Wie die europäischen Hausrinder stammen auch die Zebus vom Auerochsen ab. Früheste Knochenfunde mit typischen Zebu-Merkmalen stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr.. Sie wurden offenbar schon bald nach der Domestizierung des Rindes im mittleren Orient herausgezüchtet. Das spätere Verbreitungsgebiet reichte von China bis Westafrika, heute werden Zebus weltweit gehalten. Das Wort Zebu leitet sich von dem tibetanischen Wort ceba her, was Buckel bedeutet (SAMBRAUS1989: 85) daher auch der Name Buckelrind. Der Zebubuckel ist weder eine durch die verlängerten Dornfortsätze der Rückenwirbel gestützter Muskelkamm, noch eine mit dem Kamelhöcker vergleichbare Ansammlung von Vorratsfett, sondern er besteht aus dem stark vergrößerten Rhomboidmuskel, der nahezu ohne Tätigkeit ist, so dass der Buckel wahrscheinlich nur die Funktion eines sekundären Geschlechtsmerkmals hat (GRZIMEK 1968 in PAYER 2001). weiter...
In einem Geldinstitut versuchte gestern Mittag (29.09.05, 11.50 Uhr) eine Frau (45) mit ihrer EC-Karte Geld abzuholen. Eine ältere Dame, geschätztes Alter um die 60 Jahre alt, hinter ihr drängelte fortwährend. Ihr kleiner Hund knurrte ununterbrochen. Die Frau am Geldautomaten wurde nervös. Beim Verlassen der Bank, vergaß sie ihre 300 Euro im Geldschlitz mitzunehmen. Als sie umkehrte, war alles zu spät. Das Bargeld fehlte.
Überwachungskameras zeichneten jedoch auf, wie die ältere Frau mit knurrendem Hund das Bargeld an sich nahm. https://www.presseportal.de
Der in die Schweiz eingewanderte Braunbär hat im Unterengadin 22 Schafe gerissen. Offenbar fehlen dem Tier Alternativen. Auch ist der Bär nicht geschickt genug, um Wild zu jagen. Bevor er sich zum Winterschlaf bettet, muss der Bär noch täglich zwei Kilogramm zunehmen. Mit Konsequenzen muss der Räuber nicht rechnen. weiter...
Das Klima auf der Erde wird sich nach neuesten Erkenntnissen deutscher Wetterforscher in den nächsten hundert Jahren so schnell ändern wie nie zuvor. Bis zum Jahr 2100 könnte die Jahresdurchschnittstemperatur weltweit um insgesamt zweieinhalb bis vier Grad Celsius steigen. Die Folge wäre eine Zunahme extremer Wettererscheinungen - auch in Deutschland. Das haben Modellrechnungen am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPIM) ergeben, die am Donnerstag in der Hansestadt vorgestellt wurden. "Das wäre der stärkste Klimawandel seit Millionen Jahren", sagte dazu der renommierte Klimaforscher Hartmut Graßl, bis zum Frühjahr Direktor am MPIM. weiter...
Das Baumaterial für stabile Sandburgen sollte acht Teile Sand und einen Teil Wasser enthalten. Das schreiben Sarah Novak vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge und ihre Kollegen im Fachjournal Nature Physics. In zahlreichen Versuchen testeten die Physiker, wie sich der Wasseranteil, die Korngröße der festen Bestandteile und die Neigungswinkel der Außenflächen auf die Stabilität von Sandtürmen auswirken. weiter...
«Hunde was?», tönt es jedes Mal, wenn man erzählt, dass man in ein Hundewellnesshotel fahren will. Es folgen postwendend alle möglichen Urteile von «so toll!» bis «total bescheuert!». Googelt man nach Doggywellness, wird man rasch fündig, zumindest in Deutschland, nicht aber in der Schweiz (siehe Kasten). Hier gibt es eine ganze Reihe hundefreundlicher Hotels, und einige bieten auch Kurse an, dabei geht es jedoch oft um Gehorsamkeit oder Hunde-Military. Nichts für uns.
