Brandenburgs Alleen sind in Gefahr. Die Zahl der jährlichen Baumfällungen allein an Bundes- und Landesstraßen hat sich seit 2001 von rund 3000 auf 6600 im letzten Jahr verdoppelt. Diese Angaben machte gestern die Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen. Sie wies zudem darauf hin, dass dies noch längst nicht alles sei, denn es kämen ja noch die Fällungen an kommunalen Straßen hinzu. Die Säge regiert, fasste die Schutzgemeinschaft ihren gestrigen Bericht zusammen. Sie befürchtet, dass die Alleen in zehn bis 20 Jahren großräumig verschwunden sind. weiter...
Die Halter lieben ihre Hunde, für Nachbarn oder Passanten sind sie oft ein Ärgernis. Aber was dürfen Struppi und Co. wirklich? Wer muss den Haufen wegräumen. Wann muss Lumpi an die Leine? weiter...
Vögel mit größeren Gehirnen sind innovativer bei der Futtersuche und können daher eher das ganze Jahr über an einem Ort bleiben. Tiere mit kleinerem Hirnvolumen sind dagegen weniger flexibel und müssen in den kalten Wintermonaten eher in wärmere Gefilde umziehen. Das haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden. weiter...
Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat eine reiche Tierwelt in der Tiefsee vor Costa Rica entdeckt. Dort, am pazifischen Kontinentalrand vor Zentralamerika, tritt Methan aus dem Erdinneren an submarinen Kuppen und Hangrutschungen aus. Anders als auf dem Land und in der lichtdurchfluteten Zone des Meeres, wo das Leben von der Sonne abhängig ist, bildet hier Methan die Lebensgrundlage für einen dichten, weißen Bakterienrasen, Röhrenwürmer und Muscheln, die den Ozeanboden in großen Feldern bedecken. Erstmals konnte nun eine Methanquelle am Meeresboden vor Costa Rica, die von Kieler Wissenschaftlern entdeckt worden war, direkt mit dem amerikanischen Tiefsee-Tauchboot Alvin im Detail untersucht werden. weiter...
Bei einem Spaziergang an der Salzböde am Sonntag, dem 26. Juni, verletzten vier Hunde eine schwangere 29-jährige Gladenbacherin und deren vierjährigen Sohn. Die Polizei in Gladenbach ermittelt und informierte das zuständige Ordnungsamt in Lohra. Gegen 17.15 Uhr befanden sich der 35-jährige Ehemann, seine Frau und der Junge auf dem Fuß- und Radweg zwischen Gladenbach- Mornshausen und Lohra. In Höhe des Schützenhauses öffnete eine 58-jährige Hundezüchterin den Kofferraum ihres Kombi und ließ ihre vier Hunde ans Wasser, nachdem sie zuvor zwei dort rastende Radfahrer bat, weiter zu fahren. Die Hunde, zwei Dalmatiner und zwei dunkelbraune Labradore, liefen zunächst ans Wasser, um dann alle gleichzeitig und schnell auf das etwa 20 m entfernt stehende Ehepaar zuzulaufen. Die Hunde sprangen an der Frau hoch, und einer biss sie ins Gesäß. Danach ließen die Hunde ab und rannten ans Wasser zum dort spielenden Sohn. Drei von den Hunden sprangen an ihm hoch. Der Junge schrie und lief, verfolgt durch die Hunde, weg. Die Hunde blieben so lange an dem Jungen, bis der Vater ihn hochnahm. Auch der Mann blieb dabei von den Hunden nicht ungeschoren. Sie sprangen auch an ihm hoch, ohne sichtbare Verletzungen zu hinterlassen. Erst dann zogen sie, vermutlich zurückgerufen durch die Besitzerin, ab. weiter...
Im Supermarkt könnten Schlupfwespen helfen, Nahrungsmittel zu schützen. Das glaubt zumindest der amerikanische Agricultural Research Service (ARS). In einer neuen Studie ist die Wirksamkeit der kleinen Insekten bei der Bekämpfung der Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) getestet worden. Der kleine Falter kommt vor allem in Lagerhäusern vor und ist schwierig zu bekämpfen. weiter...
