...
Trotz Verbot: Im Berner Jura rasen zahlreiche Motorschlittenfahrer abseits von Strassen und Wegen. Dabei schlagen sie Wildtiere in die Flucht. Besonders betroffen sind Auerhähne, die im Berner Jura vom Aussterben bedroht sind. «Oft ziehen die Motorschlittenfahrer in Gruppen von Restaurant zu Restaurant», sagt Alain Ducommun vom Verein Pro Natura. «Das Problem ist gross», findet auch Peter Juesy, der Jagdinspektor des Kantons Bern. «Schlimm sind vor allem Plauschfahrten.»
"Elendig vor meinen Augen krepiert ist das arme Tier." Was für ein Mensch giftige Köder entlang von Spazierwegen auslegt, möchte sich die Kempenerin gar nicht ausmalen. "Und es war nicht das erste Mal", weiß sie von ihrer Tierärztin und der Polizei. Zuletzt hatte der unbekannte Tierquäler im Dezember zugeschlagen.
"Ich habe eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt wer Hinweise geben kann, die zur Ergreifung des Täters führen, kann sich bei der Polizei melden."
Am Dienstag gegen 9.45 Uhr war die 37-Jährige mit ihren Hunden im Waldgebiet östlich von Wachtendonk an der Landstraße 140 unterwegs. Mit von der Partie war auch ihre neun Monate alte Schäferhund-Dalmatiner-Hündin. "Für einen Moment hatte ich sie aus den Augen verloren. Als sie nach mehren Rufen nicht auftauchte, habe ich die anderen Hunde in den Wagen gesperrt und bin auf die Suche gegangen."
Ein Rascheln im Gebüsch machte die Frau auf das Tier aufmerksam. Sie fand den Hund in einer Lache von Erbrochenem, nur noch schwach atmend und mit Schaum vorm Maul. Eine mit Gift getränkte Weißbrot-Scheibe war dem Tier zum Verhängnis geworden. weiter...
Japan verfüttert einer Tierschutzorganisation zufolge seine Walfleischvorräte an Hunde. Das asiatische Land habe in Lagerhallen mittlerweile gut 4800 Tonnen Walfleisch angehäuft - zu viel, um es an die Menschen zu bringen. Nun habe sich das Land entschlossen, die Fleischberge als Hundefutter anzupreisen, sagte ein Sprecher der britischen Gesellschaft zum Schutz von Walen und Delfinen (WDCS). weiter...
Selbst „Damen“ aus Schweden können die Männerfreundschaften unter den Humboldt-Pinguinen im Bremerhavener Zoo am Meer nicht auseinander bringen. Auch in diesem Jahr sei der Versuch gescheitert, mit Hilfe von weiblichen Tieren aus Schweden die vom Aussterben bedrohten Pinguine nachzuzüchten, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Der Tierpark hatte Anfang 2005 Schlagzeilen gemacht, weil sich die dortigen Pinguine mangels weiblicher Artgenossen zu homosexuellen Paaren zusammenfanden. weiter...
Das Kammergericht hat entschieden, daß Hundeauslaufgebiete auch durch einen gewerblich betriebenen Hundeauslaufservice genutzt werden können. Damit hat das Gericht eine Rechtsbeschwerde der Amtsanwaltschaft Berlin gegen das Amtsgericht Tiergarten verworfen. Das Amtsgericht hatte 2005 den Betreiber eines Gassi-Dienstes freigesprochen, der ein Bußgeld zahlen sollte, weil er im Hundeauslaufgebiet Grunewald etwa 20 Hunde ausführte. Durch die Neufassung des Landeswaldgesetzes von 2004 sind die Ordnungswidrigkeiten neu geregelt: Die Differenzierung, ob Hunde gewerbsmäßig oder privat ausgeführt werden, ist gestrichen. Berliner Morgenpost
Katzen können Heißhunger haben und blitzschnell den Napf leer fressen. Doch schon beim nächsten Mal rümpft der Stubentiger die Nase - die neue Geflügel-Mischung ist gar nicht nach dem Geschmack des kleinen Hausgourmets. Katzen sind Feinschmecker. Dennoch muss ihre Ernährung kein Kunststück sein, wenn einige Grundregeln beachtet werden.