Wellness für mich und meinen Hund reizt mich schon eher. Doch welches Angebot passt zu uns? Vorher anrufen empfiehlt sich. Das tönt je nachdem so: «Kommen Sie her, dann sehen Sie, wie ganz, ganz toll unsere Pfotenreflexzonenmassage für Ihren Schatzi ist.» Hunde-Bachblütenkur, Hunde-Aromatherapie und dergleichen sind mir dann doch zu esoterisch. Bei anderen Angeboten geht es vor allem darum, den Vierbeiner so lange abzugeben, wie die Herrschaften Golf spielen gehen. Da hats mein Vierbeiner zu Hause schöner.
Schliesslich entscheide ich mich für das Maritim-Badehotel in Bad Wildungen. Dem traditionellen, klassischen Kurhotel angegliedert ist ein Vierbeiner-Reha-Zentrum, wo sich Tiere nach Operationen erholen oder Schmerzlinderung erfahren, wenn sie alt und gebrechlich sind. Hier sind auch gesunde junge Hunde zur Wellness willkommen. weiter...
Eine 53-jährige Frau aus Salzhemmendorf führte am vergangenen Wochenende ihren Dackel aus und ist nun Betroffene eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens - der Grund: Die Halterin liess den Hund neben ihrem Auto herlaufen. weiter...
Jede zweite Tierhandlung in Wien verkauft gesetzwidrig Tiere an Kinder unter 14 Jahren. Das ist das Ergebnis eines Tests des Zeitschriftenverlags DieMucha, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Seit 1. Jänner 2005 ist laut Bundestierschutzgesetz eine Abgabe von Tieren an Minderjährige unter 14 Jahren nur noch mit Einwilligung der Eltern erlaubt. Der Mucha-Test zeigt ein ganz anderes Bild: Die neue Vorschrift wird von knapp 50 Prozent missachtet. weiter...
Bartgeier und - wie der Christoph Unger vom Institut für Zoologie der Universität Wien nun herausfand - auch Schmutzgeier schminken sich gerne. Sie reiben sich dazu mit farbigem Schlamm ein, kräftiges Rot ist besonders geschätzt. Warum die Vögel das tun, ist noch nicht endgültig geklärt, auffallend ist jedoch, dass sie sich nur dann schminken, wenn sie sich unbeobachtet glauben. weiter...
Der ständige Kontakt mit Menschen führt bei Pinguinküken zur erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen. Das haben Forscher von der Universität in Seattle an einer Studie mit Magellanpinguinen herausgefunden. Sie verglichen die Stressreaktionen von Jungtieren aus zwei Bereichen des Pinguinreservats Punta Tombo in Argentinien: Der eine Bereich ist für Besucher offen und der andere gesperrt. Küken aus dem offenen Bereich hatten nach einer Stresssituation deutlich höhere Konzentrationen des Stresshormons Corticosteron im Blut als Jungtiere aus dem gesperrten Bereich, zeigte die Auswertung. weiter...
Kann es einen schöneren Zufall geben? Da wird im Erholungspark Marzahn ein Irrgarten angelegt und zum Bau ein Schwerlastkran bestellt. Aber der kommt zu spät, weil sich der Kranfahrer auf der Fahrt zum Irrgarten in den Straßen von Marzahn verirrt hat. Folglich begann die gestrige Grundsteinlegung etwas verspätet. weiter...
Etwa 200 Hunde hat ein französisches Paar in Marbache bei Nancy im ersten Stock seines Hauses aufgezogen.
Die verschiedenen Rassen paarten sich wild und bedeckten den Boden, die Stühle und die Mauern der Etage mit Exkrementen. Die Hundehalter wohnten im Erdgeschoss ohne Tiere.
Gendarmerie und Tierschutzverein begannen am Dienstag, die völlig verdreckten Hunde-Zimmer zu evakuieren, um sie dann desinfizieren zu lassen, teilten die Behörden mit. Bei 140 Hunden handelte es sich um kleinere Hunde wie Spitze und Chihuahuas. weiter...