Nein, es ist keine Schote, sondern wahr: Am Berliner Straßenrand gedeihen neuerdings Paprika. Der Samen, aus denen die Pflanze wächst, ist nicht mit dem Wind in die Hauptstadt gekommen, sondern, ganz modern und bequem, mit dem Auto. Klebte irgendwo im Reifenprofil, an der Stoßstange oder im Radkasten.
Welche Pflanzen von weither per Autostop reisen, haben jetzt Forscher vom Institut für Ökologie der Technischen Universität Berlin (TU) untersucht. Sie wollten wissen, wie sich Pflanzen entlang von Straßen per Auto fortbewegen, welche Arten sich wo finden und wie sie im neuen Lebensraum Stadt zurechtkommen. Das Ergebnis überraschte selbst die Forscher: "Wir haben unerwartet viele Keimlinge gefunden", sagt Projektleiter Moritz von der Lippe. "Von den über 11.000 Pflanzen, die mehr als 200 Arten angehören, gehörte gut die Hälfte zu nicht einheimischen Arten." weiter...
Dass Fledermäuse sich mit Ultraschalllauten und deren Echos ein präzises Hörbild von ihrer Umgebung machen, ist seit den 1930er-Jahren bekannt. Seitdem ist dieses Ortungssystem intensiv untersucht worden. Nun rückt das Kommunikationssystem der einzigen fliegenden Säugetiere in den Mittelpunkt des Forscherinteresses. Bei solchen Studien zeigte sich zum Beispiel, dass es auch in der Fledermaussprache regional verschiedene Dialekte gibt. weiter...
Die Suche nach der beißwütigen Schildkröte im Eichsee von Großweil (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) geht weiter.
Auch am Donnerstag gab es keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Tieres, das mittlerweile bayernweit für Schlagzeilen sorgt und bereits den Spitznamen Schnappi erhielt.
Die ursprünglich aus Nordamerika stammende und in dem kleinen Badesee vermutlich ausgesetzte Schildkröte hatte sich kürzlich in den Finger eines Jugendlichen verbissen und dem 15-Jährigen eine klaffende Wunde zugefügt. weiter...
In Bruchhausen besteht der Verdacht, dass irgendjemand Hunde vergiftet. Wie erst jetzt bekannt wurde, erlitt bereits Anfang April ein grauer Pudel von der Bruchhausener Straße eine Vergiftung. Nun ist auch noch am vergangenen Wochenende ein Rhodesian Ridgeback von der Straße "Sonnenufer" mit starkem Erbrechen zum Tierarzt gebracht worden. weiter...
Der Kanton Bern hat auf Anfang Juli eine Meldestelle für entlaufene oder gefundene Tiere eingerichtet. Die Meldestelle ist rund um die Uhr in Betrieb, Meldungen können auch direkt im Internet publiziert werden. weiter...
Energiepolitik absurd. Vor rund viereinhalb Monaten ist das Kyoto-Protokoll zum Schutz des Klimas in Kraft getreten. Es verpflichtet alle Unterzeichnerstaaten, darunter Deutschland, zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen. Doch in Deutschland - genauer gesagt in Neurath bei Köln - soll jetzt die größte CO2-Schleuder Europas entstehen. weiter...
In Tasmanien ist er eine Touristenattraktion, der Teufel, das Beuteltier, dem europäische Einwanderer seinen Namen gaben, weil er nachts so grauenerregende Geräusche von sich gibt. Die Insel südlich von Australien ist der einzige Lebensraum, in dem er noch vorkommt. Aber bald könnte es ihm so gehen wie seinem Verwandten, dem tasmanischem Tiger, der 1936 ausstarb. Eine seltsame Krebs-Erkrankung, die Devil Facial Tumour Disease, ein sich ausbreitendes Gesichtsgeschwür, hat schon die Hälfte der Tiere getötet. weiter...
