Die Freizeitanlage Tropical Islands muss sparen: Erstmals seit der Eröffnung im November 2004 gehen Heiligabend und in der Silvesternacht die Lichter über dem künstlichen Regenwald bis zum nächsten Morgen aus. weiter...
Polizei und Ordnungsamt haben in Duisburg 263 Hunde aus einem Einfamilienhaus befreit. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung heute mitteilte, hatten Mitarbeiter der Behörden am Mittwoch das Haus durchsucht, weil sich Nachbarn über Gestank und lautes Gebell beschwert hatten. Die Tiere waren dort von einer Hundetrainerin, die das Haus bewohnt, gehalten worden.
Offenbar habe die Frau in ihrer Tierliebe «jegliches Maß» verloren, erklärte der Sprecher. Die Frau sei stadtweit bekannt als Hundetrainerin und Vermittlerin von Hunden und habe sich immer wieder für Tiere eingesetzt.
Nach mehrfachen Kontrolle des Ordnungsamtes und Hinweisen eines Nachbarn war das Haus am Mittwoch durchsucht worden. Dabei wurden den ganzen Tag über Hunde aus dem Gebäude geholt. Gegen die Frau wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, da die Tiere nicht artgerecht gehalten wurden. Zudem werde geprüft, ob sie weiterhin Tiere ausbilden und vermitteln darf. weiter...
Sie jagen Hunde, knacken Kühlschränke und verwüsten Wohnzimmer: Südafrikas Affen sind zu einer Plage geworden. Die Tierschutzbehörde will mit drastischen Methoden gegen die Störenfriede vorgehen - und spaltet damit das Land.
Für Touristen sind Südafrikas Äffchen eine putzige Erscheinung, für Anwohner dagegen oft die reinste Plage. In Scharen machen sich die flinken Horden über alles her, was nach Nahrung aussieht. Sie verwandeln Wohnzimmer in Chaos, zerfetzen Bettlaken, "besetzen" Touristenautos und machen sogar Jagd auf Hunde. Selbst Kühlschränke sind vor ihnen nicht mehr sicher - zielstrebige Affenpfoten knacken auch komplizierte Schlösser. Seit vor allem in den grünen Küstenstreifen des Landes immer mehr Siedlungen und Villen entstehen, haben die Konflikte zwischen Mensch und Tier zugenommen. weiter...
"Tot oder Lebendig!" - Die Jagd auf vier sibirische Streifenhörnchen in Grossbritannien ist eröffnet. Gemeinsam mit weiteren knapp 30 Artgenossen waren die Tiere aus dem südenglischen Wellington Country Park geflohen.
18 der entwischten Hörnchen wurden in den vergangenen Tagen tot aufgefunden, 8 weitere eingefangen oder erschossen, wie die Tageszeitung "Daily Mail" berichtete. Von den letzten vier Tieren fehlt jedoch bisher jede Spur. "Tot oder lebendig" wollen die britischen Behörden die vier Ausgebüxten nun haben.
Zwar sind die gestreiften Tierchen für Menschen völlig harmlos, doch befürchten die Behörden den Angaben zufolge, dass die resistenten Hörnchen sich sehr schnell vermehren und heimische Tierarten bedrohen könnten.
Nicht zuletzt die massive Ausbreitung der amerikanischen grauen Eichhörnchen hatte in Grossbritannien in den vergangenen Jahrzehnten die einheimischen roten Eichhörnchen fast aussterben lassen. Schweizer Fernsehen
Seit gentechnisch veränderte Pflanzen vor zehn Jahren zum ersten Mal kommerziell angebaut wurden, hat sich ihr Anteil am Agrarland weltweit rapide erhöht. Gestiegen ist auch das Wissen um mögliche ökologische Risiken - und Benefits - ihres Anbaus. weiter...