Japanische Wissenschaftler haben die weltweit ersten Fotos von einem lebendigen Riesenkalmar gemacht. Sie lockten das Tier mit einer kameraüberwachten Futterfalle in 900 Meter Tiefe an, die über ein Seil mit Bojen an der Meeresoberfläche verbunden war. Der Riesentintenfisch verhakte sich mit einem Tentakel an der Vorrichtung und die Forscher konnten vier Stunden lang seine Fluchtversuche beobachten. Bisher hatten Wissenschaftler die Riesenkraken nur anhand von Überresten und Tentakelteilen studieren können. Nie waren sie ihnen live vor die Linse gekommen. weiter...
Im Dreiländereck zwischen Bayern, Sachsen und Tschechien brodelt es. Und das Brodeln wird stärker. Geologen des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) haben an heißen Quellen im tschechischen Eger-Becken festgestellt, dass dort immer mehr vulkanisches Gas an die Oberfläche dringt. Gestern stellten Karin Bräuer und Gerhard Strauch vom UFZ sowie Horst Kämpf vom GFZ die Resultate ihrer Messungen auf der Tagung der Geologischen Vereinigung und der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften in Erlangen vor. weiter...
Liebhaber von Dampfern und Motorschiffen werden die alten Silhouetten vermissen. Schnittig geformte Rümpfe, die mittschiffs aufgesetzte Brücke, imposante Schornsteine und zahlreiche Masten und Bäume - bei dem Ökoschiff "Orcelle" wird man sie allenfalls als Wurmfortsatz vergangener Schiffsgenerationen entdecken. Nur drei aufstellbare Kunststoffflügel ragen zwanzig Meter aus dem Schiff heraus. Mit ihnen soll Orcelle vor dem Wind segeln und Solarzellen in die Sonne halten. weiter...
New Yorks Wolkenkratzer sollen während des Vogelzuges im Dunkeln bleiben. Nach Mitternacht sollen in New York die Lichter ausgehen. Mit dieser Maßnahme will die Stadtverwaltung Zugvögel schützen, die vom Lichtermeer irritiert werden, meldet der Umweltnachrichtendienst ENN. weiter...
Wilde Kamele, Pferde, Esel, Schweine, Katzen und Füchse in Australien sollten nach einer Empfehlung von Experten zu Millionen getötet werden, um die Artenvielfalt zu erhalten. Dies sieht ein Parlamentsbericht vor, der den australischen Abgeordneten im November unterbreitet werden soll.
Nach den Worten des Vorsitzenden des zuständigen Parlamentsausschusses, Alby Schultz, stellen die vor mehr als 200 Jahren von europäischen Einwanderern eingeführten Tiere eine Gefahr für Umwelt und Landwirtschaft dar. "Diese Tierarten müssen ausgemerzt werden", forderte Schultz. weiter...
Rund 30 Prozent aller Lurcharten sind zur Zeit vom Aussterben bedroht. Wie GEO.de aktuell berichtet ist eine wesentliche Ursache dafür die Pilzkrankheit Chytridiomykose. Australische Forscher haben nun entdeckt, dass sich der Pilz vermutlich in Labors verbreitet hat, wo in den 1930er und 1940er Jahren afrikanische Xenopus-Frösche in Schwangerschaftstests benutzt wurden und dabei wohl mit anderen Amphibien in Kontakt kamen. weiter...
Der Schalk sitzt ihm im Nacken: Ivo heißt der Gorilla, der am Freitag im Zoologischen Garten Berlin erstmals in die Außenanlage durfte. Dort schnappte er sich Dreck und eine Tomate, um damit auf die Besucher zu werfen. Die wiederum amüsierten sich köstlich. Der 17-Jährige kommt aus Amsterdam und soll im Hauptstadt-Zoo für Nachwuchs sorgen. weiter...