Wissenschaftler, Behörden und Umweltschützer in den USA beginnen sich zu fragen, ob die großen Mengen nicht verbrauchter Medikamente, die oft durch den Abfluss entsorgt werden, eine Bedrohung für die Umwelt und möglicherweise für den Menschen darstellen.
In Bachläufen in Washington und Texas fanden Forscher Fische, die mit Östrogenen und Antidepressiva voll gepumpt waren und teilweise neurologische oder psychologische Veränderungen aufwiesen. Bislang hat zwar niemand eine Auswirkung auf den Menschen nachweisen können, aber immer mehr Leute fragen sich, warum die Regierung das sich in ihren Augen abzeichnende Problem nicht aggressiver angeht. weiter...
20 Polizisten haben am Freitag Nachmittag, zusammen mit dem Revierförster, im Köpenicker Ortsteil Schmöckwitz nach einem Schwarzbären gesucht. Gefunden wurde er nicht. Zur Jagd war geblasen worden, weil eine Rentnerin aus Karolinenhof der Polizei berichtet hatte, dass ihr Hund im Wald von einem Bären angegriffen und verletzt worden ist. Die Polizisten glaubten der Frau und gingen auf die Pirsch. Am Abend gaben sie die Suche auf. Der Tierarzt, der den Hund behandelt hatte, vermutete, dass der Hund von einem Wildschwein verletzt worden ist. Berliner Zeitung
Was kann es Schöneres geben, als an einem Sommertag baden zu gehen? Viel kann es jedenfalls nicht sein, und deshalb wird an diesem Wochenende halb Berlin die Badehosen einpacken und an Seen, Strand- und Freibäder strömen. Inzwischen ist es im Wasser auch nicht mehr so kalt: In den 30 Frei- und Sommerbädern betragen die Temperaturen nach Angaben der Bäderbetriebe zwischen 24 und 26 Grad, am Müggelsee wurden am Freitag 22 Grad gemessen, am Wannsee 21 Grad. Und auch die Wasserqualität ist gegenwärtig an fast allen Badestellen hervorragend. weiter...
Der Besuch des Zoologischen Gartens und des Aquariums an der Budapester Straße werden teurer: Wie die Betreibergesellschaft Zoologischer Garten AG am Freitag mitteilte, kosten die Tagestickets vom 1. Juli an 11 statt bisher 10 Euro, der Preis für Azubis und Studenten steigt von 7,50 auf 8 Euro, Kinder und Schüler zahlen 5,50 statt 5 Euro. Die Preise für Tagestickets im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde bleiben zunächst unverändert. weiter...
Beim Anblick eines Feuerwehrmannes in voller Arbeitsmontur inclusive Helm rutschte einer Katze heute Vormittag gegen 10.15 Uhr offenbar das Herz in die Hose. Kurz zuvor wurde ein Streifenpolizist von Passanten auf das Tier aufmerksam gemacht, das sich in der Parkanlage am Leinpfad in Höhe der Trooststraße auf einem Baum festgeklettert hatte. In vier Metern Höhe stand die Katze auf einem weit ausladenden Ast und kam nicht mehr vor und nicht zurück. Auf Zuruf des Beamten mauzte sie nur kläglich, traute sich aber nicht in die Tiefe zu springen. Um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, rief der Polizist die Feuerwehr zu Hilfe. Als der Feuerwehrmann seine Leiter an den Ast legte und hinaufsteigen wollte, nahm die Katze allen Mut zusammen und stürzte sich mit einem gekonnten Hechtsprung vom Baum. Sicher landete sie auf der Wiese und rannte mit hohem Tempo davon. www.presseportal.de
Ein eingeschleppter Parasit bedrohe die europäische Fischvielfalt, warnen Forscher um Rodolphe Gozlan vom Winfrith Technology Center im britischen Dorchester. Übertragen werde der Keim wahrscheinlich von einer aus Asien stammenden Fischart namens Blaubandbärbling, schreibt das Team im Fachmagazin Nature.