Seit dem Film «Findet Nemo» kennen Millionen von Menschen zumindest einen Anemonenfisch, nämlich den Orangeringel-Anemonenfisch (Amphiprion ocellaris). Tatsächlich gibt es jedoch 28 verschiedene Arten von Anemonenfischen, die in tropischen Meeren mit 10 verschiedenen Arten von Seeanemonen zusammenleben. Der Vorteil für die Anemonenfische ist dabei klar. Zwischen den nesselnden Tentakeln der Seeanemonen sind sie vor Raubfeinden geschützt. Bei Gefahr fliehen sie zu ihrer Anemone, und nachts schlafen sie sogar zwischen ihren Tentakeln. Warum Anemonenfische nicht von der Anemone genesselt werden, ist immer noch nicht ganz klar. Manche Anemonenfische sind anscheinend von Geburt an (auch wenn sie noch nie Kontakt zu einer Seeanemone hatten) geschützt, andere müssen den Schutz erst erwerben, indem sie sich mit dem Schleim der Anemone benetzen. weiter...
Der WWF verurteilt die wiederholte Absicht der Eidgenossen, die Berner Konvention zu lockern und die Jagd auf Wölfe wieder zu erlauben. Der WWF kritisiert den erneuten Vorstoß der Schweiz, die Berner Konvention zu lockern und die Jagd auf Wölfe zu erleichtern. "Der Antrag ist nach wie vor unbegründet und überflüssig", sagt WWF-Experte Frank Mörschel. "In der Schweiz lebt erst seit 1994 wieder eine kleine Wolfspopulation, und auch in anderen Ländern ist die Situation für Wölfe nicht rosig." weiter...
Was haben Schmetterlingsflügel und Computerbildschirme gemeinsam? So genannte photonische Kristalle, die Licht präzis reflektieren und in eine bestimmte Richtung leiten. Das berichten Peter Vukusic und Ian Hooper von der University of Exeter in Grossbritannien. Sie untersuchten den Schwalbenschwanz Papilio nireus, der in Ost- und Zentralafrika vorkommt. Der Falter hat auf seinen schwarzen Flügeln leuchtend grüne und blaue Stellen. Diese bestehen aus winzigen Strukturen, in denen die Atome so präzise angeordnet sind, dass sie nur Licht bestimmter Wellenlängen durchlassen. Zudem enthalten sie spiegelartige Strukturen, die das Licht in eine bestimmte Richtung lenken. Trifft Sonnenlicht auf die Flügel, wird es in ein brillant fluoreszierendes Grün und Blau umgewandelt. weiter...
Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin ist auf der Suche nach "bühnentauglichen" Hunden. Für die Operetteninszenierung "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehár werden zwei Hunde der Rasse Afghane für insgesamt sieben Auftritte benötigt.
Zudem ist eine "Stelle" für einen Pudel zum Einsatz in den nächsten zwei Vorstellungen von "Paul und Paula" vakant, wie das Theater am Dienstag mitteilte. weiter...
Ameisen versehen ihre Straßen nicht nur mit Wegweisern, sondern offenbar auch mit Stoppschildern. Das berichten Insektenforscher von der britischen Universität Sheffield, die die chemische Kommunikation von Pharaoameisen untersuchen, jetzt im Wissenschaftsjournal Nature. weiter...
Winterzeit ist Skifahrzeit, doch in vielen Wintersportorten geht der Schnee aus. In der Not setzen die Veranstalter auf Kunstschnee und richten damit in der sensiblen Bergwelt großen Schaden an, berichtet die Zeitschrift "natur+kosmos" in ihrer Dezemberausgabe.
Allein in Bayern habe sich die Fläche, die künstlich beschneit werden kann, in den letzten 15 Jahren mehr als verzehnfacht. Seit diesem Jahr werde es noch leichter, Schneekanonen zu installieren, weil die Vorschriften für ihre Genehmigung laxer geworden seien. Zudem dürften die Kanonen jetzt zu jeder Tageszeit arbeiten. Ihr Lärm nehme dem Bergwild dann auch noch die letzten Ruhephasen. weiter...
Das Kyoto-Protokoll sieht vor, dass die Treibhausgase reduziert werden, doch sie steigen permanent. Dies ergab die bisher umfassendste Studie zum Ausstoß von Treibhausgase der Vereinten Nationen. Nach den neuen UNO-Prognosen werden die Industriestaaten bis 2007 etwa 11 Prozent mehr Treibhausgase freisetzen als 1990. weiter...