Ob Spitz oder Chihuahua, Malteser oder Yorkshire-Terrier - Schoßhunde erleben derzeit in New York einen ungeahnten Boom. Einzige Bedingung: Die Tiere müssen möglichst klein sein und unter den Arm passen. "Das ist wie ein Mode-Accessoire, das man überall trägt", sagt Susanna Chan und zeigt auf den kleinen Spitz unter ihren Arm. Die 33-Jährige nimmt Bibi immer mit hin. Ob im Restaurant, im Büro oder im Theater - das kleine Wollknäuel mit der kalten Schnauze nimmt nicht viel Platz weg. weiter...
Ein Neuseeländer hat seinen Hund erfolgreich als Wähler registrieren lassen. Der Jack-Russell-Terrier "Toby Russel Rhodes" habe das Anmeldeformular mit einem Pfotenabdruck unterschrieben, sein Herrchen Peter Rhodes als Beruf "Nager-Vernichter" eingetragen, berichtete die Zeitung "Otago Times". Das Alter habe er auf Menschenjahre hochgerechnet - von vier auf 28. Daraufhin erhielt der Hund eine Wählerkarte.
Auf dieser war nur der Beruf des Hundes geändert worden - Toby ist jetzt offiziell "Jäger".
Gedacht war die Aktion als Protest gegen die Bürokratie. Rhodes habe sich gegen den "Unsinn" auflehnen wollen, der ihm während eines Grundstückstreits mit den Behörden im Queenstown Lakes District widerfahren sei. weiter...
Das Geheimnis der Teufelsgärten im peruanischen Regenwald ist gelüftet. Dort wachsen auf großen Flächen ausschließlich Bäume der Art Duroia hirsuta. Der Legende nach sind Waldgeister schuld an dieser Monokultur. Biologen nahmen bisher an, dass die Bäume das Wachstum anderer Arten hemmen. Wissenschaftler um Megan Frederickson von der kalifornischen Stanford University berichten nun im Forschungsjournal Nature, dass eine Ameise namens Myrmelachista schumanni den Waldgeist spielt: Die Insekten - sie leben in Kolonien aus bis zu drei Millionen Arbeiterinnen und fünfzehntausend Königinnen in hohlen Stämmen der Duroia-Bäume - beseitigen gezielt alle anderen Baumarten. weiter...
Der Riesensturmvogel mit dem mächtigen Schnabel lässt sich anscheinend nicht aus der Ruhe bringen. Er mustert aufmerksam den Fotografen, der mit klammen Fingern den Auslöser drückt. Vielleicht heben sich die Federn ein wenig, aber das kann auch einer der Windstöße gewesen sein, die hier an der Südspitze der King George Insel gleich gegenüber der Antarktischen Halbinsel immer wieder einmal die Federn aufwirbeln.
Dass der Riesensturmvogel keineswegs ruhig ist, weiß Simone Pfeiffer von der Universität Jena. Die Biologin hat dem Tier ein Mikrofon unter die Federn geschoben, eine Art Stethoskop, mit dem man Herztöne hören kann. Der Puls des Riesensturmvogels beschleunigte sich erheblich, als Hans-Ulrich Peter mit der Kamera näher kam. Der Leiter der Jenaer Arbeitsgruppe Polar- und Ornitho-Ökologie erforscht, wie das Ökosystem des eisigen Kontinents mit den menschlichen Eindringlingen fertig wird. weiter...
Die einen haben Hoch Michaela genossen, die anderen haben es verwünscht. Auch die Natur hat unter dem heißen Sommer des Jahres 2003 stärker gelitten, als prosperiert: die Gletscher sind überdurchschnittlich geschmolzen und neben zahlreichen Waldbränden sank auch die Produktivität der Ökosysteme. Letzteres konnten jetzt die europäischen Forscher des CARBOEUROPE-Projekts unter Beteiligung des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) anhand von Ökosystembeobachtung, Satellitendaten und Biosphärenmodellierung belegen. In der aktuellen Ausgabe vonNature stellen sie ihr Ergebnis vor. weiter...
Der Braunbär, der Ende Juli im Bündner Münstertal auftauchte, ist auf seinen Streifzügen im Dreiländereck auf Schweizer Boden zurückgekehrt. Das Jungtier wurde im Gebiet der Unterengadiner Gemeinde Ramosch gesichtet. weiter...