Blaubandbärblinge gelten als äußerst erfolgreiche Invasoren. Seitdem sie im Jahr 1960 in rumänischen Teichen an der Donau ausgesetzt wurden, haben sie sich rasant in Europa ausgebreitet. Parallel zu diesem Siegeszug sanken die Bestände des einheimischen Moderlieschens vielerorts so sehr, dass dieser einst weit verbreitete Fisch heute auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht. weiter...
Die Internationale Walfangkonferenz (IWC) ist am Freitag mit scharfer Kritik an Japan zu Ende gegangen. Zum ersten Mal seit dem Walfangverbot von 1986 kritisierten die IWC-Mitglieder den von Japan seither betriebenen so genannten wissenschaftlichen Walfang scharf. Japan hatte angekündigt, künftig doppelt so viele Zwergwale wie bisher zu töten und zudem erstmals auch Arten auf der roten Liste 50 Finn- und 50 Buckelwale zu wissenschaftlichen Zwecken zu jagen. Walschützer, wie Nicolas Entrup von der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS), hatten Japan schon seit Jahren vorgeworfen, ihr Wissenschaftsprogramm sei ein Deckmantel für den kommerziellen Walfang. Dem schloss sich die IWC nun zum ersten Mal an. weiter...
Wieder Krokodil-Alarm in der Alten Donau: Freitag früh soll erneut ein solches Tier beim FKK-Strand des Wiener Gänselhäufels gesichtet worden sein. Erst vergangene Woche sorgte eine Krokodil-Sichtung in der Nähe des Angelibads für Aufregung. Sowohl am Freitag als auch vergangene Woche wurde nach intensiver Suche nichts gefunden, teilte die Polizei mit. weiter...
Ein Vogel hat am Donnerstag die Hochgeschwindigkeitsstrecke der französischen Bahn zwischen Paris und Lille lahm gelegt.
Wie die französische Bahngesellschaft SNCF mitteilte, flog der Vogel vor ein automatisches Überwachungsgerät an einer Brücke und löste einen Alarm aus. Rund 15 Züge mussten daraufhin abbremsen und hatten Verzögerungen bis zu einer Stunde, bevor die Strecke wieder freigegeben werden konnte.
Das Überwachungsgerät befindet sich in der Nähe von Hénin- Beaumont an einer Brücke und soll dafür sorgen, dass eventuell von der Brücke geworfene Gegenstände den Zugverkehr nicht gefährden. Basler Zeitung
Mit einer ungewöhnlichen Maßnahmen will die Stadtverwaltung von Rom Pferdeäpfel im historischen Zentrum vermeiden. Kutschen-Pferde, die Touristen durch die Ewige Stadt ziehen, müssen demnächst «Windeln» tragen, wie italienische Medien berichten.
Von der kommenden Woche müssten den Pferden rote und graue Plastikgefäße umgeschnallt werden, hieß es. Zurzeit gebe es in der Stadt 43 solcher «römischen Fiaker». weiter...
Wenn Kolibris vor einer Blüte schweben und Nektar saugen, erinnern sie eher an große Insekten. Dennoch weist der Schwebeflug der Vögel weniger Ähnlichkeit mit dem von Insekten auf, als bislang angenommen, berichten drei amerikanische Biologen im Magazin "Nature". Vielmehr kombinieren die Tiere Elemente aus beiden Welten zu einem einzigartigen Flugstil. weiter...
Chris Templeton und Kollegen von der Staatlichen Universität in Seattle haben herausgefunden, dass die Schwarzkopfmeise (Poecile atricapilla) über eines der ausgeklügelsten Warnsysteme im Tierreich verfügt. Ihre Rufe informieren andere Artgenossen nicht nur generell über eine Gefahr, sondern ganz spezifisch auch über die Art und Größe des Raubtieres sowie die Geschwindigkeit, mit der es sich nähert. weiter...
