Nicht schlecht gestaunt hat ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Letzigraben, als er gestern Abend den Lift betreten wollte. Da sass angebunden und ganz allein ein kleiner Hund mit einem Schild um den Hals. Darauf stand «bitte nimm mich zu dir». weiter...
Seit 1873 auf Helgoland erhobene Daten belegen, dass sich sowohl die Umweltbedingungen in dem Meer als auch seine Lebensgemeinschaften seit einigen Jahrzehnten deutlich ändern. Hauptursachen seien die Einschleppung gebietsfremder Arten und der globale Klimawandel, so die Forscher der Biologischen Anstalt Helgoland. weiter...
Der Verlierer der noch bis zum 13. Februar andauernden Ski-Weltmeisterschaft im norditalienischen Bormio steht nach Ansicht des WWF schon zu Beginn der Wettbewerbe fest: die Natur. Die Umweltstiftung kritisiert die Missachtung der Internationalen Alpenschutz-Konvention durch die Internationale Ski-Föderation (FIS) und die lokalen und nationalen Veranstalter. weiter...
Keine Vorfreude bei Hamburger Jägern auf die zum Abschuss freigebenen Schwäne: Das Töten des stolzen Geflügels soll nach einem alten Aberglauben Unglück bringen. Schließlich handelt es sich seit jeher um die Symboltiere der Freien und Hansestadt. Außerdem sei es unnötig, mehr Schwäne als bisher zu töten, sagt Markus Willen, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes.
Nach dem Willen des Senats dürfen in den Bezirken Bergedorf und Harburg Jäger unter bestimmten Voraussetzungen künftig ohne besondere Genehmigung junge Höckerschwäne abschießen, wenn diese Schäden in der Landwirtschaft anrichten und anders nicht zu vertreiben sind. weiter...
Der Freizeitpark Tropical Islands in Brand wartet weiter auf die Genehmigung zum Aufstellen von Zelten. Sie sollten in der riesigen Halle eine Übernachtung am Strand ermöglichen zumal sich das nächste Hotel erst in zehn Kilometer Entfernung befindet. Doch die eigens gekauften 130 Zelte für zwei oder vier Personen mussten Anfang Januar nach zweiwöchigem Betrieb wieder abgebaut werden: Es lag keine Genehmigung durch die zuständige Kreisverwaltung Dahme-Spreewald vor. Dem Investor Colin Au war die Idee für die Zelte erst wenige Wochen vor der Eröffnung am 19. Dezember gekommen. Er versprach ein wunderbares Gefühl. Die Besucher könnten in den Tropen übernachten, obwohl sie nur 60 Kilometer von Berlin entfernt seien.
Doch offenbar hatte der Multimillionär nicht mit den strengen Auflagen für Beherbergungsbetriebe in Deutschland gerechnet. Das Bauamt des Landkreises verlangte ein Gutachten von Tropical Islands, ob der Brandschutz eine Übernachtung von Personen in Zelten erlaubt. Dieses Gutachten liegt aber noch nicht vor, hieß es vom Bauamt. Am heutigen Dienstag sollen nach Auskunft von Tropical Islands erste Brandschutzversuche in der Halle stattfinden. weiter...
„Kulturlandschaftsforschung”, ein Programm des österreichischen
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, versteht sich als gesellschaftspolitische Initiative mit Forschungscharakter. Es geht um einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zur nachhaltigen Entwicklung.
Die Österreicher lieben Berge und Wälder. Wenn es um die Identität der Österreicher geht, stehen die Schätze der Natur ganz oben. Das ergab eine am 4. Januar diesen Jahres veröffentlichte Umfrage, die vom Institut Integral im Auftrag der Österreichischen Bundesforste erstellt wurde. An erster Stelle stehen für 98 Prozent der Befragten die Berge, dicht gefolgt von den Wäldern mit 97 Prozent. Der Stephansdom in Wien, die bekannteste Sehenswürdigkeit, liegt mit 94 Prozent erst an dritter Stelle. Kann es gelingen, den Anspruch nachhaltiger Entwicklung österreichischer Kulturlandschaften mit dieser Wertschätzung zu verknüpfen? weiter...
Mit der europäischen Landschaftskonvention sollen stabile Lebensverhältnisse geschaffen und die Menschen in Europa in die Landschaftsplanung einbezogen werden. Sechzehn Staaten haben die Konvention mittlerweile ratifiziert, Deutschland ist nicht dabei. Dabei könnte sie der Landschaftsplanung zu neuem Schwung verhelfen.