„Katzen fressen nicht gerne länger die selbe Futtersorte“, erklärt die Tierschutzexpertin Heidrun Betz. „Deshalb sollte man häufiger die Geschmacksrichtung wechseln, jedoch bei der selben Marke bleiben.“ Die Tierschutzbund rät dazu, nicht das billigste Futter zu kaufen.
Experten empfehlen den Kauf von handelsüblichem Fertigfutter, das alle wichtigen Ernährungsstoffe enthält. „Weniger ratsam ist es, Katzenfutter selbst herzustellen“, sagt Heidrun Betz. Katzenfutter enthält rund 40 Stoffe, die im richtigen Mengenverhältnis kombiniert werden müssen. „Da kann zu Hause leicht etwas schief gehen“, warnt Betz. Feuchtfutter oder Trockenfutter - für Fachleute ist dies mehr eine Glaubensfrage als eine Entscheidung für die richtige Katzennahrung. weiter...
Ein junger Münchner hat seine 60 Quadratmeter große Mietwohnung in Sendling mit 16 Hunden und mehr als 70 Vögeln geteilt. Nur durch einen Zufall erfuhr der Tierschutzverein davon, und Inspektoren holten die meisten der Tiere ab. "Der Mann hat sich kooperativ und einsichtig gezeigt", erklärte Sprecherin Angelika Kretschmer.
Aufgefallen war der Tierfreund, als er mit zwei seiner Hunde spazieren ging. Eine Passantin bemerkte, dass eines der Tiere ein schweres Augenleiden hatte. Sie bot Hilfe an und bezahlte die Operation.
Doch der Helferin war der ganze Fall suspekt, so dass sie das Tierheim in Riem verständigte. Als die drei Inspektoren zu der Mietwohnung kamen, wurden sie anstandslos eingelassen.
"Unsere Leute haben schon viel gesehen, aber das war echt verblüffend", sagt die Sprecherin. 16 Hunde - Yorkshires, Pekinesen und einige Mischlinge und vier Welpen - tummelten sich in den Zimmern. Außerdem stießen die Tierinspektoren auf mehr als 70 Vögel. Kretschmer: "Von oben bis unten hingen an allen Wänden Vogelkäfige." Auch auf dem Boden standen Dutzende Käfige. Sittiche, Papageien und Finken schwirrten herum. Dazwischen liefen noch die Hunde herum, berichtet die Sprecherin von dem Einsatz. "Sauber war es auch nicht gerade", ergänzte eine Tierinspektorin. weiter...
Im Frühling beginnt für viele die Pflanzsaison im Garten. Doch oft verursachen neu gesetzte Sträucher, Hecken und Bäume Streit zwischen Nachbarn, weil etwa der Liguster oder Himbeerstrauch zu dicht an die Grundstücksgrenze gepflanzt wurde.
Wer seinem Nachbarn zu nahe rückt, muss damit rechnen, die Pflanzen versetzen und zurück schneiden zu müssen. Geregelt sind die Abstände im Nachbarschaftsrecht. Für jedes Bundesland gelten unterschiedliche Regeln, so auch in Berlin und Brandenburg. "Bei stark wachsenden Waldbäumen wie Linden, Rotbuchen, Platanen, Kastanien, Eichen oder Walnussbaum gilt in Berlin ein Abstand von drei Metern von der Grundstücksgrenze", sagt Holger Becker vom Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) in Berlin. Für Obstbäume gilt ein Abstand von einem Meter. Bei allen anderen Bäumen sind 1,5 Meter einzuhalten. Weiter...
Die Atomkraft ist gänzlich ungeeignet, um Deutschland eine energiepolitische Versorgungssicherheit zu garantieren. Grund dafür ist der Rohstoff Uran, der nach Greenpeace- Berechnungen in spätestens 65 Jahren weltweit erschöpft sein wird. weiter...