Berlins Hunde sind braver und viele Hundehalter offenbar verantwortungsbewusster geworden. Das lässt sich aus der jüngsten Biss-Statistik schließen. So hat sich die Zahl der Hunde-Attacken auf Menschen in den vergangenen fünf Jahren in der Stadt um fast die Hälfte halbiert. Im Jahre 1999 wurden den Veterinärämtern noch 1816 Fälle gemeldet, bei denen ein Hund zubiss oder einen Menschen aggressiv ansprang. Danach gingen die Fälle kontinuierlich zurück: 2004 gab es nach den Unterlagen der Behörden nur noch 976 Angriffe. weiter...
Das Kinderplanschbecken an der Invaliden-/ Ecke Eichendorffstraße kann derzeit vom Bezirk nicht betrieben werden. Der Grund: Am Beckenrand wurden Bienen beobachtet, die sich zum Trinken versammelt haben, so dass eine gefahrlose Nutzung des Planschbeckens für die Kinder nicht gewährleistet werden kann. Bienen stehen unter Artenschutz und können deshalb nicht entfernt werden. Das Planschbecken nimmt der Bezirk normalerweise ab 25 Grad Celsius Lufttemperatur in Betrieb. Berliner Zeitung
Nachtaktive Fische im afrikanischen Malawisee senden schwach elektrische Signale aus, um auf der Beutejagd im Schwarm zusammenzubleiben. US-Forscher konnten über Videoaufnahmen nachweisen, dass die Tiere in der Gruppe ihre Stromausstöße synchronisieren. Dies scheint als eine Art Signal zum Zusammenhalten zu dienen. Tatsächlich setzten sich die Fischschwärme teils über Wochen hinweg aus nahezu denselben Tieren zusammen. weiter...
Vielen Tierhalterinnen und Tierhaltern ist es nicht gleichgültig, was mit ihrem Schützling nach dem Tod geschieht. Um zu verhindern, dass der jahrelange Weggefährte in eine Tierkörperverbrennungsanlage gelangt, wollen sie Gewissheit über dessen Verbleib. Eine von ihnen ist Gabi Coray aus Mauren. Die Tierhalterin hat eine enge Beziehung zu ihren Haustieren. Sie nach deren Tod einfach wegzugeben und verbrennen zu lassen, das kann sie sich nicht vorstellen. «Ich will meine Tiere nicht wie Ware behandeln.»
Gabi Coray ist überzeugt, dass auch andere Tierhalter so denken. So kam ihr die Idee, einen Friedhof für Haustiere zu errichten. Nebst dem Tierfriedwald in Hosenruck ist dies nun der zweite Tierfriedhof im Thurgau. weiter...
Beim Kampf gegen den Kastanien-Schädling Miniermotte zeigt die tatkräftige Hilfe der Berliner deutliche Erfolge. Das belegen die Vergleichszahlen des Pflanzenschutzamts Berlin zu bisherigen Laubsammelaktionen. Auf ungeräumten Flächen lag der Höchstwert 2004 bei mehr als 5500 gefangenen Motten pro Falle. Auf geräumten Flächen unter den gefährdeten Kastanien erreichte der Wert 2004 etwa 800 Motten. In diesem Jahr sieht das deutlich besser aus: Nur noch 50 Motten gingen in die Falle. Eine Grafik zur Mottenentwicklung gibt es online unter www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/ Tagesspiegel
Endlich ist der Sommer da. Also nichts wie raus an den See, in den Park oder in den Garten. Sich im Schatten rauschender Laubbäume zu entspannen, kann herrlich sein. Doch nichts ist vollkommen. Ein Zeckenstich zum Beispiel kann das Vergnügen erheblich trüben. Ein Teil der krabbelnden Blutsauger trägt nämlich Krankheitskeime in sich und kann diese beim Stich auf den Menschen übertragen.