Kaum jemand in Deutschland hat sie wahrgenommen. Still und unbemerkt trat sie in Kraft, die erste Übereinkunft weltweit, die sich dem Schutz, vor allem aber der Entwicklung und bewussten Planung von Landschaft widmet: die europäische Landschaftskonvention. 18 europäische Staaten unterzeichneten die Konvention am 20. Oktober 2000 in Florenz, 16 Staaten haben sie mittlerweile ratifiziert. Dort wurde sie auch rechtskräftig – erheblich schneller, als sich dies ihre Schöpfer im Europarat vorgestellt hatten. weiter...
„Heimat” ist wieder angesagt. Zeitungen wie die taz und die Frankfurter Rundschau bringen Serien zur Heimat. Kaum eine Region bleibt ohne Jugend- oder Seniorenprojekte zum Thema. Auf landesweiten Musiktagen wird „Heimat”-Musik aus aller Welt gespielt, im Internet präsentieren junge Künstler unter Adressen wie www.heim@tmuseum.de ihre Projekte. Und der 16-jährige MC Jeremy stürmt die Hitparaden mit „Mein Dorf”, einer gerappten Ode an seine Heimat Lütjensee. Parallel zur öffentlichen Renaissance des Heimatbegriffs lässt sich auch ein verstärktes Interesse in der Wissenschaft und in der räumlichen Planung feststellen.
Um 1980 erschien erstmals im Nachkriegs-Deutschland eine größere Zahl an Veröffentlichungen zum Thema Heimat. In den Gesellschafts- und Planungswissenschaften wurde die schwindende soziale und räumliche Verortung thematisiert, verursacht durch Gebietsreform, Auflösen der Infrastruktur im ländlichen Raum und erzwungene Mobilität. Zentralstaatliche Großvorhaben wie Kernkraftwerke und Flughäfen lösten eine Sehnsucht nach selbstbestimmtem Leben aus. Identität, meist regionale Identität, wurde für viele, die die Verwendung des Heimatbegriffs wegen seiner rassistischen Interpretation im Nationalsozialismus oder auch wegen seiner Verkitscht-heit in der Nachkriegszeit ablehnten, zum Ersatzbegriff für Heimat. weiter...
Grönland will zukünftig Eisbären durch Hobbyjäger abschießen lassen. "Die Pläne Grönlands sind aus Artenschutzsicht unverantwortlich", kritisiert PRO WILDLIFE Expertin Daniela Freyer. Sie verweist auf internationale Schutzabkommen, die vor Jahrzehnten geschlossen wurden, um den unkontrollierten Abschuss und Handel unter Kontrolle zu bringen. weiter...
Ab März dürfen Touristen in Norwegen Robben töten. Damit hat die norwegische Regierung am Donnerstag einen Beschluss bekräftigt, der schon im letzten Jahr international für heftige Empörung sorgte. Greenpeace protestiert gegen das unwürdige Unterfangen. weiter...
Am 30.01.2005 erschien ein Hasper Bürger auf der Polizeiwache in der Berliner Straße und erklärte:
"Die folgende Geschichte ist zwar dumm gelaufen, auch wenn Sie mich für verrückt erklären, aber es ist genau so passiert. Am Samstag den 29.01.2005 bin ich in die Gaststätte Pflug im Hasper Kreisel gegangen. Ich hatte meinen kleinen Hund, den ich in einer kleinen Tasche trug, bei mir. In der Gaststätte hängte ich diese Tasche mit dem Hund an einen Haken. Ich habe mir dann 'einige Bierchen' getrunken. Als ich dann spät in der Nacht, es war schon Sonntagmorgen, nach Hause gegangen bin, habe ich meine Tasche, in der der Hund war, am Haken vergessen. Auch zu Hause ist es mir zunächst nicht aufgefallen, da ich mich erschöpft ins Bett gelegt habe. Am Sonntagmittag bin ich dann wach geworden und habe nach meinem Hund gerufen, er kam jedoch nicht . Mir fiel jetzt ein, dass ich ihn mit in die Gaststätte genommen hatte. Ich konnte ihn nur da vergessen haben. Ich bin sofort zur Gaststätte gegangen. Die war jedoch verschlossen. Jetzt bin ich bei Ihnen und hoffe, dass Sie mir helfen können."