Von wegen stiller Ozean - Dieselmotoren von Schiffen, Ortungssysteme von U-Booten sowie Bohrungen auf dem Meeresgrund nach Öl und Gas machen Meerestieren zunehmend zu schaffen.
(...) Die Auswirkungen des Lärms im Ozean reichen nach Einschätzung der kalifornischen Naturschützer von langfristigen Verhaltensstörungen über Gehörverlust bis zum Tod. Der Bericht, der auf einer Studie aus dem Jahr 1999 aufbaut, führt Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Untersuchung von gestrandeten Walen auf, die Sonar-Geräten von U-Booten ausgesetzt waren. Dabei wurden Blutungen in Hirn und Gehörorgan sowie Leber- und Nierenschäden festgestellt. "Solche Symptome sind nie zuvor bei Meeressäugetieren festgestellt worden", sagte der Autor der Studie, Michael Jasny. Die NRDC verklagte im Oktober die US-Marine vor einem Bundesgericht in Los Angeles. Die Naturschützer wollen so Grenzwerte für den Einsatz von mittelfrequenten Sonar-Geräten in der Marine erreichen. weiter...
Wer einen herrenlosen Hund oder eine Katze findet, darf das Tier nicht einfach behalten. Die Streuner müssen beim Fundbüro oder einer Polizeiwache abgegeben werden. Von dort aus werden sie in die Tiersammelstelle gebracht. Diese ist meist beim örtlichen Tierheim angesiedelt.
Es ist lobenswert, wenn sich Tierfreunde um scheinbar herrenlose Tiere kümmern. Aber es sollten einige Punkte beachtet werden, um sicherzustellen, dass man durch die Adoption eines Tieres keinen bereits vorhanden Besitzer unglücklicht macht. Wenn man ein vermeintlich herrenloses Tier einfach mitnimmt und behält, erfüllt dies den Tatbestand eines Diebstahls, warnt Judith Schmalzl vom DEUTSCHEN TIERHILFSWERK (DTHW) e.V. in München. weiter...
Was müssen Haushaltsgeräte in der Zukunft können? Ohne Wasser Wäsche waschen zum Beispiel. Mit dieser Idee haben zwei DesignstudentInnen aus Singapur den ersten Platz bei einem weltweiten Wettbewerb zum Thema "Haushaltsgeräte im Jahr 2020" gewonnen. Ihr "Airwash" reinigt mittels Luft und negativer Ionen, und die Wäsche wird trotzdem sauber, versichern die ErfinderInnen. weiter...
Der Winter ist da und damit auch die Zeit der Vogelhäuschen in Gärten und auf Balkonen. Und obwohl derzeit für Freilandhühner, Enten und Gänse Stallpflicht gilt, um ein Übergreifen der Vogelgrippe auf Österreich zu vermeiden, bleibt das Füttern von wild lebenden Singvögeln weiterhin erlaubt und gilt auch als völlig unbedenklich: "Eine Ansteckung des Menschen über Singvögel ist extrem unwahrscheinlich und bei Einhalten der üblichen Hygieneregeln praktisch auszuschließen", erklärt der Salzburger Naturschutzlandesrat Sepp Eisl (VP). Die klassische Geflügelpest sei vor allem eine Seuche des Hausgeflügels, bei Wildvögeln seien vor allem Enten und Gänse anfällig.
Eisl plädiert jedoch dafür, dass die Fütterungsplätze so konstruiert sein sollten, dass die Vögel ihre Exkremente nicht innerhalb des Futterhäuschens verlieren können. Günstig wären Futtersilos, in welche das Federvieh nicht hinein könne. So könne man die Ansteckung mit Krankheitserregern unter den Singvögeln verhindern. Solche Maßnahmen wären freilich auch ohne Vogelgrippe sinnvoll etwa um Salmonelleninfektionen vorzubeugen. weiter...