Bei Zeckenplagen denken die meisten an die Hirnhautentzündung Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME. In Berlin und Brandenburg kommen die Viren, die diese Erkrankung übertragen, jedoch so gut wie nicht vor. Dafür sind andere Erreger offenbar umso häufiger: so genannte Borrelien. "In Deutschland trägt etwa ein Drittel der Holzböcke diese schraubenförmigen Bakterien in sich", berichtet der Parasitologe Eberhard Schein von der Freien Universität Berlin. weiter...
In Äthiopien haben drei Löwen ein zwölfjähriges Mädchen aus den Fängen ihrer Entführer befreit. Das Kind sei sieben Tage festgehalten und wiederholt geschlagen worden, sagte Polizeisprecher Wondimu Wedaja am Dienstag telefonisch aus der Provinzhauptstadt Bita Genet. Dann hätten die Löwen die Männer verjagt und auf das Opfer aufgepasst, bis die Polizei gekommen sei.
"Sie haben sie bewacht und sie dann einfach wie ein Geschenk zurückgelassen", erklärte Wondimu. Wenn die Tiere nicht gekommen wären, hätten die Männer das Mädchen wahrscheinlich vergewaltigt und zwangsverheiratet. "Alle glauben, es ist ein Wunder, weil die Löwen normalerweise Menschen angreifen." Das Kind erlitt leichte Schnittverletzungen. Der Biologe Stuart Williams erklärte, wahrscheinlich habe das Weinen des Mädchens für die Löwen wie das Schreien eines Welpen geklungen. weiter...
Die Ordnungsämter in den Bezirken erhalten dauerhaft 300 Stellen. Dies hat der Senat am Dienstag beschlossen. Die Kiezpolizisten bekommen dort nun eine feste Anstellung. Mehr Geld kostet das nicht, denn diese Positionen werden durch Einsparungen an anderen Stellen finanziert. Ursprünglich sollten pro Bezirk nur 22 Kiezstreifen eingesetzt werden, insgesamt also 264. Einige Bezirke wie Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln oder Charlottenburg-Wilmersdorf hielten aber weitere Mitarbeiter für erforderlich, so dass sich die Zahl der Kiezpolizisten nun auf 300 beläuft. Berliner Zeitung
Die Konzertsaison der bei uns heimischen Feldgrille ist kurz. Zwischen Ende April und Ende Juni spielen die Männchen auf. Sie geigen mit ihren Flügeln.
Alle Grillen sind Rechtsgeiger, sagt Martin Dambach, emeritierter Professor des Zoologischen Instituts der Universität Köln. Auf der Unterseite ihrer Vorderflügel sitzen etwa 140 feine Zähne, einer neben dem anderen. Mit der Zahnleiste ihres rechten Flügels streichen sie über die Schrillkante des linken Flügels. Dabei geraten die kleinen Zähnchen in Schwingung, ihr leises Zirpen überträgt sich auf einen Lautsprecher: eine flexible Membran im Flügel. Sie verstärkt das Kri, Kri, Kri und strahlt es in die Umgebung ab. weiter...
Drei von einem Schimpansen gemalte abstrakte Gemälde haben bei ihrer Versteigerung in einem Londoner Auktionshaus 21 600 Euro eingebracht. Die Bilder, deren Wert auf knapp 1 000 Euro geschätzt worden war, gingen an den Amerikaner Howard Hong, einen "Liebhaber der modernen und zeitgenössischen Malerei", teilte das Auktionshaus Bonhams mit. weiter...
Hummeln vertrauen bei der Wahl ihrer Futterpflanze auf ihre Artgenossen: Wenn die Insekten auf eine unbekannte Pflanze treffen, beginnen sie nur dann den Nektar dieser Blüte zu sammeln, wenn bereits eine andere Hummel auf dieser Nektar saugt, haben britische Forscher herausgefunden. Finden die Hummeln jedoch eine ihnen bekannte Pflanze, verlassen sie sich lieber auf ihre eigene Erfahrung und entscheiden selbst, ob sie die Blume anfliegen. weiter...