Die hilfreichen Polizeibeamten konnten von der Wache aus einen Verantwortlichen der Gaststätte ausfindig machen. Es stellte sich heraus, als der letzte Gast gehen wollte, wurde der am Haken hängende Hund entdeckt. Dieser Gast nahm den Hund mit nach Hause und versorgte den Hund. Während der sonntäglichen Streifenfahrt, u.a. an der Gaststätte vorbei, wurde der zuvor auf der Wache vorstellige Bürger vor der Gaststätte gesichtet. Er sagte uns ganz stolz, dass er vor der Gaststätte warten wolle, da sein Hund gleich gebracht werde. Es habe sich alles geklärt. Unser Hasper Bürger versicherte uns, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen werde.
Sollte es nicht in den nächsten Wochen zu einer kräftigen Erwärmung der Stratosphäre kommen, könnte es zu einem starken Ozonabbau in der Arktis kommen. Von der resultierenden Intensivierung ultravioletter Strahlung wäre auch Mitteleuropa betroffen, so die Forscher.
Als Folge extrem tiefer Temperaturen hätten sich in etwa 20 Kilometern Höhe Polare Stratosphärische Wolken in einem nie zuvor beobachteten Ausmaß gebildet. Diese Wolken entstehen bei Temperaturen unter minus 78 Grad Celsius und bestehen aus Salpetersäure und Wasser bzw. ab minus 85 Grad Celsius sogar aus Wassereis. Sobald die Sonne nach der Polarnacht wieder über den Horizont steigt, können in den Wolken Abbauprodukte von Fluorchlorkohlenwasserstoffen und Halonen in reaktive Verbindungen überführt werden, die das stratosphärische Ozon zerstören. weiter...
Ein dichter Dunstschleier legt sich alljährlich in den Wintermonaten über das Tal des Ganges. Anhand von Satellitenaufnahmen haben amerikanische Forscher diese Aerosolansammlung nun genauer analysiert. Insbesondere über dem ostindischen Bundesstaat Bahir erreicht die Luftverschmutzung demnach ein Ausmaß, das den berüchtigten Smog in der kalifornischen Metropole Los Angeles harmlos erscheinen lässt. weiter...
Die Universität Turin hat einen neuen Master-Studiengang eingerichtet: Die ersten 30 Tierärzte lassen sich in den kommenden 18 Monaten zu Hunde- und Katzenpsychiatern ausbilden, die sich dann "Fachärzte für verhaltensgestörte Hunde und Katzen" nennen. dürfen. "Die Nachfrage ist enorm", sagt Studiengangs-Leiter Professor Marzio Panicchi. Kein Wunder: In Italien hat sich in den vergangenen zehn Jahren das Verhältnis der Bürger zu Haustieren radikal gewandelt. Ein Hund, der den Postboten biß, wurde früher an die Kette gelegt oder erschossen. Egal, ab Fiffi oder Miezi stubenrein waren - Hunde kamen in den Zwingern, Katzen waren Freigänger. Wer mit seinem Vierbeiner die Wohnung teilte, galt als exzentrisch oder asozial. Heute leben 7,5 Millionen Katzen und sieben Millionen Hunde in den 18 Millionen italienischen Haushalten. weiter...
Wo sitzen die größten Öko-Sünder, welches Land ist vorbildlich in Sachen Umweltschutz? Experten haben dazu beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine globale Studie veröffentlicht. Deutschland schneidet überraschend schlecht ab. weiter...
Eigentlich ist es ganz simpel: Unter sanftem Tourismus versteht man Reisen, die die Umwelt schonen und zudem nachhaltig sind Reisen also, die die Regionalentwicklung so positiv beeinflussen, dass die Orte für die Einheimischen lebenswert bleiben und sie den Gästen auch in Zukunft noch Urlaubsfreuden vermitteln. Doch diese Definition reicht nicht aus, um einen klaren Trennungsstrich zwischen verträglichen und unverträglichen Reiseangeboten zu ziehen. Was dem sanften Tourismus am Dringlichsten fehlt, sind eindeutige und allgemein anerkannte Kriterien. Eine Messe hingegen hat er seit langem.
Der Reisepavillon öffnet am kommenden Wochenende bereits zum 15. Mal seine Pforten. Der jeweils im Februar in Hannover stattfindende Marktplatz für anderes Reisen ist das weltgrößte Forum für ökotouristische Angebote. weiter...