Gegen das geplante Hundeauslaufgebiet am Tempelhofer Weg 63/64 gibt es Widerstand: Die Schulleitung der benachbarten Luise-und-Wilhelm-Teske-Oberschule protestierte, weil sie um die Sicherheit der Realschüler fürchtet. Die Einrichtung eines Hundeauslaufgebietes war vom Bezirksparlament beschlossen worden. Insbesondere Bewohnern der Schöneberger Insel sollte die Brache zur Verfügung stehen. Wie Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU) mitteilte, hat mit dem Verein Inselhunde e.V. inzwischen ein Gespräch stattgefunden. Dieser bestehe nicht auf dem Areal. Alternativen sollen geprüft werden, so am Gleisdreieck und am Gasometer an der Torgauer Straße. Berliner Zeitung
Der menschengemachte Treibhauseffekt bewirkt den stetigen Anstieg der globalen Temperatur. Hauptursache ist zuviel Kohlendioxid, das durch Abgase freigesetzt wird. Wissenschaftler wollen das Gas im großen Stil einfach in die Erde pumpen.
Es ist unsichtbar und geruchlos. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigem Material und wenn wir ausatmen. Es ist die Grundlage für die Photosynthese der Pflanzen, bei der Sauerstoff und Zucker entsteht: Kohlendioxid (CO2). Es ist Bestandteil der Atmosphäre und allgegenwärtig, Luft enthält zu.0,03 Prozent Kohlendioxid.
(...) Vor den Toren Berlins bereiten Forscher seit 2004 das Projekt CO2SINK vor. Ihr Ziel ist es, ab 2006 einen ehemaligen Erdgasspeicher im brandenburgischen Ketzin zu Testzwecken mit Kohlendioxid aufzufüllen. "Wir wollen mit dem Projekt zeigen, dass CO2-Speicherung im Untergrund ökonomisch und ökologisch eine Option für den Klimaschutz ist", sagt Professor Guenter Borm vom Geoforschungszentrum Potsdam, der die Arbeiten koordiniert. weiter...
Das Hirschfleisch besitzt von Natur aus einen geringen Fettanteil und entspricht damit besonders den Wünschen des fett- und cholesterinbewusst lebenden Verbrauchers. In Neuseeland entwickelte sich deshalb die Hirschfleischerzeugung von einer ehemaligen Plage zu einem überaus lukrativen Produktionszweig der Landwirtschaft! weiter...
Trotz der vierbeinigen Bewohner - der Palast der Republik kann abgerissen werden, meint Berlins Jagdreferent
Herr Ehlert, was müssen wir hören, im Palast der Republik leben Füchse?
Ja, aber nicht nur dort, sondern in vielen Bereichen innerhalb und außerhalb von Gebäuden, an unmöglichen und möglichen Plätzen mitten im Zentrum leben Füchse.
Wieviele Füchse gibt es im Palast?
Wir wissen, dass im Palast der Republik eine Füchsin mehrere Junge groß gezogen hat. Im Juni und Juli bekamen wir mehrere Meldungen, dass dort Füchse aus dem Fenster schauten. Wir wissen definitiv von mindestens fünf Tieren. Im späten Sommer allerdings lösen sich diese Familienverbände auf, jeder geht seiner Wege, die Jungen müssen eigene Reviere finden. Meistens ist die Mutter diejenige, die die Jungtiere verbeißt, also aus dem Revier verscheucht. Die Mutter behält, wenn genügend Nahrung da ist, ein Junges bei sich - meist ein weibliches. Es ist davon auszugehen, dass sie sich noch in dem Revier mit dem Palast aufhalten. weiter...
Eine Amerikanerin muss eine Nacht allein in der Wildnis verbringen - auf richterlichen Beschluss. die 25-jährige Frau hatte ihre 33 Kätzchen ausgesetzt, nach eigenen Angaben wegen eines Umzugs und persönlicher Probleme.
Richter Michael Cicconetti befahl der Frau aus aus Painesville im US-Bundesstaat Ohio zur Strafe, selbst eine Nacht ohne Wasser, Nahrung und Licht im Wald zu verbringen, berichtete der US-Fernsehsender ABC. weiter...
Die Gletscherschmelze steht für die Klimaänderung schlechthin. Doch die alpine Vergletscherung war schon kleiner als in den letzten Jahrzehnten. weiter...
Die "Drax Power Station" bei Selby in Yorkshire ist das größte und effizienteste Kohlekraftwerk im Vereinigten Königreich. Hier werden sieben Prozent des Stroms für ganz England produziert. Soeben hat "Drax" angekündigt, künftig 500.000 Tonnen Trocken-Biomasse pro Jahr einzusetzen, um die CO2-Emissionen zu senken. weiter...