Ein Pony auf Shopping-Tour hat in einem britischen Supermarkt für verdutzte Gesichter gesorgt: Als wollte es Lebensmittel einkaufen, streifte das von seiner Koppel ausgebüxte Shetland-Pony durch eine Filiale der Supermarktkette Tesco im walisischen Cardiff. Nach seinem Gang durch die Regalreihen trottete das Pony zielstrebig in Richtung Gemüseabteilung und wandte sich den Karotten zu.
Wachleute versuchten das Pony zu verscheuchen und trieben es dadurch unfreiwillig zur nicht weniger interessanten Müsliabteilung, wie die britische Zeitung "Daily Express" berichtet. Schließlich hatte das Pony genug gesehen, marschierte zur Kasse und wurde aus dem Gebäude verscheucht. weiter...
Ich wünsche dir gute Besserung, auch ich war etwas malade , habe mir die Hinterbeine lädiert, ausgerutscht im Schnee, dass kommt davon wenn man im Stress ist mit der Kläfferei.
Am Montag war mein Leckerlispender mit mir beim Tierarzt in der Weichselstraße. Nach dem Röntgen stand fest: ich habe mal wieder eine Gelenkentzündung. Ich bekam eine Spritze und mir wurde Ruhe verordnet.
Am Dienstag wollte Frauchen mit mir einen Einkaufsbummel machen. Weit sind wir aber nicht gekommen. Just in dem Moment, als sie ein rot-gelbes Paket Bettwäsche in der Hand hielt, übergab ich mich. Frauchen daraufhin: "Na Klasse! Jetzt kotzt der Hund auch noch in den gleichen Farben!"
Nachdem Frauchen alles weggewischt hatte, schaute sie auf die Uhr. Es war 16.00 Uhr. Der Tierarzt machte aber erst um 17.00 Uhr auf. Wir schlichen nach Hause und Frauchen wartete ab. Gegen 18.00 Uhr ging es dann zum Tierarzt. Ich bekam Tabletten und meine Leckerlispenderin die private Telefonnummer des Tierarztes - für alle Fälle. Nun gab es nur noch Kamillentee und eingeweichtes Zwieback für mich. Die Tabletten haben wohl geholfen.
Am Donnerstag war Herrchen mit mir beim Tierarzt. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Was es war, ist unklar. Vielleicht habe ich die Schmerzmittel nicht vertragen, zuviel Schnee gefressen oder irgend etwas Giftiges.
Und wegen der Gelenkentzündung geht es Samstag wieder zum Arzt.
Für den Wiederaufbau in der Provinz Aceh auf Sumatra wird in den nächsten fünf Jahren bis zu acht Millionen Kubikmeter Holz benötigt. Zu diesem Ergebnis kommen das Forschungsinstitut Greennomics und der WWF in einem heute vorgestellten Report. Würde der gesamte Bedarf aus den inländischen Wäldern gedeckt, dürfte dies das Ende großer Teile des Regenwaldes bedeuten. weiter...
Die große Zeit der einheimischen Schifffahrt ist lange vorbei. Im Jahr 1988 wurden in den Häfen des heutigen Brandenburg noch mehr als zehn Millionen Tonnen umgeschlagen. Dann ging es kontinuierlich bergab bis auf etwa zwei Millionen Tonnen. 1993 kam der langsame Umschwung. Jetzt, nach dem Start der Lkw-Maut in Deutschland, sehen Optimisten die Zeit gekommen für die Schifffahrt als preiswerte Alternative zur Straße - Umweltschützer und Grüne gehören nicht dazu. weiter...
Aus der eiskalten Ennepe retteten Feuerwehrleute am Mittwochabend einen verirrten Hund, der sich in dem Flussabschnitt zwischen der Hauptwache an der Wehrstraße und einer angrenzenden Firma in diese missliche Lage gebracht hatte.
Bei der Firma Wilke war jemand auf das arme Tier, das aus eigener Kraft nicht mehr an Land kam, aufmerksam geworden und meldete dies um 17.42 Uhr der Feuerwehr. Diese rückte mit zwei Fahrzeugen aus: Dem Tanklöschfahrzeug und dem Drehleiterwagen. Das sich gerade unterwegs befindliche Fahrzeug der Löschgruppe Voerde wurde flugs dorthin umdirigiert.