Schweizer Archäologen haben in Syrien die Knochen eines Riesenkamels gefunden. Das Kamel - fast so gross wie eine Giraffe - lebte vor 100000 Jahren in der Zentralsyrischen Steppe. weiter...
Ein 65-jähriger Hundehalter hat am Dienstagnachmittag einen Kampfhund erstochen. Der Kampfhund hatte das Malteserhündchen des 65-Jährigen angegriffen. Im Schöneberger Rudolf-Wilde- Park war der unangeleinte Schoßhund auf den angeleinten Staffordshire-Pitbull-Mischling zugerannt, die beiden ungleichen Hunde begannen zu raufen. Der Besitzer des Malteser-Mischlings drohte daraufhin, den Kampfhund abzustechen, falls der 22-jährige Halter des Kampfhundes diesen nicht wegnehmen würde. Als der 22-Jährige dazu nicht in der Lage war, ging der 65-Jährige mit einem Messer dazwischen und stach den Pitbull in die Brust. weiter...
Eine neue High-Tech-Rattenfalle schickt dem Kammerjäger eine SMS-Kurznachricht per Mobiltelefon, wenn sie geleert werden muss. Die Entwicklung einer britischen Firma verspricht außerdem, die Tiere "sanft" mit Kohlendioxid zu töten, wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet. weiter...
Skorpione könnten sich in Salzburg ansiedeln. In der vergangenen Woche wurden zwei Exemplare dieser Spinnentierart in Hallwang und Oberndorf (Flachgau) entdeckt. Nun soll herausgefunden werden, woher die Tiere kommen. weiter...
In Europa und Nordamerika werden zunehmend umweltfreundliche Kraftstoffe verwendet. Das bringt Probleme für Urwälder in Entwicklungsländern. Der tropische Regenwald auf Borneo oder am Amazonas in Brasilien werde abgeholzt, um auf den Flächen Palm- oder Sojaöl herstellen zu können, berichtet das Magazin New Scientist (Band 2016, Seite 19).
Die Ausweitung der Produktion von Palmöl ist einer der Hauptgründe der Regenwaldzerstörung in Südostasien. Es ist eines der umweltzerstörendsten Produkte dieses Planeten, sagte der Direktor der Regenwaldstiftung in Großbritannien, Simon Counsell. weiter...
Für jeden sechsten Menschen auf der Erde könnte in diesem Jahrhundert das Wasser knapp werden. Denn künftig werden viele Flüsse von den Gletschern und der Schneeschmelze nicht mehr ausreichend gespeist, warnt im Wissenschaftsmagazin Nature ein Team um den Klimaforscher Tim Barnett von der Scripps Institution of Oceanography im kalifornischen La Jolla. "In einer wärmeren Welt", schreiben die Autoren, "fällt im Winter weniger Schnee, und der fängt dann schon am Beginn des Frühlings zu tauen an." Dieses abfließende Wasser werde den Flüssen besonders im Sommer und Herbst fehlen. weiter...
Wolken sind nicht immer luftige Gebilde. Zuweilen sehen sie aus wie ein langer, dünner Faden. So ist es zumindest im Wolkenlabor des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung in Leipzig. Im obersten Stockwerk des matt silbernen Turms des Institutsgebäudes steht eine einen Meter lange Glasröhre, in der die dünnen Wolken erzeugt werden. Sie hat einen Durchmesser von 6 Zentimetern. In ihrem Inneren ist eine zweite, gleich lange Röhre mit einem Durchmesser von 1,5 Zentimetern zu sehen. Die ist aus Edelstahl und von einer Kühlflüssigkeit umgeben. Damit kann die feuchte Luft im Inneren der Edelstahlröhre soweit gekühlt werden, dass sich dort die feinen Wassertröpfchen bilden, aus denen Wolken bestehen.
"Wir können mit diesem Gerät künstlich Wolken erzeugen und sie dabei von Anfang an genau untersuchen", sagt der Leiter des Teams Frank Stratmann. weiter...