Die Wagen hielten an der Neustraße auf dem Gehweg an der dortigen Tankstelle, vis á vis vom Baumarkt. Zehn Mann kümmerten sich um die Bergung des Hundes, die von einem Hügel aus in Angriff genommen werden musste. An Hilfsgeräten kamen eine Steckleiter und ein Rettungsanzug zum Einsatz. Gegen 18.10 Uhr führte der Einsatzleiter schließlich einen pudelnassen, mittelgroßen Hund an einer Leine zu einem der Fahrzeuge - das Tier war gerettet.
(...) Doppelte Freude für den Hundehalter, der schon um sein Tier bangen musste: Die aufwändige Rettungsaktion stellt ihm die Stadt nicht in Rechnung. Denn Aufgabe der Feuerwehr sei, so Stadtsprecher Stephan Langhard, grundsätzlich "die Rettung von Lebewesen". So müsse die Feuerwehr "bei Unfällen eingreifen", ohne dass dies dem Betroffenen in Rechnung gestellt werde. weiter...
Daisy, der Hund des ermordeten Modezaren Rudolph Moshammer (64), wird TV-Star. Am Donnerstag unterschrieb ihr neues Herrchen, "Mosis" Chauffeur, einen Vertrag bei RTL.
Das berichtete die "Bild"-Zeitung. Die Elfjährige bekommt eine Rolle in der Vorabend-Serie "Unter uns". RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger (35) zu dem deutschen Massenblatt: "Daisy ist eine fantastische Verstärkung. Wir sind sehr froh über unseren neuen Star."
Die Handlung in Kurzform: Daisy spielt sich selbst. Nach Moshammers Tod ist sie entlaufen, taucht bei "Unter uns" auf. Serien-Oma Margot Weigel (Christiane Maybach, 72) findet Daisy auf der Straße, nimmt sie auf und sucht ihren Besitzer. weiter...
Guten Freunden gönnt man unverdientes Glück eher als Fremden. Das gilt auch unter Schimpansen, hat ein amerikanisches Forschertrio entdeckt.
Wurden die Tiere für die gleiche Leistung unterschiedlich belohnt, reagierten sie deutlich nachsichtiger, wenn sie ihr ganzes Leben lang in einer Gruppe mit dem begünstigten Artgenossen gelebt hatten.
"Menschliche Entscheidungen hängen häufig von Gefühlen und von den anderen Beteiligten ab", erläutert Sarah Brosnan von der Emory University in Atlanta, Georgia. Das Verhalten der Schimpansen lasse vermuten, dass diese Variabilität die Anpassung an verschiedene Ausgangslagen ermögliche. "Es gibt nicht eine einzige, in allen Situationen optimale Reaktion. Vielmehr spielt das soziale Umfeld eine gewichtige Rolle." weiter...
Der Bund deutscher Staudengärtner hat die Anemone zur Staude des Jahres 2005 gekürt. Dabei handelt es sich um eine weltweit rund 150 Arten umfassende Pflanzengattung von Hahnenfußgewächsen, die auch unter dem Namen Windröschen bekannt sind. In der Blumensprache stehen die Anemonen als Symbol für Unschuld, Vertrauen und Vergänglichkeit. Doch trotz ihrer scheinbaren Verletzlichkeit sind Anemonen im Garten ausgesprochen anspruchslos und pflegeleicht. weiter...
NRZ sprach mit Hundebesitzerinnen über die von der FDP geforderten Freilaufflächen in Kevelaers Innenstadt.
Alles Gute für den Hund: Die FDP wünscht sich Freilaufflächen für die Vierbeiner. Und Fraktionschef Klaus Sadowski weiß sogar schon, wo sich das in der Marienstadt problemlos organisieren ließe: Er hat die fünf Regenrückhaltebecken der Stadt ins Auge gefasst (die NRZ berichtete). Die sind schon eingezäunt. Mit wenigen Handgriffen und ein paar tausend Euro, glaubt Sadowski, könnten die Areale so hergerichtet werden, dass Bello, Hasso und Co. darin herumtollen könnten. In die Zäune müssten nur Schließanlagen eingebaut werden. Sadowski: "Die Hundebesitzer könnten gegen eine Gebühr eine Chipkarte bekommen, mit der sie die Tore öffnen." So könne man die Ausgaben auch gleich wieder reinholen. weiter...
Französische Forscher haben das Geheimnis um den Mechanismus der Venusfliegenfalle ein wenig gelüftet. Wie Yoël Forterre und sein Team von der Université de Provence in Marseille im Fachjournal Nature berichten, verändert die Fleisch fressende Pflanze die Krümmung ihrer Blätter, bevor sich ihre Falle blitzschnell - in nur einer Zehntel Sekunde - schließt. weiter...
Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat sich nach dem Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter zur Aufhebung des Verbots von Studiengebühren dafür ausgesprochen, auch in Berlin Gebühren zu erheben. "Wenn wir sie nicht rechtzeitig einführen, hat das einen immensen Wanderungsdruck auf unsere Unis zur Folge. Gebühren sind zwingend und unvermeidlich", sagte Sarrazin gestern. Die Diskussion müsse nun schnell beginnen.
Eins zumindest hatten alle Reaktionen auf das gestrige Urteil gemeinsam: Niemand war wirklich überrascht. Im Senatssaal der Humboldt-Uni folgten am Morgen nur rund 40 Studenten der Fernsehübertragung. Vereinzelte Ausrufe gab es, als das Urteil fiel. Aber der große Protest blieb aus.
"Es ist eine schreckliche Entscheidung", so Jurastudentin Geraldine Hohn. "Aber es war zu befürchten. Ich zahle jedenfalls keine Gebühren. Wenn es in Berlin so weit ist, studiere ich woanders."
Bis 2006 hat Berlin zumindest laut Koalitionsvertrag noch eine gebührenfreie Verschnaufpause. weiter...
Der Wolf wird in Norwegen nicht nur auf der Roten Liste als vom aussterben bedrohte Art geführt, sondern die Tiere stehen zugleich auf der Abschussliste von fast 400 Jägern. Das Umweltministerium gab für dieses Jahr fünf Tiere zum Abschuss frei. Das ist ein Viertel der gesamten Population in dem skandinavischen Land. Drei Wölfe wurden bereits erlegt. weiter...
Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte jetzt erstmals zeigen, auf welche Weise der Erdboden weltweit auf eine mögliche Klimaerwärmung reagieren würde. Die Ergebnisse lassen eine noch schnellere Erwärmung des Weltklimas erwarten als bisher angenommen. Mikroorganismen würden organisches Material in den Böden schneller zersetzen, dadurch zusätzliches Kohlendioxid freisetzen und den Klimawandel beschleunigen. Das Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, der Universität Bristol, England, und des Nationalen Zentrums für Atmosphärenforschung in Boulder, USA, veröffentlicht seinen Befund in der Fachzeitschrift Nature. weiter...
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts fließt immer mehr Süßwasser in das Nordpolarmeer. Modellrechnungen britischer Klimaforscher deuten nun auf den Menschen als Verursacher hin. Die gestiegene Wasserführung lässt sich demnach nur nachvollziehen, wenn anthropogene Einflüsse auf das Klima berücksichtigt werden. weiter...
Vom 26. bis 30. Januar haben Besucher die Möglichkeit, die Vogelweltausstellung in Bad Salzuflen zu besuchen eine Veranstaltung, für die die Behörden geltendes Tierschutzrecht schlichtweg außer Kraft gesetzt haben. Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung nur fünf Tage geöffnet, doch die Gesamtdauer beträgt 12 Tage, dreimal mehr als nach Tierschutzrecht erlaubt ist. weiter...
Aus Anlass der 4. Nationalen Maritimen Konferenz am 24./25. Januar 2005 in Bremen fordern die Natur- und Umweltschutzverbände in einem gemeinsamen Positionspapier einen Kurswechsel in der Hafenpolitik: Das geplante Seehafenkonzept der Bundesregierung muss gemeinsam von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium unter Beteiligung der Naturschutzverbände und der Öffentlichkeit erarbeitet werden und den Anforderungen der Nachhaltigkeit Rechnung tragen.
Im Gegensatz zur bisherigen Hafenpolitik muss es neben wirtschaftlichen und sozialen Belangen auch dem Natur- und Umweltschutz gerecht werden. Dabei sind aus Sicht der Umweltverbände zumindest folgende Eckpunkte zu beachten: weiter...
Amerikanische Forscher haben die umstrittenen Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Flusspferden und Walen geklärt: Anhand von Fossilienvergleichen und DNA-Analysen schließen sie, dass die Tiere einen gemeinsamen vierbeinigen Vorfahren hatten, der jedoch in der Eiszeit ausstarb. Jean-Renaud Boisserie von der Universität von Kalifornien in Berkley und seine französischen Kollegen stellen ihren neuen Stammbaum im Fachmagazin PNAS vor (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/pnas.0409518102). weiter...